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Natrix natrix natrix (Linnæus, 1758) -- Ringelnatter} Natrix natrix natrix -  4. Fund
Natrix natrix natrix - 4. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Passeriformes, Corvidae, Sperlingsvögel, Rabenvögel, Garrulus, glandarius, Linnæus, 1758, Eichelhäher, Deutschland, Hessen, Schwickershausen, Bad, Camberg

 

Garrulus glandarius - 9. Fund

 
Daten Garrulus glandarius - 9. Fund

 

Garrulus glandarius -  9. Fund
Garrulus glandarius -  9. Fund
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Im Waldgebiet zwischen Bad Camberg / OT Erbach und Schwickershausen.

(213 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

11.06.2017

 

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Gaurotes virginea - 1. Fund   

Der Eichelhher (Garrulus glandarius) ist ein Singvogel aus der Familie der Rabenvgel (Corvidae).

Er ist ber Europa, Teile Nordafrikas und des Nahen Ostens sowie in einem breiten Grtel durch Asien und dort sdwrts bis nach Indochina verbreitet. Er brtet in lichten, strukturreichen Wldern aller Art, in Mitteleuropa aber bevorzugt in Misch- und Laubwldern. Sein Nahrungsspektrum ist sehr vielfltig, wobei im Sommerhalbjahr tierische, im Winterhalbjahr pflanzliche Nahrung berwiegt. Vor dem Winter werden umfangreiche Vorrte aus Eicheln und anderen Nussfrchten angelegt.

Sd- und westeuropische Eichelhher sind meist Standvgel, mittel-, ost- und nordeuropische Teilzieher, wobei nur einige nrdliche Populationen ihre Brutgebiete im Winter komplett rumen. In manchen Jahren kommt es zu umfangreichen Evasionen nord- und osteuropischer Populationen.

Der Eichelhher gehrt mit 32 bis 35 cm Krperlnge zu den mittelgroen Rabenvgeln, seine Flgelspannweite betrgt etwa 53 Zentimeter und sein Gewicht etwa 170 Gramm. Der krftige Schnabel ist grauschwarz bis schwarz. Die Fe sind graubraun bis braun fleischfarben mit gelblichen oder weilichen Sohlen. Die Iris ist blulichgrau mit rtlichem Innen- und Auenring und einer ebensolchen, feinen Sprenkelung.

Die Geschlechter unterscheiden sich nicht in der Gefiederfrbung. Der Kopf ist je nach Unterart mehr oder weniger auffllig gezeichnet. Die Nominatform G. g. glandarius, die in Mittel-, Ost- und Nordeuropa vorkommt, zeigt an Stirn und Scheitel weie Partien, deren schmale, verlngerte Federn schwarz gestreift sind und die bei Erregung zu einer Haube aufgestellt werden knnen. Auch die Region um das Auge ist, oft bis auf die vorderen Ohrdecken, wei mit schwarzer Strichelung. Auffllig ist zudem ein deutlich abgesetzter, schwarzer Bartstreif, der etwa die Ausmae des Schnabels hat. Kinn und Kehle sind wei. Hintere Ohrdecken, Halsseiten und Nacken sind rtlich beige bis matt fuchsfarben. Diese Frbung setzt sich auf Rcken, Schultern und Unterseite fort, wobei sie auf dem Rcken eher ins graubrunliche schlgt und auf der Unterseite etwas heller ist. Bauchmitte und Unterschwanzdecken sind wie der hintere Rcken und der Brzel wei. Letzteres Merkmal fllt vor allem im Flug oft deutlich auf und kontrastiert zur schwarzbraunen Frbung der Steuerfedern. Deren Basis ist grau mit einer graublauen Querbnderung, die aber von den Oberschwanzdecken verdeckt wird. Der Schwanz schliet mit einer relativ geraden Kante ab.

Auffllig und charakteristisch sind die rundlichen, breiten Flgel gefrbt. Die beigerosa Frbung der Oberseite setzt sich auf Randdecken und mittleren Armdecken fort. Handdecken, Fittich und groe Armdecken sind auf der Innenfahne schwarz und tragen an der Auenfahne auf himmelblauem Grund eine schwarze Querbnderung. Diese farbenprchtige Gefiederpartie, die beim sitzenden Vogel ein aus der Ferne leuchtend blaues Feld unterhalb der Schulter bildet, ist ein besonders charakteristisches Artmerkmal. Die Handschwingen sind dunkelbraun mit einem hellen Saum, der zu den inneren Handschwingen hin zunehmend eine blau-schwarze Querbnderung trgt. Die Armschwingen sind schwarzbraun mit einer zur Federbasis hin weien Auenfahne. Diese bilden beim zusammengelegten Flgel ein weies Feld und sind auch im Flug deutlich zu erkennen. Teils findet sich in den weien Bereichen eine, meist nicht sichtbare blau-schwarze Bnderung. Zu den braunschwarzen Schirmfedern hin zeigen mehrere Armschwingen eine kastanienbraune Frbung mit breitem, schwarzen Endsaum.

Das Jugendkleid hnelt dem Kleid adulter Vgel, ist aber insgesamt etwas dunkler, die Unterseite rtlicher. Die schwarze Streifung der Haube ist weniger krftig und die schwarz-blaue Bnderung auf den Flgeln weniger feinteilig. Der Schnabel ist braungrau, die Fe blass brunlich fleischfarben bis graubraun. Die Farbe der Iris ist hell braungrau bis graublau.

Der Alarmruf ist ein lautes, raues und charakteristisches Rtschen (Audio-Datei / Hrbeispiel Hrbeispiel?/i). Der blichere Ruf ist dch-dch (Hrbeispiel) und bisweilen ist ein bussardartiges, reines pi (Hrbeispiel) zu vernehmen. Der Gesang ist leise schwtzend. Der Eichelhher ist in der Lage, Stimmen anderer Vgel oder Gerusche nachzuahmen.

Der tagaktive Eichelhher verhlt sich whrend der Brutzeit zumeist sehr unauffllig, fllt aber durch sein ausgeprgtes, lautes Warnverhalten auf. Auerhalb der Brutzeit sieht man ihn oft in kleinen, zerstreuten Trupps, ziehend oder auf der Nahrungssuche. Sehr charakteristisch und auffllig ist der Flug der Art, der durch die unregelmigen Flgelschlge leicht unbeholfen wirkt und bei dem die auffllige Frbung besonders deutlich zur Geltung kommt. Meist werden nur kurze Strecken berflogen und geschickt die Deckung von Waldrndern und Gebschen ausgenutzt, wobei weitere Vgel eines Trupps meist mit deutlichem Abstand folgen. Im Wald fliegt der Vogel sehr geschickt und wendig auch in geschlossenen Bestnden. Auf dem Boden und im Gest bewegt er sich meist hpfend, wobei oft der Schwanz kurz aufgespreizt wird.

Der Eichelhher ist in weiten Teilen der Palarktis und der Orientalis beheimatet. Er besiedelt ganz Europa, wo es nur im Norden der Britischen Inseln und Skandinaviens sowie auf der Iberischen Halbinsel Verbreitungslcken gibt. Im Mittelmeerraum besiedelt er zudem die Atlasregion in Nordafrika, den stlichen Rand des Mittelmeers bis in den Norden Israels und Kleinasien. Hier gibt es in der Mitte eine grere Vorkommenslcke. Ostwrts reicht die Verbreitung bis an die Krim, die Kaukasusregion und in die Gebirgsregionen von Iran und Irak. Nrdlich des Schwarzen Meeres zieht sich die Verbreitung durch die Laubwaldzone und die sdliche Taiga bis Sachalin, Korea und Japan und reicht in einem ostasiatischen Arm, der groe Teile Chinas umfasst, sdwrts bis nach Indochina und westwrts bis in den Himalaya.

(Quelle: Wikipedia  )

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