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Arca noae (Linnæus, 1758) -- Arche Noah} Arca noae -  8. Fund
Arca noae - 8. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Pulmonata, Agriolimacidae, Lungenschnecken, Ackerschnecken, Deroceras, reticulatum, O., F., Müller, 1774, Genetzte, Ackerschnecke, Genetzter, Ackerschnegel, Deutschland, Hessen, Oberselters

 

Deroceras cf. reticulatum - 3. Fund

(Artbestimmung ist nicht ganz sicher! Bitte um Mithilfe!)
Daten Deroceras cf. reticulatum - 3. Fund

 

Deroceras cf. reticulatum -  3. Fund
Deroceras cf. reticulatum -  3. Fund
Deroceras cf. reticulatum -  3. Fund
Deroceras cf. reticulatum -  3. Fund
Deroceras cf. reticulatum -  3. Fund
Deroceras cf. reticulatum -  3. Fund
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Auf einem Weg in Oberselters.

(214 m Höhe NN)

 

Größe:

35 mm

 

Funddatum:

03.10.2016

 

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Deroceras cf. reticulatum - 3. Fund   

Die Genetzte Ackerschnecke oder Genetzter Ackerschnegel (Deroceras reticulatum) ist eine Nacktschneckenart aus der Familie der Ackerschnecken (Agriolimacidae), die in die Unterordnung der Landlungenschnecken (Stylommatophora) gestellt wird. Sie gehrt mit zu den hufigsten Nacktschneckenarten im Kulturland und kann bei entsprechenden Populationsgren sprbare wirtschaftliche Schden an Kulturpflanzen verursachen.

Die genetzte Ackerschnecke wird adult im ausgestreckten Zustand 4 bis 6 cm lang. Die Grundfarbe ist meist hellbraun oder cremefarben und meist dunkel netzartig gefleckt, daher auch der Name. Allerdings ist die Farbe und das Muster sehr variabel. Die Farbe kann auch ber ein dunkleres Braun bis zu Schiefergrau reichen. Es kommen auch Exemplare vor, bei denen das Netzmuster fast vllig fehlt, oder Exemplare, bei denen das Netzmuster zusammenluft, d. h. diese Tiere sind sehr dunkel, fast schwarz. Der Krper ist grob gerunzelt, die Haut wirkt dickhutig (im Vergleich zu anderen Ackerschnecken-Arten). Die Atemffnung ist von einem etwas helleren Ring umgeben. Der Kiel ist kurz und abgestumpft. Die Sohle ist sehr hell.

Die Genetzte Ackerschnecke ist wie alle Ackerschnecken ein Zwitter, Selbstbefruchtung scheint mglich zu sein, kommt aber sehr selten vor. Die Entwicklung ist stark temperaturabhngig und verluft in den verschiedenen Regionen Europas z. T. vllig anders. In khleren Regionen (z. B. Skandinavien) wird nur eine Generation im Jahr gebildet. Die Tiere schlpfen im Juni und werden nach etwa drei Monaten geschlechtsreif. Die Paarung erfolgt im August und September, ebenso die Eiablage. Bei mildem Wetter kann sich die Eiablage auch lnger hinziehen. Die Eier werden in Paketen von 10 bis 50 Stck abgesetzt. Die Tiere ziehen sich in den Boden zurck, sterben aber bei strkerem Frost ab. Die Eier berwintern. In milderen Regionen schlpfen die Tiere bereits im April und Mai aus den Eiern. Sie sind dann innerhalb von 2 Monaten geschlechtsreif und mit knapp 3 Monaten vllig erwachsen. Die Paarungszeit kann sich ber den gesamten Sommer hinziehen. In diesen Regionen berwintern die adulten Tiere. Sie halten jedoch keine ausgesprochene Winterruhe, sondern sind auch an milden Wintertagen aktiv. Nur bei strengem Frost ziehen sie sich in geschtzte Verstecke zurck. Die Eiablage erfolgt dann unter gnstigen Bedingungen bereits im Februar und Mrz. Unter gnstigen Bedingungen knnen bis zu 300 Eier abgelegt werden. Die Eier sind klar und haben einen Durchmesser von 1,7 bis 2 mm. Die Gestalt variiert von kugelig, oval bis zu lngselliptisch. Die Embryonalentwicklung ist stark temperaturabhngig und dauert 18 bis 35 Tage. Die fertig entwickelten Tierchen fressen ein Loch in die Eihlle und kriechen durch dieses Loch aus dem Ei. Sie sind 4 bis 5 mm lang. Die Tiere werden in diesen wintermilden Regionen etwa ein Jahr alt.

Die Genetzte Ackerschnecke kommt praktisch nur im Kulturland vor und ist in ganz Europa weit verbreitet. Vermutlich war sie aber in Skandinavien nicht heimisch, sondern wurde eingeschleppt[1]. Im Sden Europas ist sie seltener. In weiten Teilen Mittel- und Westeuropas ist sie die hufigste Nacktschneckenart. Sie ist inzwischen weltweit verschleppt worden[2].

Die Genetzte Ackerschnecke ist ein Allesfresser. Die Art bevorzugt jedoch frisches Pflanzenmaterial, aber auch verrottetes Pflanzenmaterial, Algen, Aas (Kadaver von kleineren Wirbeltieren, Wrmer, Insekten), Kot und Pilze werden gefressen.

Die Genetzte Ackerschnecke gilt als einer der Hauptschdlinge im Gemseanbau im Freiland und Treibhaus. Sie richtet vor allem Schden an grnem Spargel an, da dieser auf tonigem Boden kultiviert wird und daher wenig Mglichkeiten zur mechanischen Bekmpfung liefert[3]. Der meiste Schaden wird dabei im Boden angerichtet, also zur Erntezeit von April bis Ende Mai. Aber auch berirdische Sprossen werden angegriffen bzw. angefressen. Dabei ist der Schaden vor allem durch den Verlust an Qualitt bedingt. Aber auch andere Gemsesorten, verschiedene Kohlarten, Salat und vor allem Gemsesetzlinge und Smlinge werden geschdigt[4]. Vor allem in den Benelux-Staaten, Nordfrankreich und England tritt sie jedes Jahr als Schdling auf. In den meisten anderen Regionen ist nur gelegentlich eine Massenvermehrung und damit eine sprbare Schadwirkung zu beobachteten.

Sie gilt beispielsweise auch in der Schweiz neben der Spanischen Wegschnecke als die Nacktschneckenart, die die meisten Schden verursacht[5]. Die Bekmpfung erfolgt durch die blichen Molluskizide oder seit einigen Jahren auch biologisch durch gezielt herbeigefhrten Befall mit dem Nematoden Phasmarhabditis hermaphrodita. 2001 wurde festgestellt, dass dieser Nematode lediglich Vektor fr das Bakterium Moraxella osloensis ist, welches sehr pathogen auf die Genetzte Ackerschnecke wirkt[6].

(Quelle: Wikipedia  )

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