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Vespa crabro (Linnæus, 1758) -- Hornisse} Vespa crabro -  3. Fund
Vespa crabro - 3. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Hemiptera, Cicadellidae, Schnabelkerfen, Zwergzikaden, Graphocephala, fennahi, D., A., Young, 1977, Rhododendron-Zikade, Deutschland, Sachsen, Carlsfeld

 

Graphocephala fennahi - 1. Fund

 
Daten Graphocephala fennahi - 1. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Sachsen)

An der „Carlsfeld Talsperre“ bei Weitersglashütte.

(906 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

07.09.2003

 

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Graphocephala fennahi - 2. Fund   

Die Rhododendronzikade (Graphocephala fennahi, Syn.: Graphocephala coccinea) ist eine Rundkopfzikade aus der Familie der Kleinzikaden (Cicadellidae) und die einzige Art der Gattung Graphocephala in Europa.

Die Zikaden erreichen eine Krperlnge von acht bis neun Millimetern. Ihre fr mitteleuropische Arten unverwechselbare Krperfrbung ist sehr farbenfroh. Die Oberseite des Halsschildes und der Vorderflgel haben eine krftig grne Grundfarbe. Das Halsschild trgt mehrere, zum Teil ineinander flieende orange Flecken, die Vorderflgel weisen je zwei leicht schrg verlaufende orange Lngslinien auf, die beide am Flgelinnenrand enden. Der Rand der Flgelspitze ist wie die Hinterflgel dunkel-violett gefrbt. Die Beine, der Hinterleib und der Kopf sind gelb gefrbt. Letzterer hat einen violett bis dunkel gefrbten Streifen auf der Stirn, der ber die Facettenaugen bis unter den Rand des Halsschildes verluft. Das Schildchen (Scutellum) ist orange.

Die ursprnglich in Nordamerika beheimatete Art wurde vermutlich in den frhen 1930er Jahren mit Rhododendronpflanzen in Sdengland eingeschleppt. Ende der 1960er Jahre fand man sie auch in Kontinentaleuropa, wo sie sich bis heute fast berall ausgebreitet hat und hufig vorkommt. In Deutschland wurde die Zikade erstmals 1978 in Mnchengladbach nachgewiesen. Die Tiere leben in Parks, auf Friedhfen und Grten, in denen Rhododendron angepflanzt wurde.

Die Larven ernhren sich ausschlielich vom Pflanzensaft der Rhododendren, die Imagines saugen gelegentlich auch an anderen Pflanzen wie Efeu (Hedera helix), Linden (Tilia), Platanen (Platanus) oder Ahorn (Acer). Man kann die Tiere hufig in groer Zahl beim Sonnen auf der Oberseite der Bltter entdecken. Bei Strungen wird die Blattunterseite aufgesucht. Die Art bringt pro Jahr eine Generation hervor, die berwinterung erfolgt als Ei in den Bltenknospen. Ende April schlpfen die gelblichen Larven, die auf den Blattunterseiten zu saugen beginnen. Nach mehrmaligen Hutungen sind im Mai und Juni sowohl die sehr beweglichen Larven als auch leere Larvenhute zu beobachten. Ende Juni entwickeln sich die Vollinsekten, die bis in den November hinein zu finden sind.

Die Rhododendronstrucher zeigen oftmals durch die Saugttigkeit eine Fleckung der Bltter und zuweilen Blattfall bei einer hohen Individuendichte der Zikaden. Die Zikade bertrgt auerdem den aus Nordamerika stammenden Pilz Pycnostysanus azaleae, der an Rhododendronbschen braune, abgestorbene Knospen verursachen kann. Begnstigt wird der Befall durch kleine Schlitze, die die Rhododendronzikaden bei der Eiablage im Sptsommer und Herbst in die Knospenschuppen schneiden. An den Zikaden haftende Pilzsporen werden in diese Verletzungen eingetragen. Dort findet der Pilz ideale Lebensbedingungen. Das Ausma des Schadens wird erst im Frhjahr beim Nichtaustrieb der Bltenknospen erkennbar. Die Bltenknospen verfrben sich ber den Winter grau bis braun und sterben schlielich ab. Die eingetrockneten Knospen bleiben mumifiziert am Strauch. Aus den Knospen wachsen etwa 2 Millimeter lange ?Stbchen?, die Fruchtkrper des Pilzes, hervor. Durch diese Auswchse ist der Pilzbefall mit Pycnostysanus von anderen Pilzkrankheiten wie z. B. Grauschimmel oder von durch Frost geschdigte Bltenknospen zu unterscheiden. Der Pilz kann auerdem abwrts in den Zweig eindringen und diesen zum Absterben bringen.[1] Eine Bekmpfung dieser Zikade ist mit sogenannten Gelbtafeln mglich, sie werden in die befallenen Bsche gehngt, auf ihnen bleiben die Zikaden kleben, diese Tafeln sind in der Regel insektizidfrei.

Auerdem ist es dringend zu empfehlen, die braunen bzw. schwarzen, abgestorbenen Knospen abzupflcken ? sinnvollerweise vor der Schlupfzeit der Zikade (April) ? und diese nicht fallen zu lassen und nicht zu kompostieren, sondern direkt dem Hausmll zuzufhren.

(Quelle: Wikipedia  )

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