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Sialis lutaria (Linnæus, 1758) -- Gemeine Wasserflorfliege} Sialis lutaria -  1. Fund (Fundortfoto)
Sialis lutaria - 1. Fund (Fundortfoto)



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Noctuidae, Schmetterlinge, Eulenfalter, Spilosoma, lubricipeda, Linnæus, 1758, Breitflügeliger, Fleckleibbär, Deutschland, Hessen, Oberselters

 

Spilosoma lubricipeda - 1. Fund

 
Daten Spilosoma lubricipeda - 1. Fund

 

Spilosoma lubricipeda -  1. Fund
Spilosoma lubricipeda -  1. Fund
Spilosoma lubricipeda -  1. Fund
Spilosoma lubricipeda -  1. Fund
Spilosoma lubricipeda -  1. Fund
     

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

An einer Mauer in Oberselters, am „Quellenweg“.

(185 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

02.06.2010

 

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Spilosoma lubricipeda - 1. Fund  
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Spilosoma lubricipeda - 1. Fund   

Der Breitflgelige Fleckleibbr oder die Weie Tigermotte (Spilosoma lubricipeda) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Unterfamilie der Brenspinner (Arctiinae). ltere wissenschaftliche Namen sind Spilarctica lubricipeda und Spilosoma menthastri.

Die Flgelspannweite betrgt etwa 30 bis 42 Millimeter. Man erkennt diesen weien Schmetterling an den unregelmig verteilten Punkten auf der oberen Seite der Vorderflgel. Anhand dieser Merkmale kann man ihn aber nicht vom Schmalflgeligen Fleckleibbr unterscheiden. Ein relativ groer Teil der Tiere stimmt mit dem augenscheinlichsten Merkmal der jeweiligen Art berein1:

Es tritt allerdings ein nicht unerheblicher Anteil von nur wenig gezeichneten oder gnzlich zeichnungslosen weien Tieren in der Natur in Erscheinung. Auch bei Spilosoma urticae knnen mehr oder weniger punktierte Exemplare auftreten.

Der Kopf weist deutliche Kammfhler auf, die bei den Mnnchen ein sicher zu unterscheidendes habituelles Merkmal darstellen. bei Spilosoma lubricipeda sind die Fhlerkammzhne deutlich lnger als bei Spilosoma urticae. Die enge Verwandtschaft beider Arten wird auch in der Genitalmorphologie deutlich1.

Die Krperoberseite trgt eine gelbe Warnfarbe, die zu beiden Seiten mit einer Reihe von schwarzen Flecken versehen ist. Bei Gefahr stellt sich die Art tot und zeigt dem Feind ihr abschreckend gelb und schwarz gefrbtes Hinterteil.

Die Raupen werden ca. 40 Millimeter lang. Sie sind graubraun gefrbt und haben einen gelblich weien oder rtlichen Rckenstreifen. Sie haben eine sehr starke, dunkelbraune Behaarung.

Man findet den Breitflgeliger Fleckleibbren in ganz Europa bis zum 62. Breitengrad, also bis Sdskandinavien und Sdfinnland, besonders hufig an feuchten Stellen an Waldrndern, Blen, in alten Kiesgruben, an Feldrainen und an Ruderalflchen. Im Gebirge bis zu einer Hhe von 1.800 m. Es kommt nie zu Massenentwicklungen wie z. B. bei der Nonne.

Die Tiere sind giftig und werden von Vgeln ausgespuckt und nach solch einer Erfahrung nicht mehr angegriffen. hnliche Brenspinnerarten, die nicht giftig sind, profitieren von dieser hnlichkeit (Mimikry).

Die Flugzeit beginnt Mitte Mai und endet im Juli. In gnstigen Jahren gibt es zwei unvollstndige Generationen. Die Falter sind nachtaktiv, vor allem kurz vor Sonnenaufgang, wobei sie im Gegensatz zu der Mehrzahl der Nachtfalter stehen. Die Raupen findet man von Juli bis September.

Die Raupen ernhren sich von vielen verschiedenen Pflanzen, wie z. B. von Gewhnlichem Lwenzahn (Taraxacum officinale), Groe Brennnessel (Urtica dioica), Besenginster (Sarothamnus scoparius), Luzerne (Medicago sativa), Natternkopf (Echium vulgare), Wegerich (Plantago spec.), Wiesen-Sauerampfer (Rumex acetosa), Brombeeren (Rubus fruticosus), Himbeere (Rubus idaeus) und Holunder (Sambucus spec.).

(Quelle: Wikipedia  )

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