beste Ansicht = 1280x1024 pix
Erweiterte Suche
 

Zufallsbild

Pararge aegeria aegeria (Linnæus, 1758) -- Waldbrettspiel} Pararge aegeria aegeria -  1. Fund (Weibchen)
Pararge aegeria aegeria - 1. Fund (Weibchen)



 

Impressum

ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ber mich...

 

E-Mail

Schlüsselwörter:

Passeriformes, Corvidae, Sperlingsvögel, Rabenvögel, Corvus, monedula, Linnæus, 1758, Dohle, Deutschland, Bayern, Abenberg

 

Corvus monedula - 5. Fund

 
Daten Corvus monedula - 5. Fund

 

Corvus monedula -  5. Fund
Corvus monedula -  5. Fund
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Bayern)

Auf der „Burg Abenberg“ in Abenberg.

(427 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

25.05.2017

 

nach oben




Vorheriges Bild:
Corvus monedula - 4. Fund  
Nächstes Bild:
Corvus monedula - 5. Fund   

Die Dohle (Corvus monedula) ist eine Singvogelart aus der Familie der Rabenvgel (Corvidae). Unter den Raben und Krhen (Corvus) ist sie einer der kleinsten Vertreter. Sie zeichnet sich durch schwarz-graues Gefieder, einen stmmigen Schnabel und hellblaue Augen aus. Das Verbreitungsgebiet der Dohle reicht vom nordafrikanischen Atlasgebirge ber Europa bis zum Baikalsee. Sie bevorzugt offene Lebensrume mit Baumbestand, Felsen oder alten Gebuden als Habitat. Die Nahrung der Dohle besteht berwiegend aus Samen und Insekten, bei Gelegenheit frisst sie aber auch Aas oder menschlichen Abfall. Dohlen leben meist in greren Gruppen und bilden lebenslange monogame Paare. Ihre Nester bauen sie in Lchern und Nischen aller Art, etwa in Spechthhlen oder Gebudenischen. Das Weibchen brtet vier bis sechs Eier aus, die Nestlinge werden anschlieend von beiden Eltern gefttert.

Erstbeschrieben wurde die Dohle 1758 in Linns Systema Naturae. Sie wird in vier Unterarten eingeteilt und ist die Schwesterart der ostasiatischen Elsterdohle (Corvus dauuricus). Die Dohle gilt weltweit als ungefhrdet, der Bestand bewegt sich wahrscheinlich im zweistelligen Millionenbereich. In einigen Regionen Europas geht er aber vor allem aufgrund Nistplatzmangels zurck.

Die Dohle ist ein mittelgroer Rabenvogel von 33?39 cm Krperlnge. Sie wirkt ? vor allem im Vergleich mit den meisten anderen Raben und Krhen ? gedrungen und besitzt einen stmmigen, krftigen Schnabel sowie relativ kurze Beine. Der Schwanz der Dohle ist im Gattungsvergleich mittellang und leicht gerundet, ihre Flgel sind rund, schwach gefingert und fallen im angelegten Zustand leicht hinter den Schwanz zurck. Mnnliche Dohlen werden im Schnitt grer als Weibchen, auch wenn es bei den Mabereichen berschneidungen gibt: Mnnchen erreichen eine Flgellnge von 208?255 mm und eine Schwanzlnge von 122?138 mm. Ihr Schnabel wird von den Nasenlchern bis zur Spitze 20,6?21,5 mm lang, der mnnliche Laufknochen misst 42,3?49,0 mm. Das mnnliche Gewicht liegt bei 174?300 g. Mit 205?250 mm Flgellnge, 115?134 mm Schwanzlnge, einem 19,8?23,2 mm langen Schnabel und 41,2?46,5 mm Lauflnge sowie einem Gewicht von 175?282 g erreichen Weibchen nur unwesentlich geringere Hchstmae, aber deutlich kleinere Mittelwerte.[2]

Die Dohle zeigt ber ihr Verbreitungsgebiet hinweg und auch innerhalb der postulierten Unterarten eine gewisse Variation im Gefieder. Alle Vgel weisen aber das gleiche Grundmuster auf. Die Geschlechter sind sehr hnlich gefrbt und unterscheiden sich maximal in einer leicht helleren Frbung mnnlicher Vgel zu bestimmten Jahreszeiten. Nasalborsten, Stirn, Vorderscheitel, Augengegend, Wangen und das Kinn bis hinab zur Kehle sind bei adulten Dohlen schwarz. Die schwarze Kopfplatte schimmert metallisch blau oder violett. Der hintere Scheitel, der Hinterkopf, der Nacken und die Ohrdecken kontrastieren durch ihre hell- bis schiefergraue Frbung mit dem schwarzen Scheitel, gehen aber im Wangen-, Kehl- und Nackenbereich ins Schwarze ber. An den Seiten des Halses und im Nacken bildet sich bei einigen Individuen ein mal mehr, mal weniger deutliches, silbergraues Band aus, das zur Brust hin breiter wird und das Gefieder des Kopfes vom Krpergefieder trennt. Der Rcken der Dohle ist, ebenso wie Flgel und Schwanz, schwarzgrau bis schwarz.[3] Die Schwungfedern schimmern schwach grnlich oder blulich. Die Krperunterseite der Dohle ? Brust, Flanken, Bauch und Unterleib ? sind schiefergrau und dunkler als der Hinterkopf. Von Mauser zu Mauser verblassen vor allem die grauen Bereiche des Gefieders. Bei schwarzen Federn bleichen meist nur die Rnder aus, wodurch sich ein schuppiges Muster auf dem Rcken ergibt. Die Nasalborsten werden mit der Zeit rostbraun. Altvgel besitzen eine weiblaue Iris, die sich markant von der schwarzen Gesichtsbefiederung abhebt. Ihr Schnabel ist schwarz, genauso die Beine.[4]

Jungvgel unterscheiden sich farblich nur in einigen Details von adulten Artgenossen. Ihre Gefiederfarben sind matter und weisen deutlich weniger Glanz als bei Altvgeln auf. Die schwarzen Partien des Gefieders adulter Vgel erscheinen bei ihnen brunlicher oder grulicher, und die farbliche Abgrenzung der Kopfplatte vom Hinterkopf ist weniger deutlich. [5] Der deutlichste Unterschied ist die Augenfarbe: Nach der Jugendmauser wechselt die Irisfarbe der Vgel von hellblau nach dunkelbraun. Erst nach etwa einem Jahr wird es von auen her wieder heller, ab dem dritten Lebensjahr ist es wieder vollstndig weiblau.[6]

Auf dem Boden bewegt sich die Dohle mit einem forsch anmutenden, flotten Gang. Durch ihre geringe Gre und krzeren Beine wirkt sie im Laufen hektischer als grere Arten ihrer Gattung. Den Kopf trgt sie dabei stets hoch erhoben, der Schwanz wird leicht hochgewinkelt.[5] Seltener rennt oder hpft die Dohle ber den Boden, teilweise unter Zuhilfenahme der Flgel.[7] In unwegsamem Gelnde oder im Gest bewegt sie sich hpfend fort. Dohlen sind in der Lage, sich auch an senkrechten Wnden an knappen Vorsprngen oder Vertiefungen im Fels oder von Wnden festzuhalten, wobei sie ihren Schwanz als Sttze zur Hilfe nehmen.[8]

Auch im Flug fllt die Dohle durch ihre Lebhaftigkeit und Agilitt auf. Sie fliegt mit raschen, recht ruckartigen Flgelschlgen und erreicht dabei vergleichsweise hohe Geschwindigkeiten. So ist sie mit rund 60 km/h schneller als Aaskrhen (C. corone) oder Saatkrhen (C. frugilegus), passt ihre Geschwindigkeit aber in gemischten Schwrmen an. Durch ihr relativ geringes Gewicht und ihren kompakteren Bau ist die Dohle auch wendiger als grere Rabenvgel, was ihr einen Vorteil an Futterquellen verschafft. So kann sie anders als schwerere Krhen auch auf dnnen Zweigen laufen[9] und schneller als sie landen und wieder abheben.[7] Aufwinde nutzt die Dohle fr akrobatisch anmutende Flugmanver oder kraftsparendes Segeln.[10]

Dohlen sind ruffreudige Vgel und besitzen ? wahrscheinlich bedingt durch ihren hohen Grad an Sozialitt ? ein sehr breites Repertoire an Lauten. Charakteristisch fr die Art sind kurze, einsilbige und metallisch-schnalzende Rufe, die hher klingen als die Lautuerungen grerer Raben oder Krhen. Kja, kj und tschack sind die am hufigsten zu hrenden Dohlenrufe und existieren in vielen unterschiedlichen Varianten.

Die Dohle verfgt ber viele situationsspezifische Rufe, von denen die meisten abgehackt und hoch sind. Daneben lsst sie aber auch langgezogene, krchzende Lautuerungen vernehmen, im Erregungszustand etwa ein errrr oder rrrr. Zur Paarungszeit singen Dohlen mit einem aus einer Vielzahl verschiedener Rufe zusammengesetzten Subsong, die aus ihrem eigentlichen Kontext befreit wurden. Durch die strkere Betonung einzelner Rufe kann in einem Subsong auch eine bestimmte Stimmung zum Ausdruck gebracht werden.[11] Imitation von Umgebungsgeruschen oder Rufen anderer Arten ist von Dohlen in freier Wildbahn nicht bekannt.[12]

Das Verbreitungsgebiet der Dohle umfasst fast die gesamte gemigte Westpalarktis von Zentralasien bis Nordafrika. Die Brutgebiete haben eine Flche von 15,6 Millionen km, insgesamt ist das Artareal rund 20,0 Millionen km gro.[13] Die stlichsten Brutgebiete liegen am Baikalsee. Von dort aus reichen sie westwrts entlang der 12-C-Juliisotherme bis an die Kste des Weien Meeres. Weiter westlich reichen die Brutgebiete bis nach Finnland, Schweden und Norwegen. Die fennoskandischen Brutvorkommen sparen das nrdliche Binnenland und die Atlantikkste weitgehend aus und konzentrieren sich um die Ostsee, die Dohle fehlt aber an der Nordkste der Bottenwiek. Sdlich von Skandinavien wird fast das gesamte Festlandeuropa besiedelt, die Dohle fehlt hier ? bedingt durch klteres Sommerklima ? nur in den Hochgebirgen, an der Biskaya und der portugiesischen Westkste. Die greren Britischen Inseln besiedelt sie flchendeckend, nur die Highlands und entlegenere Inselgruppen gehren nicht zu den Brutgebieten. Mit Ausnahme der Balearen und Korsikas ist die Dohle auch auf den groen Inseln des Mittelmeers als Brutvogel anzutreffen. In Nordafrika sind die Vorkommen ? vorrangig bedingt durch das Klima ? kleinrumiger und disjunkter als in Eurasien. In Marokko kommt die Dohle nur in zwei Arealen im Atlasgebirge vor, die stlich von Ouezzane auch ins Tiefland reichen. In Algerien umfasst das Brutgebiet die Nordwestkste und Constantine, frhere Vorkommen in Tunesien sind erloschen. Kleinasien besiedelt die Dohle fast flchendeckend, ein kleineres Vorkommen besteht in Nordisrael. stlich davon gehren Kaukasien und der nordwestliche Iran zu den Brutgebieten. Zentralasien wird nur entlang der ueren Regionen und im Nordwesten bis zum Aralsee besiedelt. Eine isolierte Population besteht im stlichen Elbursgebirge. Das Brutareal umfasst im Osten die Hochgebirge am Rand des Tibetischen Plateaus bis zum Mongolischen Hochland. In Kaschmir existiert am Sdwestrand des Himalayas eine weitere kleine Brutpopulation.[3][14]

(Quelle: Wikipedia  )

nach oben