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Trichius fasciatus (Linnæus, 1758) -- Gebänderter Pinselkäfer} Trichius fasciatus -  3. Fund
Trichius fasciatus - 3. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Caelifera, Acrididae, Kurzfühlerschrecken, Feldheuschrecken, Miramella, alpina, Kollar, 1833, Alpine, Gebirgsschrecke, Deutschland, Bayern, Nesselwang, Adult

 

Miramella alpina - 2. Fund (Adult)

 
Daten Miramella alpina - 2. Fund (Adult)

 

Miramella alpina -  2. Fund (Adult)
Miramella alpina -  2. Fund (Adult)
Miramella alpina -  2. Fund (Adult)
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Bayern)

Am Wegesrand unterhalb des „Kappelköpfl (Allgäuer Alpen)“ südlich von Nesselwang.

(1397 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

29.07.2016

 

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Vorheriges Bild:
Miramella alpina - 1. Larvenfund  
Nächstes Bild:
Miramella alpina - 2. Fund (Adult)   

Die Alpine Gebirgsschrecke (Miramella alpina) ist eine Kurzfhlerschrecke aus der Familie der Feldheuschrecken (Acrididae).

Die Tiere werden 16 bis 23 Millimeter (Mnnchen) bzw. 22 bis 31 Millimeter (Weibchen) lang. Beide Geschlechter haben eine glnzend grne Grundfarbe und eine variable schwarze Musterung, die bei den Mnnchen kontrastreicher ausgeprgt ist. An den Seiten des Halsschildes verluft jeweils ein schwarzer Lngsstreifen. Dieser dehnt sich vor allem bei den Mnnchen auch nach unten aus. Die Schenkel (Femora) der Hinterbeine sind auf der Unterseite rot gefrbt, die Schienen (Tibien) der Hinterbeine sind bei den Weibchen gelblich bis ocker gefrbt, bei den Mnnchen sind sie schwarzblau und verlaufen zur Spitze hin nach rosa. Die Dornen an den Schienen der Mnnchen sind hell und haben eine schwarze Spitze. Der komplette Krper ist kurz, abstehend hell behaart. Die hellbraunen Flgel variieren in ihrer Lnge zwischen der des Halsschildes und der des halben Hinterleibs. Gelegentlich kann man auch melanistische Tiere beobachten, deren schwarze Musterung mehr oder weniger stark dominierend ist.

Die Alpine Gebirgsschrecke kann von den sich in den Sd- und Ostalpen in ihrer Verbreitung berschneidenden, sehr hnlichen Arten Miramella carinthica, Miramella irena und Miramella formosanta nur durch Genitaluntersuchungen unterschieden werden.

Die Art ist an das Gebirge angepasst und kommt in Mitteleuropa nur in den Alpen und im Alpenvorland vor, wobei man sie in 1000 bis 2800 Meter Hhe findet. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich darber hinaus von den Pyrenen bis in die Karpaten. Die einzelnen Vorkommen sind jedoch disjunkt; so geht man davon aus, dass etwa die Populationen im Schwarzwald von denen der Alpen seit etwa 10.000 Jahren isoliert sind. Die Alpine Gebirgsschrecke bevorzugt feuchte Lebensrume, wie etwa ppige und feuchte Wiesen, Niedermoore, feuchte Lichtungen oder lichte Wlder. Man findet die adulten Tiere von Mitte Juli bis September, gelegentlich auch schon im Juni.

Die Schrecken ernhren sich von Flechten, Moosen, Grsern sowie von jungen Trieben aufkeimender Gehlze. Sie bevorzugen vor allem Blaubeere (Vaccinium myrtillus), Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea) sowie Blaues Pfeifengras (Molinia caerulea), man findet sie aber auch an zahlreichen anderen Arten. Die Weibchen legen von August bis Oktober 5 bis 23 Eier etwa 15 Millimeter tief im feuchten Boden ab. Meistens werden die Eiablagepltze im Frhling zumindest kurzzeitig berflutet, weswegen man davon ausgeht, dass die Eier gegenber einem solchen Einfluss tolerant sind. Larven findet man von Mai bis September, wobei diese empfindlich gegenber Klteeinbrchen im Frhjahr sind.

Wie die brigen Vertreter der Knarrschrecken, knnen auch die Mnnchen der Alpinen Gebirgsschrecke nicht stridulieren. Sie knnen aber mit den Mandibeln leise Knarr- und Klicklaute erzeugen. Weibchen werden von exponierten Stellen aus, meist Groen Blttern, angelockt. Zustzlich zu den Mandibelgeruschen werden die Hinterschenkel im Rhythmus hin und her bewegt. Entdeckt das Mnnchen eine Partnerin, wird die Balz zunchst gestoppt. Es nhert sich dem Weibchen anschlieend mit wiederholten Schenkelbewegungen. Ab einer Entfernung von etwa 10 Zentimetern wird das Weibchen angesprungen und mit den Vorderbeinen umklammert. Die anschlieende Paarung dauert zwischen 10 und 60 Minuten.

(Quelle: Wikipedia  )

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