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Chamelea gallina (Linnæus, 1758) -- Gemeine oder Strahlige Venusmuschel} Chamelea gallina -  5. Fund
Chamelea gallina - 5. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Squamata, Colubridae, Schuppenkriechtiere, Nattern, Natrix, natrix, Linnæus, 1758, Ringelnatter, Deutschland, Bayern, Abenberg

 

Natrix natrix natrix - 6. Fund

 
Daten Natrix natrix natrix - 6. Fund

 

Natrix natrix natrix -  6. Fund (Fundortfoto)
Natrix natrix natrix -  6. Fund
Natrix natrix natrix -  6. Fund
Natrix natrix natrix -  6. Fund
Natrix natrix natrix -  6. Fund
Natrix natrix natrix -  6. Fund
Natrix natrix natrix -  6. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Bayern)

Im „Klosterteich“ in Abenberg.

(387 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

27.05.2017

 

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Natrix natrix natrix - 6. Fund   

Die Ringelnatter (Natrix natrix) ist eine Schlangenart aus der Familie der Nattern (Colubridae). Sie ist mit mehreren Unterarten in groen Teilen Europas und Asiens verbreitet und kommt reliktartig in Teilen von Nordafrika vor. Die Art lebt meist in der Nhe von Gewssern und ernhrt sich berwiegend von Amphibien. Wie die anderen (in Mitteleuropa heimischen) Arten der Nattern ist die Ringelnatter fr Menschen vollkommen ungefhrlich.

Der Name ?Ringelnatter? soll sich auf den ?Halsring? beziehen, der durch die beiden markanten Nackenflecke gebildet wird. Die Fhigkeit der Tiere, sich sehr stark einzuringeln, stellt eine weitere Erklrungsmglichkeit dar. ltere, heute nicht mehr gebruchliche Bezeichnungen waren Schwimm-, Wassernatter, Hausschlange, Kuk und Schnake[1] (vgl. engl. snake).[2]

Ringelnattermnnchen erreichen in Deutschland durchschnittlich Gesamtlngen um 75 cm, Weibchen sind mit 85?152 cm[1] deutlich lnger. Lngen von mehr als 110 cm werden von den Weibchen allerdings nur sehr selten erreicht.

Am Hinterkopf befinden sich zwei gelbe bis orange, halbmondfrmige Flecken. Auf der meist grauen, teilweise auch brunlichen oder grnlichen Oberseite befinden sich oftmals vier bis sechs Reihen kleiner schwarzer Flecken.[1] Die in Sdwestdeutschland lebende Barren-Ringelnatter (N. helvetica, seit 2017 keine Unterart der Ringelnatter mehr) weist an den Krperseiten je eine Reihe quer gestellter Flecke (?Barren?) auf. Ihre Nackenflecken sind oft blasser als bei der im brigen Deutschland zu findenden Nominatform N. n. natrix.

Schwrzlinge kommen vor, sie knnen an typischen Merkmalen der Beschuppung und Beschilderung erkannt werden: Die Rckenschuppen der Ringelnatter sind gekielt (im Gegensatz zu denen der hnlich aussehenden skulapnatter), das vor dem Auge liegende Schild (Proculare) ist ungeteilt. Der Kopf ist oben mit groen Schildern bedeckt und kaum vom Rumpf abgesetzt. Die Pupillen sind rund.

Das Verbreitungsgebiet der Ringelnatter umfasst beinahe den gesamten europischen Kontinent; in Asien reicht es bis ins sdliche Sibirien und den Mittleren Osten, in Nordwest-Afrika existieren reliktartige Vorkommen. In Europa fehlt die Ringelnatter nur auf einigen Inseln und in Irland. In den Alpen ist sie bis auf 2000 m, gelegentlich auch hher, zu finden. Der Nordrand des Verbreitungsgebiets verluft durch England und Wales ber Schweden, Norwegen, Finnland zu den Nordksten von Ladoga- und Onega-See im europischen Teil Russlands. Auerhalb Europas reicht das Verbreitungsgebiet bis zum burhatischen Teil der Mongolei etwa 200 km stlich vom Baikalsee. Die Sdgrenze verluft durch die nordwestliche Mongolei, Nord-Xinjiang (China), durch Kasachstan, Turkmenien, den nrdlichen Iran bis Syrien und vermutlich den nrdlichen Libanon.[3][4]

Ringelnattern bewohnen ein sehr weites Spektrum offener bis halboffener Habitate. Diese sind durch das Vorhandensein von Gewssern und Biotopmosaiken mit vielfltigen Vegetationsstrukturen gekennzeichnet. Trockene Winterquartiere, Eiablage- und Sonnenpltze sowie Jagdgebiete fr die unterschiedlichen Altersklassen liegen teilweise eng nebeneinander, z. T. mssen die Schlangen im Jahreslauf grere Distanzen (>> 1 km) berwinden. In letzteren Fllen lassen sich im Gesamtlebensraum oft (wie bei einigen Amphibien) getrennte Feucht- (z. B. Smpfe, Auen) und Landhabitate (Wlder und ihre Rnder, Grten u. v. m.) ausmachen.[1][3][5]

Typische Fundorte sind Bche, Flsse, Grabensysteme, Teiche und Seen, Feuchtwiesen, Moore, Smpfe und deren jeweilige Umgebung. Auch in Laub- und Kiefernwldern, an Bahndmmen, auf natrlichen (Bergland) und knstlichen (Halden) Hanglagen, Parks und Grten werden Ringelnattern regelmig beobachtet.[1][3][5]

Ringelnattern sind tagaktive Tiere. Ihre Krpertemperatur regulieren sie ber ihr Verhalten, indem sie geeignete temperierte Bereiche wie Sonnen- und Schattenpltze oder das Wasser aufsuchen. Zustzlich knnen sie ihre Krperoberflche gezielt vergrern (Abflachen beim Sonnen) oder verkleinern (Aufrollen in khler Umgebung), um den Wrmeaustausch mit der Umgebung zu beeinflussen. Fr eine effektive Thermoregulation sind strukturreiche Lebensrume, die viele unterschiedliche Temperaturen bieten, wichtig. Zeiten ungnstiger Auenbedingungen (Mittagshitze, Winter) verbringen Ringelnattern in geschtzten Quartieren.

In Mitteleuropa endet die berwinterung in der Regel im Mrz oder April. Nach einer Phase des intensiven Sonnens beginnt etwa ab Ende April die Paarungszeit, die Frhjahrshutung hat dann oftmals schon stattgefunden. Eiablagen erfolgen whrend des Sommers, der Schlupf von Ende Juli bis zum Herbst.[3]

(Quelle: Wikipedia  )

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