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Helix lucorum (Linnæus, 1758) -- Gestreifte Weinbergschnecke} Helix lucorum -  1. Fund
Helix lucorum - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Hesperiidae, Schmetterlinge, Dickkopffalter, Ochlodes, sylvanus, venatus, Esper, 1777, Rostfarbiger, Deutschland, Bayern, Nesselwang

 

Ochlodes sylvanus - 8. Fund

 
Daten Ochlodes sylvanus - 8. Fund

 

Ochlodes sylvanus -  8. Fund
Ochlodes sylvanus -  8. Fund
Ochlodes sylvanus -  8. Fund
Ochlodes sylvanus -  8. Fund (Fundortfoto)

Funddaten:

Am Wegesrand südlich der Kirche „Maria Trost“ und südlich von Nesselwang

(1221 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

29.07.2016

 

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Ochlodes sylvanus - 8. Fund  
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Ochlodes sylvanus - 8. Fund (Fundortfoto)   

Der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus, Syn.: Augiades sylvanus) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Dickkopffalter (Hesperiidae).

Die Falter erreichen eine Flgelspannweite von 25 bis 32 Millimeter. Die Flgel des Rostfarbenen Dickkopffalters sind, wie der Name schon verrt, rostbraun gefrbt. Die Hinterflgelunterseiten sind mehr oder weniger grnlich und weisen undeutliche gelbe Flecke auf. Die Mnnchen zeichnen sich auf der Vorderflgel-Oberseite durch einen lnglichen schwarzen Duftschuppenfleck aus (Sexualdichroismus).

Die Raupen werden ca. 28 Millimeter lang. Sie sind hellgrn gefrbt und haben eine etwas dunklere Rckenlinie. Der Kopf ist dunkelbraun und hat an den Seiten etwas hellere, breite Linien.

Folgende Synonyme existieren[1]:

Die Falter fliegen in einer Generation von Mai bis Juli und August. In Spanien sollen zwei Generationen von Mai bis August auftreten.

Die Weibchen legen nach der Paarung die halbkugelig flachen, cremefarbenen Eier einzeln an der Blattunterseite der Raupennahrungspflanzen ab. Die Raupen ziehen einzelne Grasbltter mit feinen Fden zu einer Rhre zusammen und fressen in diesen. Die halberwachsenen Raupen berwintern in den zusammengesponnenen Grsern (einer sogenannten "berwinterungstte") und fressen im Frhjahr bis Ende Mai weiter. Die Verpuppung erfolgt in einem Seidenkokon aus dem nach ca. drei Wochen die Falter schlpfen. Zu den Nektarpflanzen der Falter zhlen Hndelwurzen (Gymnadenia), Vogel-Wicke (Vicia cracca), Kratz-Disteln (Cirsium), Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria), Knautia und Brombeeren.

Die Raupen fressen an Gewhnlichem Knuelgras (Dactylis glomerata), Pfeifengras (Molinia caerulea), Fieder-Zwenke (Brachypodium pinnatum), Sand-Reitgras (Calamagrostis epigejos), Wiesen-Rispengras (Poa pratensis), Rohr-Schwingel (Festuca arundinacea), Haar-Hainsimse (Luzula pilosa), Wolligem Honiggras (Holcus lanatus), Gemeiner Quecke (Agropyron repens), Flatter-Binse (Juncus effusus), Rotem Straugras (Agrostis capillaris), Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense) und Aufrechter Trespe (Bromus erectus).[2]

Die Rostbarbigen Dickkopffalter leben in naturnahen feuchten und trockenen Biotopen. Dazu gehren sowohl das Offenland (Wiesen, Wegrnder, Brachen, Hochstaudenfluren) als auch bergangsbereiche zum Wald.[3] Im Wildenburger Land wurden Bltenbesuche an Acker- und Sumpf-Kratzdistel (Cirsium arvense und C. palustre) und Brombeeren (Rubus fruticosus) beobachtet. Wichtige Nektarpflanzen der Falter, wie der meisten anderen europischen Tagfalter, finden sich insbesondere unter den Lippenbltlern (Gemeine Wirbeldost, Deutsche Ziest, Ross-Minze, Wiesen-Salbei, Oregano oder Echte Betonie) sowie den Asteraceen.[4]

(Quelle: Wikipedia  )

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