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Carrhotus xanthogramma (bicolor) (Latreille, 1819)} Carrhotus xanthogramma -  2. Fund (Weibchen)
Carrhotus xanthogramma - 2. Fund (Weibchen)



 

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Schlüsselwörter:

Coleoptera, Melyridae, Käfer, Anthocomus, coccineus, rufus, Schaller, 1783, Herbst-Zipfelkäfer, Deutschland, Hessen, Runkel

 

Anthocomus coccineus - 1. Fund

 
Daten Anthocomus coccineus - 1. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Auf dem „Leinpfad“ in Runkel, der parallel zur Lahn verläuft, auf Blüten.

(127 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

02.05.2005

 

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  Nächstes Bild:
Anthocomus coccineus - 2. Fund   

Der Rote Zipfelkfer (Anthocomus rufus, Syn.: A. coccineus)[1] ist ein Kfer aus der Familie der Zipfelkfer. Man findet den knapp fnf Millimeter groen Kfer im Herbst auf blhendem Schilfrohr. Deswegen wird er auch Herbst-Zipfelkfer genannt. Auerdem findet man den Namen Roter Warzenkfer.

Die Art wurde durch Herbst 1786 unter dem Namen Malachius rufus beschrieben.[2] Bereits 1783 hatte Schaller die Art unter dem Namen Cantharis coccineus beschrieben. Sowohl coccineus (lat. scharlachrot) als auch rufus (lat. rot) beziehen sich auf die Farbe von Flgeldecken und Halsschildrand.

Die Gattung Malachius, die bereits 1785 von Fabricius aufgestellt wurde, trennte Erichson 1840 in zahlreiche Gattungen auf, zu denen auch Anthocomus gehrte.[3] Der Gattungsname Anthocomus (altgr. ????????? anthokmos) bedeutet Blumen hegend und steht fr bunte Kfer.[4]

Die Gattung Anthocomus ist in Europa mit zehn Arten, weltweit etwa mit vierzehn Arten vertreten.[5][6]

Der lngliche Krper besitzt ein nur schwach sklerotisiertes Auenskelett. Er ist undeutlich behaart und erreicht eine Lnge von durchschnittlich knapp fnf Millimeter.

Der gestreckte schwarze Kopf ist leicht nach unten geneigt. Die Mundwerkzeuge zeigen nach vorn (Abb. 2). Die Oberkiefer haben eine zweizhnige Spitze. Die fadenfrmigen Kiefertaster sind dreigliedrig, das Endglied ist spindelfrmig und endet spitz (Abb. 5). Die Lippentaster sind kurz, das zweite und dritte Glied sind gleich lang. Die elfgliedrigen Fhler sind fadenfrmig. Sie entspringen vor den Augen, nicht dazwischen.

Der Halsschild ist breiter als lang. An der Basis ist er fein gerandet und verjngt sich abgerundet. Es ist schwarz und an den Seiten rot beziehungsweise rot mit einem breiten schwarzen Mittelstreifen. Rot und Schwarz sind nicht scharf gegeneinander begrenzt, sondern gehen flieend ineinander ber.

Die Flgeldecken bedecken beim Weibchen den Hinterleib nur unvollstndig. Sie sind nur wenig breiter als der Halsschild. Die innerhalb der Familie hufige doppelte Behaarung fehlt: Die Flgeldecken sind nur flaumartig anliegend behaart. Sie sind vom gleichen Rot wie die Rnder des Halsschildes. Um das Schildchen tritt gewhnlich ein verschwommener schwarzer Fleck auf. Beim Weibchen sind die Flgeldecken nach hinten leicht erweitert, beim Mnnchen verlaufen sie fast parallel. An der Spitze der Flgeldecken befindet sich beim Mnnchen eine auffallende Struktur, die Excitator genannt wird (Abb. 4). Sie besteht aus einer schwarzen kompliziert geschwungene Chitinleiste, die an einen Notenschlssel erinnert, auf jeder Flgeldecke. Die Chitinleiste luft in einem nach oben oder hinten gerichteten Haarschopf aus (in Abb. 4 weilich), an dessen Basis ein Sekret austritt. Im Haarschopf wird das austretende Sekret kapillar aufgesaugt. Der Haarschopf wird vor der Mundhhle des Weibchens prsentiert, wenn dieses hinter dem Mnnchen positioniert ist. Zustzliche Porenfelder am Auenrand und an den Spitzen der Elytren entsprechen der Lage der Kiefertaster und der Lippentaster des Weibchens in gleicher Position.

Der Hinterleib hat sechs Segmente, das letzte (Pygidium) ist leicht ausgebuchtet.

Die Beine sind lang und schlank, die Tarsen fnfgliedrig. Die Krallen ermglichen auch auf schwankenden Pflanzen einen sicheren Halt

(Quelle: Wikipedia  )

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