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Mullus surmuletus (Linnæus, 1758) -- Streifenbarbe} Mullus surmuletus -  1. Fund
Mullus surmuletus - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Scutigeromorpha, Scutigeridae, Spinnenläufer, Scutigera, coleoptrata, Linnæus, 1758, Spinnenassel, Deutschland, Hessen, Oberselters

 

Scutigera coleoptrata - 2. Fund

 
Daten Scutigera coleoptrata - 2. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

In einem Gebäude in Oberselters.

(185 m Höhe NN)

 

Größe:

Körperlänge: ca. 20 mm

 

Funddatum:

19.03.2017

 

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Carduelis cannabina - 4. Fund   

Der Spinnenlufer (Scutigera coleoptrata), auch als Spinnenassel bezeichnet, ist ein Hundertfer aus der Familie der Scutigeridae. Die ursprnglich wahrscheinlich aus dem Mittelmeerraum stammende Art wurde durch den Menschen auch in Europa, Asien und Nordamerika verbreitet.

Spinnenlufer erreichen eine Gesamtlnge von bis zu 15 Zentimetern, wovon der eigentliche Krper nur 25 bis 30 Millimeter ausmacht. Sie sind olivgrn bis gelb mit drei dunklen Lngsstreifen entlang des Rckens, die schwarz, blau, violett oder grn sein knnen. Die Beine sind schwarz geringelt. Der Kopf ist gro und halbkugelig mit aufflligen Komplexaugen mit je 100 bis 200 Ommatidien. Die seitlich ansitzenden Antennen sind sehr lang und weisen bis zu 300 Glieder auf. An ihrem Basalglied sitzt ein Schaftorgan. Zwischen Auge und Antenne liegt ein kleines Tmsvary-Organ. Die Mandibeln sind sehr gro. Die ersten Maxillen weisen auf der Bauchseite Borsten und Fortstze zur Suberung der Antennen und Beine auf. Wie bei anderen Scutigeridae, aber im Gegensatz zu den meisten Hundertfern ist der Krper im Querschnitt rund. Er weist bei erwachsenen Tieren 15 Segmente mit je einem Beinpaar auf, deren Rckenplatten (Tergite) aber zu sieben Platten verschmolzen sind, die jeweils ein mittiges Atemloch aufweisen. Die Beine sind sehr lang und werden von vorne nach hinten lnger. Sie sind im Gegensatz zu den bei Hundertfern blichen zwei mit 34 oder mehr Einzelmuskeln ausgestattet. Die gut entwickelten Coxae tragen einen bauchseitigen Sporn, Prfemur, Femur und Tibia Lngsreihen kurzer Dornen und drei lange Enddornen. Der Trochanter ist reduziert. Die langen, vielgliedrigen Tarsi weisen Borsten und Haken auf der Unterseite auf. Das letzte und lngste Beinpaar dient nicht der Fortbewegung und fungiert wahrscheinlich als rckwrtiges Tastorgan. [1]

Spinnenlufer gehren zu den schnellsten Lufern unter den Gliederfern und knnen Geschwindigkeiten bis zu 420 Millimetern pro Sekunde (~ 1,5 km/h) bei einer Schrittweite von 33 Millimetern erreichen. Dies wird durch verschiedene Anpassungen erreicht. Die im Vergleich zu anderen Hundertfern reduzierte Beinzahl mit entlang des Rumpfs zunehmender Lnge erlaubt eine freie, weit ausholende Bewegung der einzelnen Beine. Dabei ermglicht die komplexe Muskulatur eine rotierende Bewegung an den vergrerten Coxae, wobei das Bein weiter nach hinten als nach vorne bewegt und Kraft zugunsten der Geschwindigkeit geopfert wird. Die reduzierte Zahl an Rckenplatten versteift den Rumpf, um seitliche Schlngelbewegungen zu verringern. [2] Der fr die schnelle Fortbewegung bentigte Stoffwechsel wird durch ein hoch entwickeltes Atmungssystem untersttzt, das aus sich mehrfach verzweigenden Tracheen besteht, die muskulr versorgt sind um durch 90 bis 200 Pumpbewegungen pro Minute den Gasaustausch zu erhhen. Als Blutfarbstoff kommt wie bei anderen Scutigeridae Hmocyanin vor.[1]

Spinnenlufer sind vor allem im Mittelmeergebiet verbreitet, wurden jedoch auch in Weinberge in Sdwestdeutschland eingeschleppt, die im Regelfall in sonnigen Gebieten liegen. Sie ernhren sich von Insekten und Spinnen, vor allem von Fliegen und werden so von Weinbauern als ntzliche Schdlingsvertilger geschtzt. In Deutschland ist die Art berwiegend in Husern verbreitet; im Sdbadischen (Kaiserstuhl-Gebiet) kennt man die Tiere auch auerhalb menschlicher Bauten.

(Quelle: Wikipedia  )

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