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Brachinus crepitans (Linnæus, 1758) -- Großer Bombardierkäfer} Brachinus crepitans -  1. Fund
Brachinus crepitans - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Nymphalidae, Schmetterlinge, Edelfalter, Erebia, gorge, Hübner, 1804, Seidenglanz-Mohrenfalter, Gorge-Mohrenfalter, Felsen-Mohrenfalter, Deutschland, Bayern, Pfronten

 

Erebia gorge - 1. Fund

 
Daten Erebia gorge - 1. Fund

 

Erebia gorge -  1. Fund
Erebia gorge -  1. Fund
Erebia gorge -  1. Fund
Erebia gorge -  1. Fund
Erebia gorge -  1. Fund
Erebia gorge -  1. Fund
Erebia gorge -  1. Fund (Fundortfoto)
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Bayern)

Auf einem Weg unterhalb des „Aggensteins (Allgäuer Alpen)“ südlich von Pfronten.

(1592 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

02.08.2016

 

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Abudefduf saxatilis - 1. Fund   

Erebia gorge, weniger blich auch Seidenglanz-Mohrenfalter, Gorge-Mohrenfalter[1][Anmerkung 1] oder Felsen-Mohrenfalter[2] ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae).

Die Falter haben eine Flgelspannweite von etwa 26 bis 32 Millimetern. Die Gre nimmt mit zunehmender Gre tendenziell ab. Die Vorderflgel der Falter sind dunkelbraun gefrbt und zeigen einen seidigen, oftmals leicht violettroten Glanz. In der Zeichnung und Ausbildung der Augenflecken ist die Art sehr variabel. In der Postdiskalregion befindet sich eine breite orangebraune oder rotbraune Binde mit meist zwei (bis zu fnf) schwarzen, wei gekernten Augenflecken; diese knnen auch ganz fehlen. Exemplare mit drei Augen am Apex werden als f. triopes, solche mit augenloser rostroter Binde als f. erynis bezeichnet. Auf den dunkelbraunen Hinterflgeln ist eine rotbraune Binde mit einigen, wei gekernten Augenflecken meist undeutlich ausgebildet, oft fehlen diese Merkmale aber ganz. Das Saumfeld hat hufig einen leicht blulichen Schimmer. Die Hinterflgelunterseiten sind schlierenartig dunkelgrau oder dunkelbraun, leicht weilich berstubt und besitzen in der Postdiskalregion eine charakteristische, mehr oder weniger scharf begrenzte, breite, meist anthrazitschwarze, stark gezackte Binde. Gelegentlich sind am Auenrand kleine weie Augenflecke sichtbar. Die Mnnchen haben auf der Vorderflgeloberseite einen gut erkennbaren Duftschuppenfleck. Mnnchen und Weibchen haben einen etwas unregelmigen Hinterflgelauenrand. Er springt bei Ader M3 meist deutlich vor.

Das Ei ist an beiden Polen abgeplattet, die Auenseite weist Lngsrippen auf. Die Rippenzahl schwankt von 22 bis 31 Rippen. Kurz nach der Eiablage ist das Ei hellgelb; nach einigen Tagen frbt es sich grau mit einigen dunkleren Punkten.

Es kommen zwei Farbvarianten der Raupe vor, die Grundfarbe ist entweder grnlich oder brunlich (rotbrunlich, beige). In der Zucht wurden bisher nur brunliche Raupen beobachtet. Im L4-Stadium ist die dunkelbraun bis schwarz gefrbte Rckenlinie ist wei oder gelblichwei gesumt. Die Nebenrckenlinien sind zunchst schwarzbraun, spter nur noch schwach olivgrn gefrbt. Die zum Rcken hell begrenzte epistigmale Seitenlinie ist zunchst ein breites olivfarbenes Band mit einem Keilfleck in der Mitte des Segments, spter bleibt nur noch der Keilfleck brig. Die stigmatale Seitenlinie ist zunchst noch schwach erkennbar, die Frbung verschwindet aber zum Ende des L4-Stadiums vllig. Der Kopf ist dunkelgrn, olivgrn oder brunlich gefrbt. Die Raupe trgt verzweigte Borsten.

Die Puppe ist etwa 11 bis 11,5 mm lang. Sie wirkt gedrungen mit einem verhltnismig stumpf endenden Abdomen. Der Thorax und die Flgelscheiden sind grnglich gefrbt, der Kopf und der Hinterleib hellbraun gefrbt. Es ist eine relativ breite aber schwach gezeichnete, braungrne Rckenlinie vorhanden. Epistigmatale und Fustreifen sind grauoliv gefrbt, die Stigmen selber rotbraun. Der Kremaster ist gerundet und trgt keine Borsten.

Eine gewisse hnlichkeit besteht zu den Arten Schillernder Mohrenfalter (Erebia tyndarus) sowie Erebia cassioides. Beide Arten besitzen aber mehr gerundete Flgel und nie mehr als zwei Augenflecke auf den Vorderflgeln und die Flgel bei tyndarus schillern oftmals leicht grnlichgolden. Hauptunterschied ist jedoch die hellere Frbung der Hinterflgelrckseite.

Erebia gorge kommt im Kantabrischen Gebirge, den Pyrenen, Alpen, Apuseni-Gebirge, Apennin, Karpaten, den Gebirgen des Balkan und im Dinarischen Gebirge in Hhen von etwa 1600 bis ber 3200 Metern vor. Die Art fliegt an vegetationsarmen, felsigen Pltzen und Gerllhalden, Erdabrissstellen, Mornen, steilen Ufern von Bergbchen, Trockenrasen mit Gerll und kann an einzelnen Stellen durchaus zahlreich sein.

Erebia gorge hat einen zweijhrigen Entwicklungszyklus. Die Falter fliegen von Juli bis Mitte September. Sie sind auerordentlich aktive Flieger und fliegen bei Sonnenschein in niedrigem, schnellem Flug zusammen mit dem Eismohrenfalter (Erebia pluto) ber Gerllfelder und sonnen sich gerne auf Felsen oder an den Spitzen von Wacholderzweigen (Juniperus).[3] Das Weibchen kittet die Eier einzeln an verdorrte Pflanzenteile nur wenige Zentimeter ber dem Boden. Die Eiraupen schlpfen noch im Sommer, etwa 10 bis 12 Tage nach der Eiablage. Sie berwintern als L1 oder L2. Nach der ersten berwinterung wchst die Raupe nur sehr langsam. Die Raupen ernhren sich von verschiedenen Grserarten (Poaceae). Tolman & Lewington geben als Nahrungspflanzen an: Kleines Rispengras (Poa minor), Alpen-Rispengras (Poa alpina), Kalk-Blaugras (Sesleria albicans) und Alpen-Schwingel (Festuca alpina). Sonderegger gibt auerdem Felsen-Schwingel (Festuca halleri), Niedriger Schwingel (Festuca quadriflora) und Violettschwingel (Festuca violacea) als Raupennahrungspflanzen an. Die Raupe berwintert im 3. Stadium ein zweites Mal. Nach der zweiten berwinterung hutet sie sich schnell zur L4 und wchst danach sehr schnell heran. In nur einer bis mehreren Wochen verpuppt sie sich. In der Natur liegt die Puppe frei unter Steinen. In der Zucht spinnt sich die Raupe dagegen aus einigen Spinnfden und trockenen Pflanzenteilen eine kleine Kammer. Die Puppenruhe dauert in der Natur ca. 4 Wochen.

(Quelle: Wikipedia  )

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