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Polyommatus (Lycaena) icarus (Rottemburg, 1775) -- Hauhechel-Bläuling, Gemeiner Bläuling} Polyommatus icarus - 12. Fund (Männchen)
Polyommatus icarus - 12. Fund (Männchen)



 

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Schlüsselwörter:

Semaeostomae, Ulmaridae, Fahnenquallen, Schirmquallen, Aurelia, aurita, Linnæus, 1758, Gemeine, Ohrenqualle, Deutschland, Schleswig-Holstein, Kellenhusen

 

Aurelia aurita - 2. Fund

 
Daten Aurelia aurita - 2. Fund

 

Aurelia aurita  -  2. Fund
Aurelia aurita  -  2. Fund
Aurelia aurita  -  2. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Schleswig-Holstein)

An der Ostsee bei Kellenhusen, in der Nähe des Klosterseestrandes an der „Schleuse II".

(O m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

07.07.2005

 

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Aurelia aurita - 2. Fund   

Die Ohrenqualle (Aurelia aurita) gehrt zur Klasse der Schirmquallen (Scyphozoa) innerhalb der Nesseltiere (Cnidaria). Sie ist nahezu weltweit in den Ozeanen von etwa 70 Nord bis etwa 55 Sd verbreitet. Sie kommt auch an der deutschen Nordseekste und in den westlichen Bereichen der Ostsee vor, da hier der Salzgehalt des Wassers fr ihre Lebensbedrfnisse noch ausreichend ist. Die Fortpflanzung findet in der westlichen Ostsee bis in die sdliche Boddensee statt. Neuere molekulargenetische Untersuchungen deuten aber darauf hin, dass es sich um einen Komplex von mehreren kryptischen Arten handelt.

Die Ohrenqualle hat einen flach gewlbten Schirm, der ungefhr 20?30 Zentimeter gro ist, mit vier ringfrmigen Geschlechtsorganen in der Farbe braunrot und vier gardinenartig hngenden, brunlichen Mundarmen. Der Schirm ist wei bis gelblich.

Die Ohrenqualle beginnt nach der Befruchtung mit der Eiabgabe ins offene Wasser. Die Eier durchlaufen die Frhentwicklung, an deren Ende sich aus der Gastrula die sogenannte mobile Planulalarve bildet. Diese bewegliche Larve dreht sich mit der Mundffnung nach oben und setzt sich am Boden fest (sessile Planulalarve) und bildet dort einen Polypen, welcher sich durch seitliche Knospung oder Strobilation (Abschnrung) vermehrt. Durch die Strobilation entstehen Ephyralarven, die nur wenige Millimeter gro sind [1]. Diese wachsen anschlieend zu reifen Medusen heran.

Quallen schwimmen durch eine sich zusammenziehende Bewegung ihres Schirmes, bei der sie nach dem Rckstoprinzip gleichzeitig Wasser nach unten ausstoen. Dabei bewegen sie sich schrg nach oben, um sich danach wieder etwas nach unten fallen zu lassen. Sie schwimmen daher oft nahe der Wasseroberflche. Mit diesem Prinzip knnen sie bis zu zehn Kilometer pro Stunde zurcklegen. Oft lassen sie sich jedoch auch einfach mit der Strmung treiben.

Bei der noch nicht ausgewachsenen Meduse, genannt Ephyra, kann man unter dem Lichtmikroskop ein sogenanntes Rhopalium in den Tentakeln erkennen. Dieses Rhopalium besteht aus einer Linse, um Lichtreize wahrzunehmen, und einem Statolith, der sich bei Verlagerung der Qualle bewegt und so der Qualle mitteilt, in welcher Position sie sich befindet. Die Ohrenqualle besteht zu 98,2 % aus Wasser[2].

(Quelle: Wikipedia  )

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