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Erebia ligea carthusianorum (Fruhstorfer, 1909) -- Weißbindiger Mohrenfalter, Waldmohrenfalter} Erebia ligea carthusianorum -  2. Fund
Erebia ligea carthusianorum - 2. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Odonata, Libellulidae, Libellen, Segellibellen, Libellula, quadrimaculata, Linnæus, 1758, Vierfleck, Deutschland, Hessen, Münster, Selters, Männchen

 

Libellula quadrimaculata - 4. Fund (Männchen)

 
Daten Libellula quadrimaculata - 4. Fund (Männchen)

 

Libellula quadrimaculata -  4. Fund (Männchen)
Libellula quadrimaculata -  4. Fund (Männchen)
Libellula quadrimaculata -  4. Fund (Männchen)
Libellula quadrimaculata -  4. Fund (Männchen)

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

In der Ufervegetation eines Teiches in Selters / OT Münster.

(240 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

15.06.2017

 

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Libellula quadrimaculata - 4. Fund (Männchen)  
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Libellula quadrimaculata - 4. Fund (Männchen)   

Der Vierfleck (Libellula quadrimaculata) zhlt zu den Grolibellen und erreicht eine Krperlnge von 4 bis 4,5 Zentimetern bei Flgelspannweiten zwischen 7 und 8,5 Zentimetern. Jeder der vier Flgel hat einen aufflligen dunklen Fleck im Bereich der markanten Querader (Nodus), wonach die Art sowohl ihren wissenschaftlichen als auch ihren Trivialnamen erhielt. Bekannt ist diese Libelle auch fr ihre Massenwanderungen in Schwrmen von beeindruckenden Ausmaen. Der Gesamtbestand gilt als nicht bedroht.

Der erwachsene Vierfleck (Imago; pl. Imagines) erreicht Krperlngen zwischen 41 und 45 Millimetern, wovon 25 bis 30 Millimeter auf das Abdomen entfallen. Es existiert kein ausgeprgter Sexualdimorphismus; Weibchen und Mnnchen sehen also annhernd gleich aus.

Das Tier hat ein gelbliches Gesicht, das nach oben durch eine schwarze Linie zwischen den Fhlern begrenzt wird, und einen mattbraunen Thorax, der stark mit Hrchen bewachsen ist. Die ersten sechs Segmente des Abdomens sind brunlich und insbesondere bei jngeren Exemplaren leicht durchschimmernd, so dass ein der Thermoregulation dienendes Luftsacksystem sichtbar ist. Die Segmente sieben bis zehn sind schwarz und weisen seitlich jeweils einen gelben Strich auf. Die Beine sind schwarz gefrbt.

Die Hinterflgel erreichen eine Lnge von 31 bis 38 Millimeter, womit sich eine Flgelspannweite um sieben oder acht Zentimeter ergibt. Die Flgelmusterung, welche fr den Namen verantwortlich ist, besteht aus einem bernsteinfarbenen Streifen an der Flgelbasis und einem kleinen schwarzen Fleck am Nodus. Man unterscheidet 16 Antenodal- und 14 Postnodaladern. An der Basis der Hinterflgel befindet sich zudem noch ein kleiner, dreieckiger, schwarzer Fleck. Die derung der Hinterflgel ist rtlich-braun, das Flgelmal (Pterostigma) brunlich schwarz und etwa vier Millimeter ausgedehnt. Die oberen Hinterleibsanhnge der Mnnchen (Cerci) sind ungefhr dreimal so lang wie die unteren und stark ausgeprgt.[1][2][3]

Die Larven des Vierflecks werden 22 bis 26 Millimeter lang und um die acht Millimeter breit. Sie sind orange-braun gefrbt und ihre Oberflche ist mit vielen kleinen Hrchen besetzt. Der Hinterleib (Abdomen) ist abgerundet und krzer als die Beine, was den Larven eine sehr gedrungene Erscheinungsweise verleiht. Das Abdomen geht am Hinterende in fnf kurze, dornartige Anhnge ber, die sogenannte Analpyramide. Unter diesen Anhngen sind die Cerci nur ungefhr 0,7 mal so lang wie die paarigen Seitenplatten (Ventrolateralplatten) des elften Hinterleibsegmentes, dem sogenannten Paraproct. Auf dem dritten oder dem vierten bis siebten Segment befinden sich schwach ausgeprgte Rckendornen, whrend diese auf den Segmenten acht und neun fehlen. Dafr befinden sich hier Lateraldornen, die auf Segment acht jedoch geradezu winzig sind. Die Hautausstlpungen, in denen die Flgel heranwachsen (Flgelscheiden), sind um die sieben Millimeter lang.

Der Kopf weist eine Breite von ungefhr sechs Millimetern auf und ist an der Oberseite konvex geformt. Die Punktaugen (Ocellen) sind bereits als helle Punkte angedeutet, die Augen hingegen sind senkrecht zur Mittelachse gestreckt und sitzen an den seitlichen Vorderkanten des Kopfes. Auf beiden Seiten des unpaaren Vorderteils der Unterlippe, dem sogenannten Prmentum, besitzt die Larve acht bis 13 kleine Borsten. Ebenso befinden sich auf dem dreieckigen labialen Taster weitere sieben bis acht Borsten. Die Greifkante des Tasters ist gewellt.

Die Fhler bestehen aus sieben Segmenten. Whrend die ersten zwei eher kurz und geschwollen sind, sind die restlichen fnf eher schlank. Das letzte, das fnfte sowie das vierte Segment sind gepunktet. Auf den wenig muskulsen Beinen haben die Larven graue Ringe, die mit der Alterung dunkeln und nach einiger Zeit nahezu verschwinden.

Auch die Beine und insbesondere die Unterschenkel (Tibiae) sind wie das gesamte Tier stark behaart. Die Lnge der Beine nimmt von vorne mit zwlf Millimetern ber das mittlere Beinpaar mit ebenfalls zwlf Millimetern nach hinten bis auf 19 Millimeter zu.[4][5][6][7][8]

Als Imago ist die Art aufgrund ihrer markanten Flgelzeichnung relativ einfach von anderen Arten zu unterscheiden. Am ehesten kann sie mit dem Zweifleck (Epitheca bimaculata) oder Weibchen des Spitzenflecks (Libellula fulva) verwechselt werden. Neben der anders ausgeprgten Flgelmusterung bei beiden Arten ist als Unterscheidungsmerkmal beim Zweifleck insbesondere die bei den Falkenlibellen auftretende Ausbuchtung des Augenhinterrandes zu nennen. Zudem ist die Art deutlich grer[9] und die dauerhaft ber der Gewssermitte patrouillierenden Zweifleck-Mnnchen sind allein schon wegen des anderen Verhaltens nicht mit jenen des Vierflecks zu verwechseln.

Problematischer wird die Abgrenzung von hnlichen Arten bei den Larven. Hier unterscheidet sich beispielsweise die Larve des Plattbauchs (Libellula depressa) von der des Vierflecks in folgenden Punkten: Sie besitzt keine Lateraldornen und auf dem Labialpalpus meist zehn bis zwlf statt der meist sieben oder acht Borsten des Vierflecks, womit eine Unterscheidung fr Laien sehr schwierig ist[8] ? zudem kann diese Borstenzahl in Ausnahmefllen auch variieren.

(Quelle: Wikipedia  )

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