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Meiosimyza decempunctata (Fallén, 1817)} Meiosimyza decempunctata -  1. Fund
Meiosimyza decempunctata - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Pulmonata, Clausilidae, Lungenschnecken, Schließmundschnecken, Balea, Alinda, biplicata, Montagu, 1803, Gemeine, Schließmundschnecke, Deutschland, Bayern, Eisenberg, Fundort

 

Balea biplicata - 13. Fund (Fundortfoto)

(Artbestimmung ist nicht ganz sicher! Bitte um Mithilfe!)
Daten Balea biplicata - 13. Fund (Fundortfoto)

 

Balea biplicata - 13. Fund
Balea biplicata - 13. Fund (Fundortfoto)
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Bayern)

Im Gemäuer der „Burg Eisenberg“ westlich von Eisenberg.

(1030 m Höhe NN)

 

Größe:

3,5 x 3,2 x 13,2 mm

 

Funddatum:

01.08.2016

 

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Algyroides nigropunctatus nigropunctatus - 1. Fund   

Die Gemeine Schliemundschnecke (Balea biplicata) ist eine landlebende Schneckenart aus der Familie der Schliemundschnecken (Clausiliidae).

Das Gehuse ist turmfrmig-bauchig und linksgewunden. Es ist etwa 16 bis 18 mm (max. 22 mm) hoch, 3,8 bis 4,0 mm dick und hornbraun. Es sind etwa 12 Windungen vorhanden, die regelmig zunehmen. Die letzten Windungen sind etwas breiter. Die Mndung ist oval mit einem innen schwach zugespitzten unteren Rand. Die schwache Spitze des unteren Randes setzt sich innen in eine deutliche Basalrinne fort. Die Mndung ist durch das Clausilium (eine komplizierte Falten- und Klappenstruktur im Innern) verschliebar. Die Oberseite der Windungen sind gleichmig gerippt. Auf der vorletzten Windung kommen auf einen Millimeter ungefhr 5-6 Rippen. Die Unterlamelle ist schwach ausgebildet und teilt sich hufig zur Lippe hin in zwei kleinere Falten, die auch in Kntchen aufgelst sein knnen. Interlamellar sind keine Falten vorhanden, auch eine Gaumenfalte fehlt, ebenso die untere Palatalfalte. Sieht man direkt in die Mndung, kann man die mittlere Gaumenfalte sehen.

Die Gemeine Schliemundschnecke kommt in Nordfrankreich, Belgien, den Niederlanden, Deutschland, Schweiz, sterreich, Ungarn, West- und Sdpolen, Tschechien, Slowakei sowie an isolierten Standorten in Sdengland, Dnemark, Sdnorwegen und Sdschweden vor. Diese Vorkommen knnten auf anthropogene Verschleppung zurckzufhren sein.

Die Gemeine Schliemundschnecke lebt bevorzugt an schattigen, eher feuchten Standorten in Wldern in der Laubschicht und im Totholz, in Bestnden von krautigen Pflanzen (z. B. in Brennnesselbestnden) oder zwischen Felsen, alten Mauern und auch in der Krautschicht an Fliegewssern. Sie lebt am Boden, seltener steigt sie auch an Bumen empor. Auch in Kulturarealen ist sie oft in grerer Anzahl zu finden. Seltener kommt sie an xerothermen Standorten vor. Dort finden sich gelegentlich auch zwergwchsige Formen. Sie bevorzugt Biotope mit kalkhaltigem Boden.

Die Tiere ernhren sich von welken oder faulenden Pflanzenteilen. Frische Pflanzenteile werden weniger gerne gefressen, mit Ausnahme von Kohldistel (Cirsium oleraceum). Auerdem werden Algen- und Bakterienrasen abgeweidet sowie Pilze (auch Gropilze) angefressen.

Die Gemeine Schliemundschnecke ist ein Zwitter. Nach den bisherigen Beobachtungen fungiert jeweils ein Partner als Mnnchen, der andere Partner als Weibchen. Die Tiere sind lebendgebrend, in seltenen Ausnahmefllen werden weit entwickelte Eier abgelegt. Die Jungen werden von April an bis in den Oktober ?geboren? bzw. schlpfen in dieser Zeit. Von einem Elternteil werden jeweils ein bis elf Junge geboren, die im Abstand von wenigen Tagen geboren werden knnen. Sie sehen aus wie Miniaturadulte; das Gehuse misst 1,3 bis 1,8 mm in der Hhe und 0,9 bis 1 mm in der Breite und hat 2 Windungen. Die Auenseite ist noch vllig glatt. Das Gehuse ist zunchst noch spitzkegelig und wird erst bauchig, wenn die Tiere fast adult sind.

Die Jungtiere sind nach ca. acht bis zehn Monaten ausgewachsen und bilden die verdickte Mndung und das Clausilium (Verschlussapparat) aus. Die Tiere knnen ein Alter von 3 Jahren erreichen.

Die Art wurde frher meist in die Gattung Balea Gray, 1824 gestellt. Nordsieck (2007) transferierte sie dann zur Gattung Alinda Adams & Adams, 1855. Dabei wurde bersehen, dass dieser Name ein jngeres Synonym von Plicaphora Hartmann, 1841 ist. Der wenig gebrauchte Name Plicaphora Hartmann, 1841 (= Alinda Adams & Adams, 1855) wird jedoch nach Francisco Welter Schultes (in Animal Base[1]) am besten doch als jngeres Synonym von Balea Gray, 1824 behandelt. Daher wird die Gemeine Schliemundschnecke heute wieder der Gattung Balea zugeordnet und wie vor der Transferierung als Balea biplicata bezeichnet.

(Quelle: Wikipedia  )

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