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Catocala nymphagoga (Esper, 1787) -- Südliches Gelbes Ordensband} Catocala nymphagoga -  1. Fund
Catocala nymphagoga - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Pulmonata, Hygromiidae, Lungenschnecken, Laubschnecken, Trochulus, hispidus, Linnæus, 1758, Gemeine, Haarschnecke, Deutschland, Bayern, Pfronten, Fundort

 

Trochulus hispidus - 3. Fund (Fundortfoto)

(Artbestimmung ist nicht ganz sicher! Bitte um Mithilfe!)
Daten Trochulus hispidus - 3. Fund (Fundortfoto)

 

Trochulus hispidus -  3. Fund
Trochulus hispidus -  3. Fund
Trochulus hispidus -  3. Fund
Trochulus hispidus -  3. Fund (Fundortfoto)

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Bayern)

Im „Alpengarten (Krokusweg)“ in Pfronten / OT Steinach.

(850 m Höhe NN)

 

Größe:

12 x 11 x 7 mm

 

Funddatum:

02.08.2016

 

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Trochulus hispidus - 3. Fund  
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Trochulus hispidus - 4. Fund   

Die Gemeine Haarschnecke (Trochulus hispidus) ist eine Schneckenart aus der Familie der Laubschnecken (Hygromiidae), die zur Unterordnung der Landlungenschnecken (Stylommatophora) gerechnet wird. Es handelt sich um eine kleine, sehr verborgen lebende Art, die in Mitteleuropa weit verbreitet ist.

Das Gehuse misst erwachsen 5 bis 6 mm in der Hhe und 5 bis 12 mm in der Breite. Es ist flach-kegelfrmig, die Unterseite ist abgeflacht. Die Hhe des Kegels ist jedoch etwas variabel. Es sind 5,5 bis 7 stark gewlbte Umgnge vorhanden, die regelmig zunehmen und eine deutliche Naht bilden. Der Nabel ist offen und variiert in seiner Weite von etwa 1/4 bis 1/8 des Gehusedurchmessers. Die Mndung steht schrg zur Wachstumsachse der Windung und ist rundlich bis leicht elliptisch. Die Unterseite ist meist etwas abgeflacht und etwas umgebogen. Innen ist am Unterrand der Mndung eine schwellenartige, fast gerade Lippe ausgebildet. Die Schale ist relativ dnnwandig und durchscheinend. Das Gehuse ist graubraun bis rtlich braun, die Oberflche schwach glnzend. Sie zeigt grobe, sehr unregelmige Anwachsstreifen und ist im Adultstadium mit feinen, gekrmmten Hrchen besetzt. Bei lteren Exemplaren bzw. bei toten Gehusen sind die Haare hufig abgefallen oder abgestoen, und bei Gehusen, die schon lnger am Boden liegen, findet sich manchmal kaum noch eine Spur dieser Hrchen. In der Regel hinterlassen die Ansatzstellen der Hrchen jedoch kleine Vertiefungen in der Oberflche. Der Weichkrper des Tieres ist schwrzlich.

Die Art ist in fast ganz Europa verbreitet. Sie fehlt lediglich im nrdlichen Fennoskandien, Nordrussland und auf den sdlichen Mittelmeerinseln. Sie kommt in lichten Wldern, Gebschen, Heckenreihen, Grten und Parks vor. Sie meidet jedoch ausgesprochen trockene Habitate. Sie lebt hier unter altem Laub, Totholz und an bzw. am Boden von Brennnesselbestnden (Urticaceae).

Die Tiere fressen zu etwa 50 % verwelktes oder trockenes Pflanzenmaterial. Dabei werden Brennnesseln bevorzugt. Aber auch Pilze und Frchte sowie Blten werden gelegentlich gefressen.

Die Tiere werden bereits vor Erreichen der Endgre geschlechtsreif. Die Eier werden von Mai bis September in Gruppen von bis zu 17 Stck in feuchter Erde oder an die Unterseite von verrottenden Blttern abgelegt. Die Eier sind rund, glnzend und haben einen Durchmesser von 1,3 bis 1,5 mm. Die Entwicklungszeit betrgt 17 bis 26 Tage. Die Schlpflinge haben ein Gehuse mit 1,5 Windungen. Die Tiere erreichen ein Alter von zwei Jahren.

Die Art wurde 1758 von Carl von Linn unter dem Namen Helix hispida erstmals wissenschaftlich beschrieben. Es ist die Typusart der Gattung Trochulus Chemnitz, 1786. In der lteren Literatur ist die Art hufig unter der Kombination Trichia hispida zu finden. Allerdings ist Trichia Hartmann, 1840 durch Trichia De Haan, 1839 prokkupiert. Er wurde durch das ltere Synonym Trochulus Chemnitz, 1786 ersetzt.[1]

(Quelle: Wikipedia  )

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