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Hipparchia (Parahipparchia) cypriensis (Holik, 1949)} Hipparchia cypriensis -  1. Fund
Hipparchia cypriensis - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Pulmonata, Arionidae, Lungenschnecken, Wegschnecken, Arion, rufus, Linnæus, 1758, Große, Rote, Wegschnecke, Deutschland, Sachsen, Olbernhau

 

Arion cf. rufus - 6. Fund

(Artbestimmung ist nicht ganz sicher! Bitte um Mithilfe!)
Daten Arion cf. rufus - 6. Fund

 

Arion cf. rufus -  6. Fund
Arion cf. rufus -  6. Fund
Arion cf. rufus -  6. Fund
Arion cf. rufus -  6. Fund
Arion cf. rufus -  6. Fund
Arion cf. rufus -  6. Fund (Fundortfoto)
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Sachsen)

Auf einem Waldweg im Waldgebiet am „Hirschberg“ östlich von Olbernhau / OT Hirschberg.

(642 m Höhe NN)

 

Größe:

60 mm

 

Funddatum:

11.04.2017

 

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Arion cf. rufus - 6. Fund   

Die Rote Wegschnecke (Arion rufus), auch Groe Wegschnecke oder Groe Rote Wegschnecke genannt, ist eine 12 bis 15 Zentimeter lange Nacktschnecke, die in Mittel- und Westeuropa weit verbreitet ist. Sie gehrt zur Familie der Wegschnecken (Arionidae) aus der Unterordnung der Landlungenschnecken (Stylommatophora).

Die Rote Wegschnecke ist ausgestreckt 12 bis 15 cm lang (in Ausnahmefllen auch bis 20 cm). Die Frbung des Mantels der Roten Wegschnecke kann sehr unterschiedlich ausfallen, von Schwarz und Dunkelbraun ber Grau, Rotbraun, Rot und Orange. Die Jungtiere sind meist hellgelblich bis hellorange mit dunklem Kopf. Der Mantelschild erreicht ber ein Drittel der Gesamtkrperlnge. Der Krper ist von groen und lnglichen Runzeln bedeckt. Die bei der Paarung ausgestlpten Geschlechtsvorhfe sind sehr gro.

Die Rote Wegschnecke ist durch die eingeschleppte Spanische Wegschnecke fast vllig aus dem Kulturland verdrngt worden und kommt heute nur noch in Wldern und feuchten Wiesen vor. Sie ist nachtaktiv, bei feuchtem Wetter auch tagaktiv. Die Nahrung besteht meist aus frischen Pflanzen, gelegentlich jedoch auch aus Aas, das mit Hilfe der Raspelzunge (Radula) zerkleinert wird.

Die Rote Wegschnecke ist wie alle Landlungenschnecken ein Zwitter. In der Regel befruchten sie sich gegenseitig. Das Paarungsritual kann mehrere Stunden dauern. Die Tiere verschlingen sich ineinander. Dabei werden die Bildungsorgane der Spermien (Epiphallus) in die (weibliche) Geschlechtsffnung des Partners eingefhrt und die Spermatophoren innerlich bertragen. Im Krperinneren werden die eigenen Eizellen mit dem Sperma des Partners befruchtet. Einige Tage bis Wochen spter legen die Schnecken unabhngig voneinander ihre bis zu 400 Eier in mehrere geschtzte Gelege ab. Nach wenigen Wochen schlpfen die Jungtiere und erreichen nach etwa drei Monaten die Geschlechtsreife. Rote Wegschnecken knnen ein Alter von bis zu drei Jahren erreichen.

Das ursprngliche Vorkommen der Roten Wegschnecke beschrnkte sich auf Mittel- und Westeuropa. Sie ist inzwischen auch nach Nordamerika verschleppt worden. In den letzten Jahrzehnten ist die Art in ihrem ursprnglichen Verbreitungsgebiet selten geworden. In sterreich kommen die Tiere bis auf 1800 m ber NN vor.

Die Rote Wegschnecke war in der Vergangenheit ein Schdling an Nutz- und Gartenpflanzen. In den letzten Jahrzehnten ist die Rote Wegschnecke aber durch die eingeschleppte Spanische Wegschnecke weitgehend aus dem Kulturland verdrngt worden und ausgesprochen selten geworden. Die beiden Arten sind jedoch nur sehr schwer zu unterscheiden und deshalb findet man die Rote Wegschnecke immer noch in den Listen der Gartenschdlinge, da sie hufig mit dieser verwechselt wird.

Aufgrund ihrer Seltenheit steht die Art z. B. in Bayern auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere (Status: gefhrdet) und darf auf keinen Fall mehr bekmpft werden.

Die Rote Wegschnecke wurde frher oft mit der Schwarzen Wegschnecke (Arion ater) zu einer Art (Arion ater L. empiricorum)[1] vereinigt. Trotz des Namens kommen bei der Roten Wegschnecke auch schwarze Tiere vor. Die Farbe allein ist kein Unterscheidungskriterium. Jedoch ist der bei der Paarung ausgestlpte Geschlechtsvorhof bei der Roten Wegschnecke deutlich grer als bei der Schwarzen Wegschnecke und bei der Spanischen Wegschnecke. Auch sind die adulten Tiere der Roten Wegschnecke teils deutlich grer als bei den beiden anderen Arten. Deutliche Unterschiede sind auch in den inneren Geschlechtsorganen und im Paarungsritual zu beobachten. Auch die Jungtiere lassen sich unterscheiden: bei der Roten Wegschnecke sind sie hell-gelblich mit dunklem Kopf, bei der Spanischen Wegschnecke sind sie bunt gebndert. Bei der Schwarzen Wegschnecke sind die Jungtiere zunchst ebenfalls hell mit schwarzem Kopf, werden jedoch rasch grau und sind dann schon halbwchsig schwarz.

(Quelle: Wikipedia  )

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