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Oedipoda caerulescens (Linnæus, 1758) -- Blauflügelige Ödlandschrecke} Oedipoda caerulescens -  2. Fund
Oedipoda caerulescens - 2. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Blattodea, Ectobiidae, Schaben, Waldschaben, Ectobius, lapponicus, Linnæus, 1758, Gemeine, Waldschabe, Lappland-Waldschabe, Deutschland, Hessen, Wallrabenstein, Weibchen

 

Ectobius lapponicus - 5. Fund (Weibchen)

 
Daten Ectobius lapponicus - 5. Fund (Weibchen)

 

Ectobius lapponicus -  5. Fund (Weibchen)
Ectobius lapponicus -  5. Fund (Weibchen)
Ectobius lapponicus -  5. Fund (Weibchen)
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Am Wegesrand in der Nähe von Wallrabenstein am „Sankt-Peters-Weg“.

(218 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

12.06.2010

 

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Vorheriges Bild:
Ectobius lapponicus - 4. Fund (Männchen)  
Nächstes Bild:
Ectobius lapponicus - 5. Fund (Weibchen)   

Die Gemeine Waldschabe oder Lappland-Waldschabe (Ectobius lapponicus) ist eine europische Art der Waldschaben. Sie lebt im Freiland und kommt nur selten und ausnahmsweise in Gebuden vor.

Die Schaben erreichen eine Krperlnge von etwa 9 bis 12, Weibchen nur bis 10 Millimeter. Die Geschlechter unterscheiden sich in der Ausbildung der Flgel. Mnnchen sind vollgeflgelt und flugfhig, bei den Weibchen sind die Flgel etwas verkrzt und erreichen nicht die Spitze des Hinterleibs. Auerdem besitzt der Hinterleib des Mnnchens (bei Ansicht von unten) acht, derjenige des Weibchens nur sechs sichtbare Segmente. Am Hinterende des Weibchens befindet sich die vergrerte, halbkreisfrmig vorstehende Subgenitalplatte, aus der bei der Eiablage die Oothek austritt. Beim Mnnchen besitzt die Hinterleibsspitze eine kleinere, etwa dreieckige Subgenitalplatte mit einem Anhang, dem Stylus, von artspezifischer Form. Bei beiden Geschlechtern trgt die Subgenitalplatte paarige, segmentierte Anhnge, die als Sinnesorgane dienen, die Cerci.

Die Art ist normalerweise an der Frbung und Gestalt des Halsschilds erkennbar. Dieser ist gleichmig rundlich, ohne betonte Hinterecken. Er weist in der Mitte (auf der Scheibe) einen dunklen Fleck auf, der unscharf begrenzt mit verwaschenen Rndern in den helleren Rand bergeht. Auf dem siebten Tergit des Hinterleibs (d.h. durch die Flgel in Ruhelage verdeckt) befindet sich die artspezifisch geformte Drsengrube. Diese ist bei der Art klein (viel kleiner als bei der Bernstein-Waldschabe), sie ist queroval geformt, in der Mitte mit einem dichtem, zweiteiligem Haarbschel.[1][2]

Nymphen der Art sind berwiegend strohgelblich bis dunkel gelb gefrbt und tragen auf der Oberseite kleine dunkle Flecken. Die letzten Stadien sind etwas dunkler, mit einer zusammenflieenden dunklen Fleckenzeichnung auf dem Hinterleib. Die dunkle Zeichnung auf der Pronotumscheibe besitzt, wenn vorhanden, auch bei ihnen immer verwaschene Rnder. Die Art besitzt fnf Larvenstadien. Beim letzten sind deutliche Flgelscheiden erkennbar, die beim Mnnchen das Ende des dritten, beim Weibchen das zweite Hinterleibssegment erreichen.[3]

Die Art lebt im grten Teil Europas, stlich bis zum Ural. Sie fehlt in Grobritannien auf der Iberischen Halbinsel und im sdlichen Italien.[2] Sie wurde, als eine von vier Ectobius-Arten, nach Nordamerika eingeschleppt. Der Erstnachweis stammt von 1984 aus New Hampshire, heute ist sie im Nordosten des Kontinents weit verbreitet. Sie kommt in Kanada in Ontario, Nova Scotia und New Brunswick und auf Prince Edward Island vor.[4]

Die Art kommt berwiegend in Wldern vor. Mnnchen und Nymphen findet man bevorzugt in der Bodenvegetation und der Strauchschicht, Weibchen eher am Boden und in der Streuschicht. Mnnchen sind tagsber, bevorzugt nachmittags, Weibchen und Nymphen eher nachtaktiv. Die Tiere sind gewhnlich etwa von Mai bis September aktiv.

Selten und ausnahmsweise dringen einzelne Tiere in Huser ein, sie knnen sich dort aber nicht fortpflanzen.[5]

Die Weibchen legen jeweils 20 Eier in die relativ kleine Oothek. Die Ootheken dieser Art sind rotbraun gefrbt und quergestreift. Die Gemeine Waldschabe kann sich fakultativ parthenogenetisch vermehren.[1] Weibchen mit Ootheken findet man etwa ab Juni. Sie tragen diese etwa 24 Stunden mit sich herum und verstecken sie schlielich in der Laubstreu oder im Grasfilz.

Die Art besitzt, wie fast alle Waldschaben, einen zweijhrigen Entwicklungszyklus (semivoltin). Nach der Ablage der Oothek berwintern die Eier darin, die Nymphen schlpfen im folgenden Jahr, etwa im Juni. Die Nymphen entwickeln sich im dann bis zum vierten Stadium und berwintern erneut, oft im Innern von Grasbulten. Sie werden im Folgejahr etwa im April wieder aktiv und entwickeln sich weiter. Die ersten adulten Tiere sind im Mai zu finden.[6]

(Quelle: Wikipedia  )

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