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Ardea cinerea (Linnæus, 1758) -- Graureiher, Fischreiher} Ardea cinerea - 11. Fund
Ardea cinerea - 11. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Lasiocampidae, Schmetterlinge, Glucken, Euthrix, potatoria, Linnæus, 1758, Grasglucke, Trinkerin, Deutschland, Hessen, Niederselters, Raupe

 

Euthrix potatoria - 4. Raupenfund

 
Daten Euthrix potatoria - 4. Raupenfund

 

Euthrix potatoria -  4. Raupenfund
Euthrix potatoria -  4. Raupenfund
Euthrix potatoria -  4. Raupenfund
Euthrix potatoria -  4. Raupenfund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Auf einem Weg Nähe Niederselters.

(183 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

27.06.2017

 

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Die Grasglucke oder Trinkerin (Euthrix potatoria) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Glucken (Lasiocampidae).

Die Falter erreichen eine Flgelspannweite von 40 bis 65 Millimetern. Sie haben eine ockergelbe bis dunkel rotbraune Flgelgrundfrbung, wobei die Mnnchen meist dunkler als die Weibchen sind und manchmal auch einen violetten Schimmer haben knnen. Auf den Vorderflgeln verlaufen etwa bei den Flgeldritteln zwei dunkelbraune schrge Linien, wobei die vordere fast gerade ist. Zwischen der hinteren deutlich schrgen Linie und dem distalen Flgelrand verluft genau in der Mitte eine dunkelbraune Zackenbinde, die aber meist nur schwach angedeutet ist. In der Mitte des Vorderflgels nahe dem Flgelvorderrand befinden sich ein grerer und ein kleiner weier Fleck, die gelegentlich braun gekernt sind.[1]

Die Raupen werden ca. 75 Millimeter lang und sind mit ihrer bunten Frbung unverwechselbar. Sie haben eine dunkelgraue, je nach Alter ins bluliche gehende Grundfrbung. Links und rechts des Rckens verluft ein Band gelber bis oranger Flecken. Neben ihnen entspringen kurze, dichte, schwarze Haarbschel. An den Seiten nach unten hin wachsen dichte, weie Haarbschel, die paarweise oder dreifach angeordnet sind. Die Raupen sind ansonsten grtenteils mit langen, rostbraunen Haaren bedeckt, zustzlich haben sie am Rcken des dritten Segmentes einen orangeroten und am vorletzten Segment einen schwarzen, sich deutlich abhebenden, langen Haarbschel. Ihre braunen Haare brechen bei Berhrung ab und bleiben in der menschlichen Haut stecken.[1]

Die Tiere leben sowohl in lichten Wldern als auch im Rhricht, auf Moorwiesen und in anderen Feuchtgebieten. Sie sind in Mitteleuropa hufig, aber an manchen Orten in ihren Populationen deutlich rcklufig.[1] Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich auf ganz Europa, ohne den hohen Norden und den Mittelmeerraum und reicht stlich bis nach Japan.[2]

Die nachtaktiven Falter (die Weibchen sind dmmerungsaktiv) fliegen von Ende Juni bis Mitte August, die Raupen findet man von September bis in den Juni des nchsten Jahres.[3]

Die Raupen ernhren sich von verschiedenen Sgrsern, wie z. B. von Schilfrohr (Phragmites australis), Rohrglanzgras (Phalaris arundinacea) und Pfeifengras (Molinia caerulea). Manchmal fressen sie auch Sauergrser.[1]

Die Weibchen legen ihre ovalen, abgeflachten, grnlichen Eier, die graugrn und wei gemustert sind, einzeln oder in Hufchen auf Grsern ab. Die Raupen sind ebenfalls nachtaktiv, sitzen aber auch tagsber oben auf den Grsern. Sie nehmen regelmig Wassertropfen zu sich, weswegen die Falter auch Trinkerinnen genannt werden. Im dritten Stadium (L3) berwintern die Tiere, auf Grsern sitzend. Im nchsten Frhjahr fressen sie bis Mai und verpuppen sich dann in einem pergamentartigen Kokon, der mit Borsten bedeckt ist, an Grashalmen hngend.[1]

(Quelle: Wikipedia  )

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