beste Ansicht = 1280x1024 pix
Erweiterte Suche
 

Zufallsbild

Anas platyrhynchos (Linnæus, 1758) -- Stockente} Anas platyrhynchos - 11. Fund (Weibchen)
Anas platyrhynchos - 11. Fund (Weibchen)



 

Impressum

ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ber mich...

 

E-Mail

Schlüsselwörter:

Hymenoptera, Megachilidae, Hautflügler, Osmia, bicornis, rufa, Linnæus, 1758, Rote, Mauerbiene, Deutschland, Hessen, Oberselters

 

Osmia bicornis - 2. Fund

 
Daten Osmia bicornis - 2. Fund

 

Osmia bicornis -  2. Fund
Osmia bicornis -  2. Fund
Osmia bicornis -  2. Fund
Osmia bicornis -  2. Fund
Osmia bicornis -  2. Fund
Osmia bicornis -  2. Fund
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

In einem Gebäude in Oberselters.

(185 m Höhe NN)

 

Größe:

17 mm

 

Funddatum:

01.05.2010

 

nach oben




Vorheriges Bild:
Osmia bicornis - 2. Fund  
Nächstes Bild:
Osmia bicornis - 2. Fund   

Die Rote Mauerbiene (Osmia bicornis) ist die hufigste einheimische Art aus der Gattung der Mauerbienen. Der deutsche Name leitet sich vom frher benutzten Namen Osmia rufa (Linnaeus, 1758) ab.

Die Rote Mauerbiene besitzt eine Krperlnge von 10 mm oder etwas darber und die fr Mauerbienen typische breit-gedrungene Krperform mit breit abgestutztem Hinterleibsende, so dass sie von Laien manchmal fr eine kleine Hummel gehalten wird. Die dichte, lange Behaarung ist rtlich-braun, allerdings nicht so lebhaft gefrbt wie bei der nahe verwandten Gehrnten Mauerbiene und bei lteren Exemplaren meist verblasst. Auch der Thorax ist, im Gegensatz zur Gehrnten Mauerbiene, hell behaart. Gemeinsam mit der Gehrnten Mauerbiene hat das Weibchen zwei nach vorne gerichtete Hrner auf dem Kopfschild, eine schwarze Gesichtsbehaarung und eine gelbrote Bauchbrste, whrend sich die Mnnchen beider Arten durch auffallend lange Fhler und eine weie Gesichtsbehaarung auszeichnen.

Die Art besiedelt weite Teile Europas und Nordafrikas, im Norden reicht ihr Verbreitungsgebiet bis Sdschweden und England. In Deutschland besitzt sie keine Verbreitungsgrenze und ist weitgehend flchendeckend verbreitet, auch in hheren Lagen der Mittelgebirge.

Typische Lebensrume sind strukturreiche Biotope wie Waldrnder und Waldlichtungen, regelmig wird die Rote Mauerbiene aber auch im Siedlungsbereich angetroffen. Die erwachsenen Tiere berwintern im Kokon und fliegen von April bis Juni. Nistpltze sind Hohlrume jeder Art, wie beispielsweise Bohrgnge in Holz, hohle Stngel, Ritzen und Lcher in Lehmwnden und Mauerwerk. Keine andere Bienenart ist in der Annahme von Nistmglichkeiten so flexibel wie die Rote Mauerbiene. An Gebuden, die ein groes Angebot von Nistmglichkeiten bieten (beispielsweise Reetdcher), kann es im Laufe der Jahre regelrechte Massenvorkommen geben. Sie gehrt zu den ersten und hufigsten Besiedlern von Nisthilfen. In rhrenfrmigen Hohlrumen mit einem Durchmesser 6?9 mm werden Linienbauten mit bis zu 20 Brutzellen angelegt, unregelmige Bauten in greren Hohlrumen knnen bis zu 30 Zellen haben. Die Zwischenwnde werden aus feuchter Erde oder Lehm, durchmischt mit Speichel, gebaut. Als Larvennahrung dient Bltenpollen, der von sehr vielen unterschiedlichen Pflanzenarten stammen kann (z. B. Eichen, Ahorn, Obstbume, Rosen, Wicken, Mohn usw.), oft werden die ertragreichsten Pollenspender der jeweiligen Umgebung bevorzugt.

Bei ihrem Hochzeits- bzw. Balz?tanz? zur Vorbereitung einer Paarung senden die Mnnchen chemische Lockstoffe aus, um begattungsbereite Weibchen anzulocken. Dabei werden auch Informationen ber die regionale Herkunft vermittelt, um entsprechend an die lokalen Verhltnisse angepasste Individuen zu finden.[1]

Linn beschrieb 1758 das Mnnchen dieser Art unter dem Namen Apis rufa sowie das Weibchen als Apis bicornis. Kirby erkannte 1802 als erster, dass es sich um ein und dieselbe Art handelte, fr die er den Namen Apis bicornis verwendete. Spter wurde die Ansicht vertreten, rufa wre der korrekte Name, da in Linns Systema naturae dieser direkt vor bicornis erscheint. In den Nomenklaturregeln des ICZN wird dagegen betont, dass diese Form der ?Zeilenprioritt? nicht gilt, es muss der Entscheidung des ersten revidierenden Autors, in diesem Falle Kirbys, gefolgt werden. Damit ist Osmia bicornis der korrekte Name der Art, die allerdings in sehr vielen, teils heute noch aktuellen Schriften als Osmia rufa gefhrt wird.[2]

(Quelle: Wikipedia  )

nach oben