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Nymphalis antiopa (Linnæus, 1758) -- Trauermantel} Nymphalis antiopa -  2. Fund
Nymphalis antiopa - 2. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Artiodactyla, Cervidae, Paarhufer, Hirsche, Cervus, elaphus, Linnæus, 1758, Rothirsch, Deutschland, Hessen, Oberselters

 

Cervus elaphus - 3. Fund

 
Daten Cervus elaphus - 3. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Auf einer Wiese östlich von Oberselters.

(185 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

02.05.2017

 

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Vorheriges Bild:
Cervus elaphus - 2. Fund  

Der Rothirsch (Cervus elaphus), auch Edelhirsch genannt, ist eine Art der Echten Hirsche. Unter den Hirscharten zeichnet sich der Rothirsch durch ein besonders groes und weitverzweigtes Geweih aus. Dieses als Jagdtrophe begehrte Geweih wird nur von mnnlichen Tieren entwickelt. Die weiblichen Tiere (Alttiere) entwickeln kein Geweih und werden daher als Kahlwild bezeichnet. Im mitteleuropischen Raum ist der Rothirsch eines der grten freilebenden Wildtiere. Er kommt hier fast nur noch in Waldbiotopen vor. Ursprnglich handelt es sich beim Rothirsch jedoch um eine Tierart offener und halboffener Landschaften.

Rothirsche sind in mehreren Unterarten in Eurasien verbreitet. Die nordamerikanischen Wapiti wurden lange als Unterart des Rothirsches eingeordnet, heute aber zusammen mit ostasiatischen Rothirschen als eigenstndige Art gefhrt.

Da der Rothirsch oder allgemein das Rotwild zu den hufig bejagten Tierarten gehrt, hat sich eine umfangreiche jagdliche Fachsprache, die Jgersprache ausgebildet, die teilweise durch die Jahrhunderte dauernde Praxis sowie durch die Belletristik Eingang in die allgemeine Sprache gefunden hat. Im Nachfolgenden werden einige der gngigsten Begriffe erlutert.[1][2][3]

Weibliche Tiere werden als Hirschkuh, poetisch veraltet Hinde oder Hindin, jagdlich aber als Tier oder Kahlwild (nur im Plural), und das Jungtier als Kalb bezeichnet. Ein Weibchen, das bereits ein Kalb geworfen oder fachsprachlich gesetzt hat, wird als Alttier bezeichnet. Ein fhrendes Alttier ist ein Alttier, das von einem diesjhrigen Kalb begleitet wird. Weibliche Rothirsche im zweiten Lebensjahr, die nicht tragend sind und keinen Nachwuchs haben, werden Schmaltiere genannt. Unfruchtbare oder alte, nicht mehr setzende Hirschkhe nennt man Gelttiere.

Mnnliches Rotwild heit Hirsch. Hirsche werden nach der Endenzahl ihrer Geweihstangen unterschieden. Ein Zwlfender ist beispielsweise ein Rothirsch, bei dem mindestens eine Geweihstange sechs Enden oder Sprossen aufweist. Ist dies bei beiden Geweihstangen der Fall, spricht man von einem ?geraden? Zwlfender, hat eine der beiden Stangen weniger Enden, von einem ?ungeraden?. Die Geweihstangen sitzen dabei auf kurzen Stirnzapfen, den sogenannten Rosenstcken. Jhrlich baut der Hirsch auf diesen Rosenstcken ein neues Geweih auf, nachdem er im Februar (alter Name: Hornung) die Stangen des Vorjahres abgeworfen hat. Junge mnnliche Hirsche, deren Geweihe noch keine Verstelungen aufweisen, nennt man Spieer. Aus dem Spieer wird ein Gabler, d. h., dass die Stange zu einer Gabel geformt ist. Ein Hirsch mit drei Enden pro Stange wird zum Sechser, mit vier zum Achter usw. Ein Hirsch mit mindestens drei Enden am Ende der Stange hat eine Krone und heit deswegen Kronenhirsch. Diese Entwicklung muss nicht immer so chronologisch erfolgen: so kann es schon junge Hirsche mit fortgeschrittener Geweihentwicklung geben. Je nach Alter und Stangenentwicklung werden Hirsche in jagdliche Klassen eingeteilt und entsprechend erlegt oder geschont. Ein Ziel jagdlicher Entwicklung in allen Jagdgesetzen der Bundeslnder ist die Entwicklung zu reifen Hirschen, die dem Hegeziel entsprechen.[4]

Das Fell wird als Decke bezeichnet und in Sommerdecke und Winterdecke unterschieden. Lichter ist die Bezeichnung fr die Augen, die Ohren werden auch Lauscher genannt, die Nase Windfang. Wedel als Bezeichnung fr den Schwanz gehrt ebenfalls zu den eingebrgerten Begriffen. Die Paarungszeit heit Brunft, in der das Rhren der brnftigen Hirsche hufig weithin zu hren ist.

Der Rothirsch ist eine der greren Hirscharten, wobei es zwischen den Unterarten teilweise erhebliche Unterschiede bezglich der Krpergre gibt. Besonders kleinwchsige Hirsche leben auf Sardinien und Korsika. Sie erreichen dort nur ein Gewicht bis zu 80 Kilogramm.[5] Ausgewachsene Mnnchen sind in der Regel um 10 bis 15 Prozent grer und schwerer als ausgewachsene weibliche Rothirsche.[6]

Erhebliche Gren- und Gewichtsunterschiede gibt es bereits innerhalb der in Mitteleuropa verbreiteten Unterarten. Bei mnnlichen Tieren schwankt hier die Kopf-Rumpf-Lnge zwischen 180 und 210 Zentimeter. Im Harz, Reinhardswald und der Region Westfalen geschossene, zehnjhrige Hirsche wogen durchschnittlich zwischen 100 und 113 Kilogramm.[7] Im Wallis dagegen wogen gleichaltrige Hirsche 148 Kilogramm und im Gebiet um Hohenbucko, Brandenburg geschossene Hirsche 168 Kilogramm.[8] Rothirsche unterliegen allerdings bereits im Jahresverlauf betrchtlichen Gewichtsunterschieden: Mnnliche Hirsche erreichen ihr jhrliches Gewichtsmaximum in der Regel kurz vor der Brunft und verlieren dann whrend der Brunft bis zu 25 Prozent ihres Krpergewichts.[9] Zu den Gren- und Gewichtsunterschieden zwischen einzelnen Populationen derselben Unterart tragen unterschiedliche Ernhrungsbedingungen und Klimaeinflsse bei. Grundstzlich nehmen Krpergre und Krpergewicht der Rothirsche von West- und Nordwesteuropa mit ozeanischem Klima in Richtung Ost- und Sdosteuropa mit kontinentalem Klima zu. Diese Grenunterschiede entsprechen der Bergmannschen Regel, die besagt, dass warmbltige Tiere einer Art in klterem Klima durchschnittlich grer sind.[10]

(Quelle: Wikipedia  )

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