beste Ansicht = 1280x1024 pix
Erweiterte Suche
 

Zufallsbild

Gomphus pulchellus (Sélys, 1840) -- Westliche Keiljungfer} Gomphus pulchellus -  2. Fund
Gomphus pulchellus - 2. Fund



 

Impressum

ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ber mich...

 

E-Mail

Schlüsselwörter:

Odonata, Coenagrionidae, Libellen, Schlanklibellen, Pyrrhosoma, nymphula, Sulzer, 1776, Frühe, Adonislibelle, Schweden, Provinz, Skåne, län, Näsum

 

Pyrrhosoma nymphula - 5. Fund

 
Daten Pyrrhosoma nymphula - 5. Fund

 

Pyrrhosoma nymphula -  5. Fund
Pyrrhosoma nymphula -  5. Fund
Pyrrhosoma nymphula -  5. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Schweden (Provinz Skåne län)

In einem Naturschutzgebiet südlich von Näsum.

(8 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

05.07.2017

 

nach oben




Vorheriges Bild:
Pyrrhosoma nymphula - 4. Fund (Weibchen)  
Nächstes Bild:
Pyrrhosoma nymphula - 5. Fund   

Die Frhe Adonislibelle oder auch Frhe Adonisjungfer (Pyrrhosoma nymphula) ist eine Kleinlibellenart, deren deutscher Name auf ihr zeitiges Erscheinen sowie ihre rot-schwarze Frbung zurckgeht, die der von rotblhenden Adonisrschen hnelt. Neben der Scharlachlibelle (Ceriagrion tenellum) ist die Frhe Adonislibelle die einzige rotgefrbte Kleinlibellenart in Mitteleuropa.

Trotz aufflliger Frbung und hufigem Vorkommen wird diese Libellenart gelegentlich bersehen, da sie sich gern in der Vegetation verborgen hlt.

Die Krperlnge betrgt 35 bis 45 Millimeter, die Flgelspannweite 50 bis 70 Millimeter. Die Beine der Frhen Adonislibelle sind schwarz gefrbt. Darin unterscheidet sich die Frhe Adonislibelle von der Scharlachlibelle, deren Beine rot gefrbt sind.

Bei beiden Geschlechtern der Frhen Adonislibelle befinden sich schwarze Zeichnungen am Abdomen, die sich bei den Mnnchen auf die hinteren Segmente des Abdomen beschrnken.

Bei den Weibchen werden drei, von einigen Autoren auch vier Morphen unterschieden. Die Form typica trgt eine rote Zeichnung auf den Hinterleibssegmenten 2 bis 6; die letzten Segmente sind komplett schwarz gefrbt. Die roten Segmente weisen eine schwarze Mittellinie auf, die sich zum jeweiligen Segmentende hin zu einem schwarzen Fleck verbreitert; daran schliet sich noch jeweils ein schmaler gelber Ring an. Die Form fulvipes hnelt typica, jedoch ist die Schwarzzeichnung auf den Segmenten 2 bis 6 nicht so stark ausgeprgt. Bei der Form melanotum schlielich ist der Hinterleib berwiegend metallisch-schwarz, mit ? allenfalls ? geringen Rotanteilen an den Seiten der Segmente 2 bis 6.

Insgesamt sind bei den Weibchen die schwarzen Zeichnungen deutlich strker ausgeprgt als bei den Mnnchen. Jungtiere beiderlei Geschlechts weisen auf der Brust gelbe Streifen (sogenannte Antehumeralstreifen) auf; sie dunkeln ? auer bei Weibchen der Form melanotum ? im Alter zu Scharlachrot nach.

Die Flugzeit der adulten Tiere reicht von April bis August. Damit ist die Frhe Adonislibelle eine der ersten Libellenarten, die im Frhling in Mitteleuropa beobachtet werden knnen. Nur die als Imago berwinternden Winterlibellen sind noch frher aktiv.

Die Paarung erfolgt nur bei sonnigem Wetter whrend der frhen Morgenstunden im spten Frhjahr oder im Frhsommer. Zur Eiablage landen die Tiere im ?Tandem? auf schwimmenden oder aus dem Wasser ragenden Pflanzen. Das Weibchen heftet die Eier an Pflanzenteile unterhalb der Wasseroberflche. Dazu taucht es oft nahezu vollstndig im Wasser ein. Die Larven entwickeln sich im Wasser und berwintern im letzten Larvenstadium. Im folgenden Frhjahr kriechen sie an der Ufervegetation aus dem Wasser. Dort befreien sich die Imagines aus ihrer Hlle (Exuvie), und es beginnt ein neuer Zyklus.

Die Art ist in Europa weit verbreitet. In Skandinavien tritt sie nur in den sdlichen Regionen sowie entlang der norwegischen Kste auf; die Art fehlt in Teilen Sdeuropas und der Balkanhalbinsel. In wenigen Gebieten Griechenlands und Sdalbaniens fliegt die Schwesterart Pyrrhosoma elisabethae, die sich nur anhand der Hinterleibsanhnge bzw. des Pronotumhinterrandes von P. nymphula unterscheiden lsst.

Als Habitat werden von der Frhen Adonislibelle Weiher, langsam flieende Bche und gern auch moorige Tmpel angenommen. Da die Frhe Adonislibelle nur relativ selten frei sitzt, sondern eine dichte Ufervegetation bevorzugt, in der die Tiere sich verbergen knnen, wird diese weitverbreitete und auffllig gefrbte Art nicht so oft wahrgenommen wie andere hufige Kleinlibellen. Obwohl sie aufgrund ihrer Hufigkeit nicht gefhrdet ist, steht die Art wie alle heimischen Libellen unter Naturschutz.

(Quelle: Wikipedia  )

nach oben