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Balea (Alinda) biplicata (Montagu, 1803) -- Gemeine Schließmundschnecke} Balea biplicata  -  7. Fund
Balea biplicata - 7. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Heteroptera, Coreidae, Wanzen, Lederwanzen, Randwanzen, Leptoglossus, occidentalis, Heidemann, 1910, Amerikanische, Kiefernwanze, Zapfenwanze, Deutschland, Hessen, Oberselters

 

Leptoglossus occidentalis - 3. Fund

 
Daten Leptoglossus occidentalis - 3. Fund

 

Leptoglossus occidentalis -  3. Fund
Leptoglossus occidentalis -  3. Fund
Leptoglossus occidentalis -  3. Fund
Leptoglossus occidentalis -  3. Fund
Leptoglossus occidentalis -  3. Fund
Leptoglossus occidentalis -  3. Fund
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

In einem Gebäude in Oberselters.

(185 m Höhe NN)

 

Größe:

18 mm

 

Funddatum:

19.03.2017

 

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Leptoglossus occidentalis - 3. Fund   

Die Amerikanische Kiefern- oder Zapfenwanze (Leptoglossus occidentalis) ist eine Wanze aus der Familie der Randwanzen (Coreidae). Das ursprngliche Verbreitungsgebiet der Art umfasst den Westen Nordamerikas westlich der Rocky Mountains. Durch Verschleppung und eigene Ausbreitung hat die Art ihr Areal in Nordamerika seit Mitte der 1950er Jahre bis an die Ostkste der USA ausgedehnt, wiederum durch Einschleppung wurde die Art 1999 erstmals in Europa nachgewiesen und hat sich seitdem als Neozoon ber weite Teile Europas ausgebreitet.

Die Art verursacht in Baumschulen zur Gewinnung von Saatgut durch das Saugen an Samen Ertragsminderungen und wird in den USA daher als Schdling eingestuft. Sonstige wirtschaftlich relevante Schadwirkungen sind bisher weder aus Nordamerika noch aus Europa bekannt.

Amerikanische Kiefernwanzen sind vergleichsweise groe und auffllige Wanzen. Die mit langen Fhlern ausgestatteten Tiere haben eine Krperlnge von 15 bis 20 Millimeter und sind 5 bis 7 Millimeter breit. Die Tibien der Hinterbeine sind auffllig verbreitert. Die Oberseite ist rtlich braun bis schwarz, in der Mitte der Flgeldecken verluft quer ein charakteristisches, schmal weies Zickzackband, dieses kann aber auch schwach ausgeprgt sein oder fehlen. Die Oberseite des Abdomens zeigt, nur im Flug sichtbar und sonst von den Flgeln verdeckt, auf orangem oder gelben Grund fnf schwarze Querbnder.[1]

Die Tiere sind gute Flieger, Flugweise und das laute Summen hneln dem Flug von Hummeln.[2] Sie knnen bei groben Strungen ein Sekret absondern, dessen Geruch laut W. Cranshaw etwas an den von Kiefernnadeln, laut B. Perny eher angenehm an Apfel erinnert.[3][4][5]

Seitenansicht

sichtbarer Hinterleib bei geffneten Hemielytren

Makroaufnahme des Kopfes

Unter den europischen Wanzen ist die Amerikanische Kiefernwanze unverwechselbar. In Nordamerika kann sie mit der Amerikanischen Kiefernnadelwanze (Leptoglossus corculus) verwechselt werden, diese hat jedoch einen dunkleren, fast schwarzen Hinterleib und die blattartigen Verbreiterungen der Tibien sind unsymmetrisch.[5]

Das ursprngliche Verbreitungsgebiet der Art umfasst den Westen Nordamerikas westlich der Rocky Mountains von der kanadischen Provinz British Columbia bis Mexiko. Vermutlich durch Verschleppung wurde die Art 1956 erstmals weit stlich der Rocky Mountains im Bundesstaat Iowa festgestellt, von dort aus breitete sie sich schnell aus und erreichte 1990 im Bundesstaat New York die Ostkste der USA.[6] Die Verbreitung von L. occidentalis erstreckt sich inzwischen nach Nordosten bis in die kanadische Provinz New Brunswick.[1]

In Europa wurde die Amerikanische Kiefernwanze zuerst 1999 in Norditalien gemeldet. Wie die Art von Nordamerika dorthin gelangte, ist nicht bekannt; als mgliche Einschleppungswege gelten Importe von Weihnachtsbumen, Saatgut oder Baumaterial.[7] Durch eigene Ausbreitung und weitere unbeabsichtigte Einschleppungen hat sie sich seitdem ber weite Teile Europas ausgebreitet. Unter anderem erreichte die Art die Schweiz 2002, Slowenien und Spanien 2003, Kroatien und Ungarn 2004, sterreich 2005, Frankreich und Deutschland 2006, Tschechien, Polen, Belgien und Grobritannien 2007, die Slowakei und Bulgarien 2008, Dnemark und Norwegen 2009, Ukraine 2011.[6][8][9][10][11][12] Auerdem wurde L. occidentalis 2008 in Tokio nachgewiesen.[13]

(Quelle: Wikipedia  )

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