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Unio pictorum (Linnæus, 1758) -- Malermuschel} Unio pictorum -  4. Fund (Fundortfoto)
Unio pictorum - 4. Fund (Fundortfoto)



 

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Schlüsselwörter:

Artiodactyla, Bovidae, Paarhufer, Hornträger, Rupicapra, rupicapra, Linnæus, 1758, Gämse, Deutschland, Bayern, Pfronten

 

Rupicapra rupicapra - 2. Fund

 
Daten Rupicapra rupicapra - 2. Fund

 

Rupicapra rupicapra -  2. Fund (Fundortfoto)
Rupicapra rupicapra -  2. Fund
Rupicapra rupicapra -  2. Fund
Rupicapra rupicapra -  2. Fund
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Rupicapra rupicapra -  2. Fund
Rupicapra rupicapra -  2. Fund
Rupicapra rupicapra -  2. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Bayern)

Auf einer Almwiese unterhalb des „Aggensteins (Allgäuer Alpen)“ südlich von Pfronten.

(1640 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

02.08.2016

 

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Rupicapra rupicapra - 2. Fund  
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Rupicapra rupicapra - 2. Fund   

Die (Alpen-)Gmse (Rupicapra rupicapra), vor der Rechtschreibreform Gemse und in der Jgersprache Gams oder Gamswild, ist eine in Europa und Kleinasien beheimatete Art der Ziegenartigen. Zusammen mit der Pyrenen-Gmse und weiteren Arten gehrt sie zur Gattung der Gmsen (Rupicapra).

Die Gmse wurde von der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild zum Wildtier des Jahres 2012 gekrt.

Ausgewachsene Gmsen haben eine Kopf-Rumpf-Lnge von 110 bis 130 Zentimetern, einen bis zu acht Zentimeter langen Schwanz, eine Widerristhhe von 70 bis 85 Zentimetern und ein Gewicht von 25 bis 40 Kilogramm (Weibchen) bzw. 35 bis 50 Kilogramm (Mnnchen).[1] Gmsen verfgen ber einen krftigen, jedoch gedrungenen Krperbau. Der schlanke Hals trgt einen zur Schnauze hin stark verschmlerten, kurzen Kopf. Beide Geschlechter tragen Hrner, auch Krucken genannt. Diese werden bis zu 25 Zentimeter lang und sind drehrund. Sie sind an der Wurzel kreisfrmig eingekerbt, gerade aufsteigend und an der Spitze rckwrts gebogen. Die Hrner werden im Gegensatz zu dem Geweih der Hirsche und des Rehwilds im Winter nicht abgeworfen. Die spitzen Ohren der Gmsen besitzen eine Lnge von ca. einer halben Kopflnge.

Die Gmse hat verhltnismig lange, krftige Beine mit relativ groen Hufen. Im Gegensatz zum Rotwild hat die Gmse keine Trnengruben, sondern eine Brunftfeige. Dieses Drsenorgan befindet sich hinter den Hrnern in einer Hhlung. Zur Brunftzeit sondert es ein schmieriges, bel riechendes Sekret ab.

Im Sommer ist die Gmse schmutzig rotbraun, auf der Unterseite hell rotgelb, auf dem Rcken mit einem schwarzbraunen Aalstrich, an der Kehle fahlgelb, im Nacken weigelblich. Die Hinterseite der Schenkel ist wei, der Schwanz auf der Unterseite und an der Spitze schwarz. Von den Ohren verluft ber die Augen hin eine schwarze Lngsbinde.

Im Winter ist die Gmse oben dunkelbraun oder braunschwarz, am Bauch wei, an den Fen und am Kopf gelblichwei, auf dem Scheitel und an der Schnauze etwas dunkler. Beide Kleider gehen unmerklich ineinander ber. Jger unterscheiden das groe, dunkelbraune Waldtier von dem kleineren, rotbraunen Grattier.

Die Gmse bewohnt den ganzen Alpenraum und Teile des Balkans und der Karpaten. Auch im Kaukasus und Anatolien kommen Gmsen vor. In Spanien, dem sdwestlichen Frankreich und Mittelitalien leben die einer anderen Art angehrenden Pyrenen-Gmsen. Das grte Revier Europas befindet sich im Hochschwabgebiet in der Steiermark. Nach Auswilderungen existieren zudem wieder kleine Populationen im Lausitzer Gebirge, im Schwarzwald, dem Naturpark Obere Donau, den Vogesen, dem Jura sowie auf der Frnkischen Alb. Der Lebensraum Hochgebirge ist ein Rckzugsraum, die frhere Verbreitung der Gmse in Mittelgebirgen konnte durch archologische Funde belegt werden. Noch vor 4000?7000 Jahren kam die Gmse in den meisten Teilen Deutschlands und Frankreichs vor. Im Norden erreichte sie damals etwa den 52. Breitengrad.

Das Tier hlt sich am liebsten im oberen Waldgrtel auf, steigt im Sommer aber hufig weiter ins Gebirge empor. Wenn die Gmse weiter unten zu sehr gestrt wird, geht sie selbst in die unzugnglichsten Gebiete, von wo aus sie dann mit Anbruch des Tages die Graspltze zwischen den Felsen besucht. Gegen den Winter rckt sie weiter in die Wlder herab.

Weibchen und Jungtiere leben in Herden von 15 bis 30 Tieren. Die sozialen Bande ndern sich mit den Jahreszeiten. Im Sommer sind sie sehr intensiv. Zum Winter hin wird der Herdenzusammenhalt lockerer und manche Herden vermischen sich oder lsen sich auf. Bcke leben einzelgngerisch und suchen erst im Sptsommer eine Herde auf. Sie vertreiben die mnnlichen Jungtiere, wenn sie alt genug sind, und behaupten sich in Kmpfen gegen Geschlechtsgenossen. In der zweiten Novemberhlfte erfolgt dann die Paarung.

Ende Mai oder Anfang Juni wirft die Gmse ein, selten zwei oder drei Junge, die bald der Mutter folgen und drei Monate gesugt werden. Die Tragzeit betrgt sechs Monate. Die Geien werden nach zwei Jahren geschlechtsreif. Im dritten Jahr ist das Junge ausgewachsen. Die Gamsbcke erreichen ein Alter von 15 Jahren, die Weibchen werden bis zu 20 Jahre alt.

(Quelle: Wikipedia  )

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