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Nassarius mutabilis (Linnæus, 1758) -- Glatte Netzreusenschnecke, Wandelbare Reusenschnecke} Nassarius mutabilis -  3. Fund
Nassarius mutabilis - 3. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Passeriformes, Corvidae, Sperlingsvögel, Rabenvögel, Nucifraga, caryocatactes, Linnæus, 1758, Tannenhäher, Deutschland, Bayern, Pfronten

 

Nucifraga caryocatactes - 4. Fund

 
Daten Nucifraga caryocatactes - 4. Fund

 

Nucifraga caryocatactes -  4. Fund
Nucifraga caryocatactes -  4. Fund
Nucifraga caryocatactes -  4. Fund
Nucifraga caryocatactes -  4. Fund
Nucifraga caryocatactes -  4. Fund
     

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Bayern)

Im „Alpengarten (Krokusweg)“ in Pfronten / OT Steinach.

(856 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

02.08.2016

 

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Der Tannenhher (Nucifraga caryocatactes) ist eine Singvogelart aus der Familie der Rabenvgel (Corvidae). Mit 22 bis 33 cm Krperlnge ist er ein mittelgroer Vertreter seiner Familie, der sich durch sein schwarz-braunes, wei getpfeltes Gefieder und einen langen, meielfrmigen Schnabel auszeichnet. Das Verbreitungsgebiet der Art erstreckt sich von Japan ber weite Teile des gemigten Eurasiens bis in die Westalpen. Es ist an einige wenige Pflanzenarten gebunden, von deren Samen sich die Vgel ernhren. Tannenhher bewohnen vorwiegend borealen und montanen Nadelwald. Sie legen ber den Sommer und Herbst hinweg mehrere Tausend Samen fassende Vorrte im Waldboden an, von denen sie sich den Winter ber ernhren. Die meiste Zeit des Jahres lebt der Tannenhher in Paaren oder kleinen Familienverbnden.

Mit 32 bis 35 Zentimetern Krperlnge ist der Tannenhher so gro wie der Eichelhher und hat einen hnlich wellenfrmigen, eher undynamischen Flug. Er wirkt jedoch weniger unbeholfen als jener. Der Schwanz des Tannenhhers ist deutlich krzer und der Kopf grer als der des Eichelhhers. Der Tannenhher hat eine Flgelspannweite von 50 bis 58 Zentimetern und ist 120 bis 170 Gramm schwer. Der Rumpf ist dunkelbraun und mit vielen weien Flecken bedeckt, auf jeder Feder des Kleingefieders sind weie Keilstriche, auer auf der Kopfkappe und den Schwanzdecken. Dadurch kann er aus der Ferne eher grau aussehen und an den Star erinnern. Der krftige Schnabel ist hellgrau, die Federn an seiner Basis wei, die Kopfkappe und Oberschwanzdecken sind schwarzbraun. Besonders auffllig sind die weien Unterschwanzdecken. Mnnchen und Weibchen sind gleich gefrbt.

Tannenhher geben eher selten Lautuerungen von sich. Ihr Ruf ist ein sehr typisches, in der Brutzeit oft zu hrendes, langgezogen und hart gerolltes ?krrrrh?, das nahezu maschinenhnlich klingt und oft in schneller Folge wiederholt wird. Dieser Ruf ist lnger, dnner, hher und im Verlauf der Tonhhen gleichmiger als der der Rabenkrhe. Teilweise kann leises, an die Dohle erinnerndes ?jk? oder ?kja? gerufen werden. Der Gesang ist leise schwtzend, mit knirschenden und rauen Lauten, die an die Elster erinnern.

Tannenhher kommen hauptschlich in nadelwaldreichen Gegenden vor. Ihre Verbreitung ist eng an Gebiete mit Fichten und Zirbelkiefern (Zirbe der Alpen und die nah verwandte sibirische Schwesterart) oder Haselnssen gebunden. So kommen sie in Sdskandinavien, in Sdfinnland, im Baltikum und von Polen ber Sibirien bis nach Nordostchina und Japan vor. In Deutschland sind sie in den Mittelgebirgen und in den Alpen verbreitet, und zudem ber den gesamten Alpenraum, den Balkan und den Kaukasus.

Im Sommer lebt der Tannenhher berwiegend von Insekten und frisst auch Eidechsen, Frsche, Vogeleier und Nestlinge. Im Sptsommer ernhrt er sich von Beeren. Im Winter frisst er vor allem die Samen von Nadelhlzern. Mit Vorliebe nimmt er die Samen der Zirbelkiefer, die Zirbelnsse, aber auch Haselnsse. Im Herbst erscheinen Tannenhher auch in den Tallagen, um Haselnsse zu fressen. Sie zeigen sich dabei wenig scheu. Beim Fressen einer Haselnuss halten sie diese mit einem Fu und spalten sie mit wenigen Schnabelhieben. Auch die Nsschen der Zirbelkiefer knacken sie mit dem sehr krftigen Schnabel.

Im Sommer und Herbst werden Depots mit Zirbel- und Haselnssen im Erdboden angelegt. Dazu hackt der Hher ein Loch in den Boden und erweitert es durch Aufsperren des Schnabels, das sogenannte Zirkeln. Anschlieend deponiert er einen ganzen Kropf voller Zirbelnsse (ber 100) oder anderer Baumfrchte darin, z. B. bis zu 14 Haselnsse. Anschlieend wird das Loch wieder zugedeckt. Jeder Tannenhher legt Tausende von Samenverstecken als Wintervorrat an. Ohne lange zu suchen, findet er 80 Prozent dieser Verstecke auch bei hohen Schneedecken sehr gut wieder. Man wei bis heute nicht, wie genau der Tannenhher die Depots, die er im Herbst eingerichtet hat, durch den Schnee hindurch wieder erkennt.

Am aufflligsten und am leichtesten zu beobachten sind Tannenhher im Herbst. Wenn die Haselnsse reif werden, kommen sie bis in die Grten, um die Nsse zu fressen oder wegzutragen und so Vorrte fr den Winter anzulegen. Ansonsten sind sie eher heimlich. In harten Wintern wandern die Vgel in wrmere Gegenden, um Nahrung zu suchen, aber eigentlich sind sie Jahresvgel. In manchen Jahren mit hoher Individuendichte und herbstlicher Nahrungsknappheit kommt es beim Tannenhher der russischen Unterart (N. c. macrorhynchos), erkennbar am schmleren Schnabel, zu Massenabwanderungen bis nach Europa, vor allem im Norden und im Ostseeraum. Die letzten groen Invasionen in Mitteleuropa fanden 1968, 1977 und 1985 statt[1][2].

Die Nester werden bereits frh im Jahr hoch in Nadelbumen in der Nhe des Stammes gebaut. Dabei werden bevorzugt Fichten, die Zirbelkiefer oder andere Kiefern gewhlt, weniger hufig auch Lrchen. Pro Brut werden 3 bis 4 Junge grogezogen. Die Brutzeit betrgt 16 bis 21 Tage, die Nestlingszeit 21 bis 25 Tage.

(Quelle: Wikipedia  )

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