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Mya (Arenomya) arenaria (Linnæus, 1758) -- Sandklaffmuschel} Mya arenaria - 18. Fund
Mya arenaria - 18. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Diptera, Muscidae, Zweiflügler, Echte, Fliegen, Musca, domestica, Linnæus, 1758, Gemeine, Stubenfliege, Deutschland, Hessen, Oberselters

 

Musca domestica - 3. Fund

 
Daten Musca domestica - 3. Fund

 

Musca domestica -  3. Fund
Musca domestica -  3. Fund
Musca domestica -  3. Fund
Musca domestica -  3. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

In einem Gebäude in Oberselters.

(185 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

03.05.2004

 

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Die Stubenfliege (Musca domestica; lat. musca ?Fliege?, domesticus ?huslich?), auch Gemeine Stubenfliege oder Groe Stubenfliege (zur Unterscheidung von der Kleinen Stubenfliege), ist eine Fliege aus der Familie der Echten Fliegen (Muscidae).

Der Krperaufbau entspricht im Allgemeinen jenem der Echten Fliegen. Als morphologische Unterscheidungsmerkmale zu anderen Arten dienen Gre, Frbung und Flgeladerung. Sie besitzen leckend-saugende Mundwerkzeuge. Erwachsene Stubenfliegen sind sechs bis sieben Millimeter lang, ihr Krper ist grau und hat vier Lngsstreifen auf dem Thorax. Die Unterseite des Rumpfes ist gelblich, ihre Extremitten sind schwarz, der Krper ist komplett mit Haaren bedeckt. Sie haben rote Facettenaugen. Die Krper der weiblichen Fliegen sind etwas grer und ihr Augenabstand ist meist etwas grer als bei mnnlichen Exemplaren. In Ruhestellung sind die Flgel in engem Winkel gespreizt. Aufgrund des hnlichen Aussehens knnen sie leicht mit Gemeinen Stechfliegen verwechselt werden.

Musca domestica kommt fast berall auf der Welt vor (Kosmopolit), lediglich in Wsten sowie polaren und hochalpinen Landschaften ist sie nicht zu finden. Ihre Verbreitung ist meist mit dem Menschen assoziiert, da in dessen Nhe das grte Nahrungsangebot vorherrscht.

Stubenfliegen werden unter anderem fr Forschungszwecke und als Tierfutter[1] gezchtet.

Die Stubenfliege lebt 6 bis 42 Tage je nach Umgebungstemperatur und Nahrungsangebot, wobei Weibchen meistens etwas lnger leben als Mnnchen. Die Fluggeschwindigkeit betrgt ungefhr 2,9 Meter pro Sekunde (rund 10 km/h), die Fliege schlgt dabei etwa 180?330-mal pro Sekunde mit ihren Flgeln.[2] Fliegen knnen Buttersure als Indiz fr Fulnis und Darmausscheidungen riechen. An den Fuendgliedern (Tarsen) besitzen sie Chemorezeptoren, mit deren Hilfe sie Zucker schmecken knnen. Ihre Eier legen sie in faulenden Stoffen und Exkrementen (Koprophagie) ab, von denen sich die Larven ernhren. Die Imagines saugen an smtlichen nahrhaften Flssigkeiten und auch an festen, wasserlslichen Stoffen, die sie mit Hilfe ihres Speichels auflsen knnen, wie beispielsweise Zucker.

Ihr Verhalten und ihre Lebensdauer sind sehr stark von den Umgebungsbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit abhngig, wobei die Optimaltemperatur zwischen 20 und 25 C liegt und ab einer Minimaltemperatur von 15 C eine Immobilisierung stattfindet. Dies erklrt auch die Entwicklung zu einem tagaktiven temporalen Spezialisten mit der grten Populationsgre in den Sommermonaten.

Als holometabole Insekten durchleben die Stubenfliegen eine vollstndige Metamorphose, welche eingeteilt wird in Ei, drei Larvenstadien, Puppe und Imago. Ihre Eier legen die Weibchen in sich zersetzendes organisches Material ab, beispielsweise Dung, Mll, Kompost und Nahrungsmittel. Dort entwickeln sich anschlieend die Larven. In den Sommermonaten legen Weibchen mehrmals zwischen 150 und 400 Eier pro Eiablage mit einem Intervall von drei bis vier Tagen.[3] Durch gute Umgebungsbedingungen, welche beispielsweise in Stllen gegeben sind, sind bis zu 15 Generationen pro Jahr mglich (plurivoltin).[4] Die Larven brauchen etwa 12 bis 25 Stunden, bis sie in den Eiern zur Schlpfreife herangewachsen sind. Die kopf- und beinlosen Fliegenmaden knnen sich mit Krperkrmmen unbeholfen fortbewegen, erreichen eine Gre von 12 mm und ernhren sich von dem organischen Material (Substrat), auf welchem sie geschlpft sind. Die Ernhrung wird durch Mundwerkzeuge mit zangenartigen Mundhaken ermglicht, dies impliziert gleichzeitig eine Atmung ber Hautatmung und Stigmen, welche sich am Krperende befinden.

Nach zweimaliger Hutung im Laufe des Wachstums wird am Ende des dritten Larvenstadiums der Inhalt des Verdauungstrakts entleert, und es beginnt eine durch genetische Vernderungen hervorgerufene Immobilisierung der Maden. Ihre Haut verhrtet sich und die Larven entwickeln sich zu Tnnchenpuppen, welche deutlich kleiner und dunkler sind als die Larven. Innerhalb einer solchen Puppe beginnt eine Verwandlung, die je nach Temperatur 3 bis 8 Tage dauert. Nach vollendeter Entwicklung wird durch Pressen aus der sogenannten Bogennaht an ihrem Kopf eine Blase fr das Schlpfen ausgebildet, welche es ermglicht, dass die Imagines die Puppe durch eine ffnung am Kopfende verlassen (Deckelschlpfer). Schon 3 Tage nach diesem Schlpfakt paaren sich die Stubenfliegen und anschlieend sind die Weibchen zur ersten Eiablage bereit. Die Metamorphose vom Ei zur Fliege kann bei guten Umweltbedingungen in 7 Tagen abgeschlossen sein, in den gemigten Breitengraden dauert es aber durchschnittlich 2 bis 3 Wochen.[5] Eine Verpaarung ist bereits nach 3 Tagen mglich, wobei abgesehen von berwinternden Tieren die Lebensdauer nur einige Wochen betrgt.

Stubenfliegen gelten gemeinhin als Schdlinge, da sie trotz Putzens als Vektor fr Krankheitserreger dienen. Beispielsweise sind sie bertrger diverser Infektionskrankheiten wie Ruhr, Typhus, Cholera, Salmonellosen, Kinderlhmung, Maul- und Klauenseuche u. a. Die bertragung der Erreger erfolgt insbesondere ber die Ausscheidungen der Fliegen.

Ihre Funktion als Krankheitsbertrger ist auf ihre Nahrungsquellen zurckzufhren, da sie eine Vorliebe fr menschliche und tierische Krperausscheidungen wie Schwei und Kot sowie eiternde Wunden haben. Des Weiteren dient Aas (Nekrophagie) als proteinreiche Nahrungsquelle fr die Eiablage und Larvenentwicklung.[6]

(Quelle: Wikipedia  )

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