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Argiope bruennichi (Scopoli, 1772) -- Wespenspinne, Zebraspinne} Argiope bruennichi -  4. Fund (Weibchen)
Argiope bruennichi - 4. Fund (Weibchen)



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Nymphalidae, Schmetterlinge, Edelfalter, Argynnis, paphia, Linnæus, 1758, Kaisermantel, Silberstrich, Deutschland, Bayern, Eisenberg

 

Argynnis paphia paphia - 18. Fund

 
Daten Argynnis paphia paphia - 18. Fund

 

Argynnis paphia paphia - 18. Fund
Argynnis paphia paphia - 18. Fund
Argynnis paphia paphia - 18. Fund
Argynnis paphia paphia - 18. Fund
Argynnis paphia paphia - 18. Fund
Argynnis paphia paphia - 18. Fund
Argynnis paphia paphia - 18. Fund
Argynnis paphia paphia - 18. Fund (Fundortfoto)

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Bayern)

Im Waldgebiet in der Nähe von Eisenberg.

(920 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

01.08.2016

 

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Argynnis paphia paphia - 18. Fund  
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Argynnis paphia paphia - 18. Fund   

Der Kaisermantel oder Silberstrich (Argynnis paphia) ist ein Schmetterling (Tagfalter) der Gattung Argynnis aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Er ist der grte mitteleuropische Perlmutterfalter.

Die Falter erreichen eine Flgelspannweite von 55 bis 65 Millimetern in Mitteleuropa. Die Flgeloberseiten der Mnnchen sind leuchtend orange und haben braune Flecken, an den Adern 1 ? 4 befinden sich dunkle Duftschuppenstreifen. Die Weibchen sind dunkler und etwas grnlicher, die Duftschuppenstreifen fehlen, dafr sind die dunklen Flecken entlang des Vorderrandes der Vorderflgel krftiger. Die Flgelunterseiten der Vorderflgel sind blass orange, die Hinterflgel sind graugrn berdeckt mit einem schmalen, etwas geschwungenen Band vom Vorderrand zum Innenrand, dem der Falter auch seinen deutschen Namen Silberstrich verdankt.

Dorsalansicht ?

? Ventralansicht ?

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Dorsalansicht ?

Die gelbgrauen Eier sind kegelfrmig und gerippt.[1] Die Raupen werden ca. 38 Millimeter lang. Sie sind dunkelbraun gefrbt und haben braunorange Dornen und zwei dnne, eng nebeneinander liegende, gelbe Rckenlinien. Hinter dem Kopf tragen sie zustzlich ein schwarzes Dornenpaar, das wie Fhler lang nach vorne gezogen ist.[2] Die Strzpuppe ist graubraun, mit spitzen Kopfhrnern und Ecken und hat kegelfrmige anfangs silberne und vor dem Schlupf goldene Spitzen.[1]

Argynnis paphia ist weit verbreitet und hufig in Europa: Nord-Spanien im Westen, Frankreich, Italien einschlielich der Inseln, Irland, sdliches Grobritannien, Fennoskandinavien, Griechenland, europischer Teil der Trkei. Das gesamte Verbreitungsgebiet erstreckt sich durch das gemigte Asien (Russland, Iran, China) bis nach Japan. Die vertikale Verbreitung reicht bis 1.000 Meter in Europa und bis 2.000 Meter in Nordafrika. Sie leben an sonnigen Waldrndern, bltenreichen Waldlichtungen mit strauchbewachsenen Rndern und auf von Wald eingeschlossenen Wiesen, besonders im Bergland. Nur selten verlassen die Falter die Waldgebiete.[3]

Die Falter fliegen jhrlich in Mitteleuropa in einer Generation von Juni bis August, im Sden Europas von Ende Mai bis September. Sie saugen mit Vorliebe an Brombeerblten, Skabiosen und Distelkpfen. Bei der Balz verfolgt das Mnnchen das Weibchen und umkreist es dabei von hinten unten nach vorn und von vorne oben nach hinten zurck, whrend das Weibchen mit gleichmigem Flattern ganz gerade fliegt. Das Mnnchen sendet dabei einen Lockstoff aus Duftschuppen aus. Wenn das Weibchen paarungsbereit ist, landet es auf einem Busch oder berhngenden Baumzweig und streckt seinen Hinterleib nach oben. Dabei gibt es aus Drsenscken ebenfalls einen Lockstoff ab. Die Vereinigung findet auf Blten, Blttern oder am Boden statt, hufig so fest, dass das Paar vereinigt bleibt und das eine Individuum das andere mit herumtrgt.[1][2][3] Die Eier werden an Baumstmmen (besonders an Kiefern und Fichten) abgelegt, in deren Nhe Veilchen wachsen. Das Weibchen beginnt in den Baumkronen seinen Suchflug. Hat es einen geeigneten Baum gefunden, lsst es sich senkrecht auf einen besonnten Platz am Boden fallen und sonnt sich. Danach fliegt es kurze Strecken dicht ber den niederen Pflanzen und landet auf ihnen. Mit den Putzpfoten trommelt es heftig auf der zusammenhngenden Blattdecke und fliegt dann zur nchsten Stelle. Hherer Bewuchs wird dabei gemieden. Das Weibchen beginnt in etwa 1 ? 2 m Hhe sprungweise, jedes mal nur einige Flgelschlge ausfhrend, an dem Baum aufwrts zu flattern. Zugleich umfliegt es etwas spiralig den Baum, um in Abstnden von - 2 m je ein Ei abzusetzen. Es sitzt dazu senkrecht am Stamm und biegt den Hinterleib im rechten Winkel um das Ei in eine Spalte, unter einer Flechte oder Rindenschuppe zu platzieren, wo es nicht sichtbar ist und vor Sonne und Regen weitestgehend geschtzt ist. In etwa 4 m Hhe angekommen, verlsst es den Stamm, um an einem anderen wieder von unten zu beginnen.[1][3] Es gibt aber auch Beobachtungen (z. B. aus Brandenburg), bei denen nie Eier an Stmmen und stattdessen an Veilchen abgelegt wurden.[3]

Die Raupen schlpfen im Sptsommer und verstecken sich am Stamm, ohne zu fressen, um zu berwintern. Erst im nchsten Mrz werden sie wieder aktiv und kriechen nach unten, um Nahrungspflanzen zu suchen, und beginnen zu fressen. Am Tag halten sie sich auf der Unterseite von Blttern verborgen und kommen nur in der Nacht hervor. Sie verpuppen sich an Kiefern oder an Zweigen in Bodennhe.

(Quelle: Wikipedia  )

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