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Zebrasoma scopas (Cuvier, 1829) -- Weißdorn-Segelflossendoktor} Zebrasoma scopas -  1. Fund
Zebrasoma scopas - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Ciconiiformes, Ardeidae, Storchenvögel, und, Schreitvögel, Reiher, Ardea, cinerea, Linnæus, 1758, Graureiher, Fischreiher, Deutschland, Hessen, Limburg

 

Ardea cinerea - 19. Fund

 
Daten Ardea cinerea - 19. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

In Limburg an der „Lahn“, an der Schleuse am „Schleusenweg“.

(110 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

25.02.2017

 

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Carduelis cannabina - 4. Fund   

Der Graureiher oder Fischreiher (Ardea cinerea) ist eine Vogelart aus der Ordnung der Schreitvgel (Ciconiiformes). Er ist in Eurasien und Afrika weit verbreitet und hufig. Weltweit werden vier Unterarten unterschieden. In Mitteleuropa ist er mit der Nominatform Ardea cinerea cinerea vertreten.

Der Graureiher erreicht eine Krperlnge von 90 bis 98 Zentimeter[1] und wiegt meist zwischen 1 und 2 Kilogramm. Gutgenhrte Vgel knnen 2 Kilogramm berschreiten, abgemagerte Exemplare nur bis zu 810 g wiegen.[2] Die Flgelspannweite betrgt zwischen 175 und 195 Zentimeter. Ein aufflliger Geschlechtsdimorphismus besteht nicht. Die Mnnchen sind im Durchschnitt allerdings etwas grer. Er gleicht mit diesem Aussehen sehr dem nordamerikanischen Kanadareiher, der dort eine hnliche kologische Nische wie der europische Graureiher besetzt.

Das Gefieder des Graureihers ist auf Stirn und Oberkopf wei, am Hals grauwei und auf dem Rcken aschgrau mit weien Bndern. Er hat schwarze Augenstreifen sowie drei lange schwarze Schopffedern, die einen Federbusch bilden, eine dreifache schwarze Fleckenreihe am Vorderhals sowie schwarze Schwingen. Der lange Schnabel ist gelblich und geht auf dem Schnabelfirst ins Brunliche ber. Die Wachshaut ist gelb und wird Richtung Auge grnlich. Einzelne Individuen knnen von diesem Graureiher-typischen Gefieder jedoch deutlich abweichen und ein anderes Verteilungsmuster aufweisen. Die drei langen Vorderzehen sind am Stelzenbein weit auseinander gespreizt und verhindern das Einsinken in den weichen Untergrund. Der Schnabeltyp ist der Pinzettenschnabel.

Der Graureiher besitzt nur eine sehr verkmmerte Brzeldrse. Stattdessen besitzt er Puderfedern an der Brust und in den Leisten, an denen er gelegentlich seinen Kopf reibt und sie damit zerbrselt. Das entstehende Pulver ist sehr fetthaltig und wird ber den Krper verteilt, um ihn vor Nsse zu schtzen. Die Puderdunen wachsen stndig nach und fallen auch nicht whrend der Mauser aus.

Der Abflug wird oft mit einigen Sprngen eingeleitet. Graureiher fliegen mit langsamen Flgelschlgen und bis auf die Schultern zurckgezogenem Kopf und einem s-frmig gekrmmten Hals. Nur whrend des Abflugs und bei der Landung ist der Hals vorgestreckt. Whrend des Fluges ist regelmig ein lautes, raues chrik zu hren. Beim schnellen Gehen ist eine balancierende Halsbewegung zu beobachten. Whrend der Nahrungssuche schreiten sie in der Regel langsam mit vorgestrecktem Hals.

Der Graureiher ist in den milderen und sdlichen Regionen Europas und Asiens zu finden, auerdem im gesamten sdlichen Afrika mit Ausnahme der sdlichen Kstennamib. Er fehlt innerhalb dieses groen Verbreitungsgebietes lediglich in den Tundren, Wsten, Steppen und Hochgebirgen. In Mitteleuropa ist er ein sehr hufiger Brutvogel. Die hchsten Bestandsdichten werden in wasserreichen Tieflandgebieten erreicht. In der Schweiz finden sich die hchsten Brutpltze in Hhenlagen von 900 bis 1.230 Meter, in Deutschland kommt er bis in Hhenlagen zwischen 800 und 1060 Meter vor.[3]

Je nach Verbreitungsgebiet ist der Graureiher ein Kurzstreckenzieher, Teilzieher oder Standvogel. Die britischen und irischen Brutvgel sind grtenteils Standvgel, fr einzelne Vgel ist aber auch eine berwinterung in Israel beziehungsweise dem Senegal nachgewiesen worden.[3] Die brigen europischen Graureiher ziehen im Winterhalbjahr gewhnlich in sd-sdwestlicher Richtung. Ab Polen dominiert eine sd-sdstliche Zugrichtung. Allerdings werden nur die Brutgebiete im Norden Europas sowie die in Hhenlagen vollstndig von Graureihern verlassen. Zu den lngsten bisher nachgewiesenen Zugstrecken gehrt der Zug eines schwedischen Graureihers, der in Sierra Leone wiedergefunden wurde und damit eine Zugstrecke von 5.865 Kilometer zurcklegte.[3] Der Zug in die berwinterungsquartiere setzt im September ein und sie kehren zu Ende Februar bis Anfang Mrz wieder zurck.

Jungvgel zeigen eine nachbrutzeitliche Streuungswanderung ab September. Sie ziehen in alle Richtungen, wobei eine sdwestliche Zugrichtung leicht dominiert. Die Strecken, die sie zurcklegen, knnen mehrere 100 Kilometer betragen.[3]

(Quelle: Wikipedia  )

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