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Oryctes nasicornis (Linnæus, 1758) -- Nashornkäfer} Oryctes nasicornis -  1. Fund (Männchen)
Oryctes nasicornis - 1. Fund (Männchen)



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Lycaenidae, Schmetterlinge, Bläulinge, Polyommatus, Cyaniris, semiargus, Rottemburg, 1775, Rotklee-Bläuling, Violetter, Waldbläuling, Deutschland, Hessen, Gnadenthal

 

Polyommatus semiargus - 2. Fund

 
Daten Polyommatus semiargus - 2. Fund

 

Polyommatus semiargus -  2. Fund
Polyommatus semiargus -  2. Fund
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Am Weg in der Nähe der „Aumühle“ zwischen Gnadenthal und Eufingen.

(167 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

15.06.2006

 

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Der Rotklee-Bluling (Polyommatus semiargus) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Blulinge (Lycaenidae). Er wird auch als Violetter Waldbluling oder Cyaniris semiargus bezeichnet.

Die Falter des Rotklee-Blulings sind noch relativ hufig zu beobachten und zeichnen sich durch einen ausgeprgten Sexualdimorphismus aus. Die Flgeloberseiten der Mnnchen sind dunkelblau, die Adern sind deutlich schwarz gefrbt. Die Weibchen des Rotklee-Blulings besitzen wei gesumte einfarbig braun gefrbte Flgeloberseiten und hneln damit dem Storchschnabel-Bluling (Plebejus eumedon). Die Flgelunterseiten sind zeichnungsarm, hellbraun gefrbt und mit kleinen schwarzen, wei umrandeten Punkten versehen.

Der Rotklee-Bluling bringt in Deutschland ein bis zwei Generation hervor. Die erste Generation fliegt von Anfang Mai bis August. Eine zweite Generation wird nur partiell gebildet und fliegt im August. Tritt der Rotklee-Bluling ab Mitte September bis Mitte Oktober erneut in Erscheinung, dann handelt es sich um eine partielle dritte Generation. Nach Ebert [1] kann aber prinzipiell nicht ausgeschlossen werden, dass frh in Diapause gegangene Raupen der ersten Generation frhzeitig erwachen um ihre Entwicklung noch im selben Jahr abzuschlieen und eine dritte Generation nur vortuschen. In der Schweiz knnen zwei bis drei Generationen auftreten, die von Mai bis Oktober fliegen.[2] Insgesamt ist das Auftreten der zweiten und dritten Generation sehr stark von den klimatischen Bedingungen abhngig.

Die Lebensrume des Rotklee-Blulings sind gras- und bltenreich und oft feucht. Dazu zhlen Wiesen, Gebsche und Waldlichtungen.

Nach der Paarung legen die Weibchen die Eier an den gerteten aber noch nicht aufgeblhten Blten des Wiesen-Klees (Trifolium pratense) ab. Dort fressen die Raupen bis zur berwinterung. Die Raupen sind farblich sehr gut an die Futterpflanze angepasst und leben in Symbiose mit verschiedenen Ameisenarten der Gattung Lasius (Wegameisen). Die Falter bevorzugen bei der Nektarsuche Fabaceen (Schmetterlingsbltler). Dazu gehren u. a. Rotklee, Gewhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus), Wei-Klee (Trifolium repens), Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis), Vogel-Wicke (Vicia cracca), Luzerne (Medicago sativa), Saat-Esparsette und Gewhnlicher Hufeisenklee (Hippocrepis comosa).

Der Rotklee-Bluling ist verbreitet in Marokko (Antiatlas, Hoher Atlas 2300 bis 2700 m, Mittlerer Atlas 1600 m), in Nordportugal und Spanien (Kantabrisches Gebirge, Pyrenen, Sierra de Alfacar, Sierra Nevada, Sierra de Segura, Sierra Espua, Montes Universales, Sierra de Guadarama, Sierra de la Demanda und Provinz Soria). Weiterhin von den Pyrenen bis nach Fennoskandinavien, die Art wird jedoch selten nrdlich des Polarkreises angetroffen. Weitere Verbreitungsgebiete befinden sich in Nordgriechenland und im europischen Teil der Trkei. Er kommt nicht vor auf der Peloponnes und den Mittelmeerinseln, auer Sizilien. In Grobritannien ist er seit Mitte des 19. Jahrhunderts ausgestorben. In Europa erreicht die Art in der vertikalen Verbreitung Hhen von bis zu 2200 Metern.[2]

(Quelle: Wikipedia  )

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