beste Ansicht = 1280x1024 pix
Erweiterte Suche
 

Zufallsbild

Anodonta cygnea (Linnæus, 1758) -- Große Teichmuschel} Anodonta cygnea -  2. Fund
Anodonta cygnea - 2. Fund



 

Impressum

ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ber mich...

 

E-Mail

Schlüsselwörter:

Diptera, Syrphidae, Zweiflügler, Schwebfliegen, Helophilus, trivittatus, Fabricius, 1805, Große, Sumpfschwebfliege, Deutschland, Thüringen, Gera

 

Helophilus trivittatus - 2. Fund

 
Daten Helophilus trivittatus - 2. Fund

 

Helophilus trivittatus -  2. Fund
Helophilus trivittatus -  2. Fund
Helophilus trivittatus -  2. Fund
Helophilus trivittatus -  2. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Thüringen)

Auf der Bundesgartenschau 2007 in Gera auf Blumen bzw. Ziergras an der „Küchengartenallee“.

(190 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

25.08.2007

 

nach oben




Vorheriges Bild:
Helophilus trivittatus - 2. Fund  
Nächstes Bild:
Helophilus trivittatus - 2. Fund   

Die Groe Sumpfschwebfliege (Helophilus trivittatus) ist eine Fliege aus der artenreichen Familie der Schwebfliegen. Der wissenschaftliche Name setzt sich aus den Teilen helos (????, gr.) ?Sumpf?, philos (?????, gr.) ?Freund?, tri (lat.) ?drei? und vitta (lat.) ?Band, Schrpe? zusammen. Helophilus nimmt darauf Bezug, dass das Insekt feuchte Gebiete bevorzugt, trivittatus erklrt sich dadurch, dass die Fliege drei Streifen auf dem Brustschild trgt. Die Zeichnung des Hinterleibs erinnert an eine Wespe.

Mit einer Krperlnge von vierzehn bis siebzehn Millimetern gehrt die Groe Sumpfschwebfliege zu den grten mitteleuropischen Schwebfliegen. Wie bei den anderen Arten der Gattung Helophilus ist der Rckenschild markant schwarzwei gestreift. Vier hellgraue bis blassgelbe Streifen wechseln mit drei dunkelbraunen bis schwarzen Streifen ab. In der Regel sind die hellen Streifen schmler als die dunklen.

Der Kopf ist nach vorn gerichtet. Die Fhler nebeneinander sind auf einer Erhebung der Stirn eingelenkt. Das dritte Fhlerglied ist beinahe rund. Die Augen sind in beiden Geschlechtern voneinander getrennt, beim Mnnchen etwas weniger weit als beim Weibchen. Der Bereich zwischen den Augen ist gelblich und weist keine schwarze Gesichtsstrieme auf, wie man sie bei der hnlichen Art Helophilus pendulus findet.

Die Fhler sind schwarz, die Vorderbeine weitgehend rotgelb, die Mittelschiene gelb, die Hinterschenkel sind bis auf einen schmalen Ring nahe dem Ende vllig geschwrzt. Die Schenkel sind dick, die Schienen gebogen und spitz endend.

Der Hinterleib ist abgeplattet und schwarz. Die Hinterleibssegmente sind relativ langgestreckt. Das zweite und dritte Tergit trgt auf jeder Seite einen groen hellgelben Fleck. Die Zeichnung des dritten und vierten Segments unterscheidet sich in den beiden Geschlechtern. Beim Mnnchen trgt nur das dritte Segment eine blassgelbe bis graue Bogenlinie. Beim Weibchen findet sich eine solche Bogenlinie auf dem vierten und dem fnften Tergit. Die Bogenlinie ist nicht wie bei Helophilus pendulus durch einen schwarzen Punkt unterbrochen. [1][2] [3]

Anders als der Name ?Sumpfschwebfliege? vermuten lsst, ist das Vorkommen der Art nicht auf Feuchtgebiete beschrnkt. Gerne werden blumenreiche Wiesen besiedelt. Von zahlreichen Blumenarten wird Pollen und Nektar durch den Rssel aufgenommen. Auf der Suche nach geeigneten Nahrungspltzen knnen weite Strecken zurckgelegt werden.

Die Weibchen legen die Eier in schlammigen Gewssern ab. Die Larven gehren zu den Rattenschwanzlarven. Sie leben von in Abbau befindlicher organischer Substanz und knnen ber das lang ausfahrbare Hinterleibsende Luft an der Wasseroberflche aufnehmen.

Die Groe Sumpfschwebfliege besucht ein breites Spektrum von Bltenpflanzen, hauptschlich solche mit dichten Bltenstnden wie Disteln, Dost, Goldrute. Auf der Suche nach Nektar transportiert die Groe Sumpfschwebfliege Pollen der besuchten Wirtspflanzen. Sie putzt sich jedoch hufig und frisst auch einen Teil des Pollens, der am Krper haftet. Bei einer Untersuchung der Bestubung des Gewhnlichen Teufelabisses (Succisa pratensis) in Holland wurde festgestellt, dass H.trivittatus zu den wichtigsten Besuchern dieser Pflanze gehrte. Bei Verlassen einer Blte dieser Pflanze wurde zu ber 90 % wieder eine Blte von S. pratensis aufgesucht (Bltenkonstanz). Sie trgt im bedeutenden Umfang zur erfolgreichen Bestubung dieser und andrer Pflanzen bei.[4]

Die Art kommt in fast ganz Europa, sowie in Nordamerika und Asien vor. In Mitteleuropa trifft man die adulten Tiere hauptschlich im Sptsommer an.[5] Vorkommen und Verbreitung sind stellenweise gut dokumentiert.[6][7]

(Quelle: Wikipedia  )

nach oben