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Aphodius prodromus (Brahm, 1790) -- Hellrandiger Dungkäfer} Aphodius prodromus -  1. Fund
Aphodius prodromus - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Nymphalidae, Schmetterlinge, Edelfalter, Erebia, ligea, carthusianorum, Fruhstorfer, 1909, Weißbindiger, Mohrenfalter, Waldmohrenfalter, Deutschland, Bayern, Füssen

 

Erebia ligea carthusianorum - 2. Fund

 
Daten Erebia ligea carthusianorum - 2. Fund

 

Erebia ligea carthusianorum -  2. Fund
Erebia ligea carthusianorum -  2. Fund
Erebia ligea carthusianorum -  2. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Bayern)

Am Wegesrand im „Walderlebniszentrum Ziegelwies“ bei Füssen.

(807 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

28.07.2016

 

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Erebia ligea carthusianorum - 1. Fund (Fundortfoto)  
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Erebia ligea carthusianorum - 2. Fund   

Der Weibindige Mohrenfalter (Erebia ligea) ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae), innerhalb der Unterfamilie der Augenfalter (Satyrinae). Fr die Art sind in der neueren Literatur eine ganze Reihe von deutschen Trivialnamen in Gebrauch: Groer Mohrenfalter, Rostbindiger Mohrenfalter, Waldhochgrasflur-Weisprenkelmohr[1], Milchfleck[1][2], Weiband-Mohrenfalter[3] und Waldmohrenfalter[2].

Der Weibindige Mohrenfalter erreicht eine Flgelspannweite von 42 ? 54 mm. Die Gre variiert etwas nach Region, Hhenstufe und Unterart. Die Grundfarbe der Oberseiten der Flgel der Falters variieren von hellgraubraun bis schwarzbraun. Sie weisen ein unterschiedlich breites braunrotes, orangerotes bis fast gelblichbraunes Band mit meist vier, z. T. weigekernten schwarzen Augenflecken auf. Gelegentlich kann ein zustzlicher Fleck vor oder hinter den vier Flecken auftreten, selten kann auch einer der sonst blichen vier Flecke fehlen. Einige Flecke knnen auch sehr viel kleiner als die brigen Flecke sein. Gelegentlich stehen zwei Flecke, meist die beiden vorderen, sehr dicht zusammen und verschmelzen zu einem Doppelfleck. Die Hinterflgeloberseite zeigt meist drei schwarze, zum Teil gekernte Augenflecke. Die Fransen sind schwarz-wei gescheckt.

Die Unterseite der Vorderflgel entsprechen in Frbung und Zeichnung im Wesentlichen der Oberseite. Die Binden sind hufig aber etwas breiter und oft auch etwas heller. Die Unterseite der Hinterflgel differiert dagegen etwas strker von der Oberseite: auf einer dunkelbraunen Grundfrbung die sehr charakteristische weie Begrenzung (Binde) der Diskalregion nach auen hin (Milchfleck). Diese weie Binde kann bei manchen Exemplare stark reduziert und auf R-M2 beschrnkt sein. Gelegentlich kann eine zweite, schmale, fleckenfrmige weie Binde die Wurzelregion nach auen hin begrenzen. Die rotbraune Binde kann auch annhernd die Farbe des Saumfeldes annehmen und stark verdunkelt oder auch aufgehellt sein. Die Augenflecke knnen sich bei verdunkelter Binde und Saumfeld, sofern sie nicht wei gekernt sind kaum von der Grundfarbe abheben oder auch braunrot gerandet sein.

Das Ei ist in der Grundfarbe oval mit einem schwcher abgeplatteten oberen Ende und einer strker abgeplatteten Basis. Es ist nach der Ablage zunchst gelblichwei. Nach einigen Tagen wird es gelblich bevor dann feine dunkelbraune bis rtlichbraune Punkte auftreten, die das Ei brunlich erscheinen lassen. Gelegentlich fehlt diese Punktierung auch und das Ei ist beigegelb. Die Oberflche weist 14 bis 18 Lngsrippen auf[2].

Insgesamt werden fnf Raupenstadien gebildet. Die Eiraupe besitzt einen im Verhltnis zum Krper sehr groen Kopf, dieser verjngt sich zum Hinterende zu stark. Die erwachsene Raupe wird bis etwa 22 mm lang. Die Grundfarbe ist hellbeige bis cremefarben. Die brunliche, heller gefasste Rckenlinie ist auf den vorderen Segmenten nur schwach, auf den hinteren Segmenten etwas deutlicher ausgebildet. Nebenrckenlinien und Seitenlinien sind etwas heller, aber ebenfalls nur schwach ausgebildet und fehlen teilweise vor der Verpuppung vllig. Die Farbe des Kopfes variiert von hellbraun bis braun. Die Raupe ist fr Erebia-Arten relativ stark behaart. Die lngsten, schwach bedornten Haare auf dem 3. Abdominalsegment werden bis 0,8 mm lang[2].

Der Kopf, der Thorax und die Flgelscheiden der gedrungen wirkenden Puppe sind hellgelblich-brunlich. Das Abdomen ist etwas heller gefrbt. Die Zeichnung, bestehend aus einem annhernd regelmigen Punktmuster ist schwarzbraun, die Stigmen sind orangebraun gefrbt. Der Kremaster ist kegelfrmig und in zwei Spitzen ausgezogen, ansonsten aber nicht beborstet[2].

Der Weibindige Mohrenfalter unterscheidet sich vom Weibindigen Bergwald-Mohrenfalter (Erebia euryale) durch die milchweie Binde auf der Unterseite der Hinterflgel. Gelegentlich sind die Arten anhand dieses Merkmals (stark reduzierte Binde!) auch nur schwer zu unterscheiden. Weitere Unterscheidungsmerkmale sind: eine hhere, mit bloem Auge im Gegenlicht erkennbare Konzentration von Duftschuppen auf der Oberseite der Vorderflgel der Mnnchen, eine klare Begrenzung der Submarginalbinde wurzelwrts auf der Unterseite der Vorderflgel der Weibchen sowie Unterschiede im Geschlechtsapparat von Mnnchen und Weibchen. Der Graubindige Mohrenfalter (Erebia aethiops) hat eine klar gegen die Wurzelregion der Vorderflgelunterseite begrenzte rotgelbe Binde, und besitzt auerdem einheitlich graubraune Fransen.

Der Weibindige Mohrenfalter lebt in den Mittelgebirgen Mitteleuropas, in den Alpen und deren Vorlndern, in Skandinavien, dem Baltikum und in weiten Teilen des mittleren und nrdlichen Russland. Die Art fehlt in weiten Teilen Frankreichs (mit Ausnahme des Alpengebiets und eines kleinen isolierten Vorkommen im franzsischen Zentralmassiv), weitgehend in den Beneluxstaaten (Ausnahme: in den Ardennen[4]) und in Norddeutschland, in Dnemark, auf den Britischen Inseln, auf der Iberischen Halbinsel und weitgehend auch auf der Apenninhalbinsel. Hier kommt sie nur im Alpengebiet und in hheren Teilen des Apennin vor. In Sdosteuropa erstreckt sich das Verbreitungsgebiet in den Gebirgen der Balkanhalbinsel bis nach Nordgriechenland. Im Osten zieht sich das Verbreitungsgebiet durch Sibirien bis in den Russischen Fernen Osten, Nordchina, Korea und Japan.

(Quelle: Wikipedia  )

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