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Limnephilidae spec. (Kolenati, 1848)} Limnephilidae spec. -  2. Fund
Limnephilidae spec. - 2. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Veneroida, Dreissenidae, Muscheln, Dreikantmuscheln, Wandermuscheln, Dreissena, polymorpha, Pallas, 1771, Wandermuschel, Deutschland, Bayern, Hopfen, am, See

 

Dreissena polymorpha - 4. Fund

 
Daten Dreissena polymorpha - 4. Fund

 

Dreissena polymorpha -  4. Fund
Dreissena polymorpha -  4. Fund
Dreissena polymorpha -  4. Fund
Dreissena polymorpha -  4. Fund
Dreissena polymorpha -  4. Fund
Dreissena polymorpha -  4. Fund (Fundortfoto)
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Bayern)

Im Flachwasserbereich des „Hopfensees“ bei Hopfen am See.

(788 m Höhe NN)

 

Größe:

31 x 15 x 11,5 mm

 

Funddatum:

25.07.2016

 

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Dreissena polymorpha - 4. Fund  
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Dreissena polymorpha - 4. Fund   

Die Wandermuschel (Dreissena polymorpha), auch Zebramuschel genannt, gehrt zu den Vertretern der Autolamellibranchiata, einer Teilklasse der Klasse der Muscheln (Bivalvia). Sie gehrt zu den wenigen Swassermuscheln, die ein freischwimmendes Larvenstadium durchlaufen.

Die Wandermuschel zeichnet sich durch die charakteristische dreikantige, kahnartige Form aus. Sie erreicht eine Lnge von 26?40 mm bei einer Breite von 17?20 mm. Die Schalen sind dunkelbraun bis schwarz gefrbt, durchbrochen von hellbraunen Streifen.

Frheste belegte Nachweise der Wandermuschel in Europa stammen aus dem Miozn (vor 2?11 Mio. Jahren). Bis zum 18. Jahrhundert nahm die Population in Europa stetig ab. Danach setzte durch den Schiffsverkehr eine Wiedereinwanderung, vom Schwarzen Meer kommend, donauaufwrts ein. Die Muscheln heften sich an Schiffsrmpfe oder gelangen als Larven ber das Ballastwasser der Schiffe in den neuen Lebensraum. Seither traten mehrere Besiedlungswellen mit Individuenzahlen von bis zu 100.000 Tieren pro Quadratmeter auf. Aufgrund des weltweiten Schiffsverkehrs breitet sich seit den 1980er Jahren die Wandermuschel zunehmend in den groen Seen Nordamerikas aus. Durch ihre starke Filterwirkung hat sich die Sichttiefe im Eriesee verdoppelt.

Die Wandermuschel ist eine sehr konkurrenzstarke Art, die sich an Wasserpflanzen und Gromuscheln heftet. Dies fhrt zu einer starken Verbreitung und Strung der natrlichen Artenvielfalt der kosysteme. Demnach ist sie eine invasive Form der Neobiota. Enten und Wasservgel und vor allem Karpfen profitieren dagegen von dieser neuen Nahrungsquelle.

Daneben nehmen Schden in Khlwassersystemen durch Fouling in Rohrleitungen und Wrmebertragern stark zu. Derartige Verschmutzungen lassen sich jedoch durch leistungsfhige Filter zuverlssig verhindern. Zudem ist bekannt, dass Kaliumchlorid giftig auf die Muschel wirkt, ohne dass hnlich negative Auswirkungen auf andere Wasserlebewesen bisher bekannt sind.

Wandermuscheln dienen als Bioindikatoren fr das limnische kosystem. Sie sind unter anderem als Bioindikatoren besonders geeignet, weil sie

Daher werden sie seit Jahren von der Umweltprobenbank des Bundes gesammelt, archiviert und auf verschiedene umweltrelevante Stoffe analysiert.[1][2] Dadurch knnen zum Beispiel Vernderungen der Methylquecksilbergehalte untersucht und Rckschlsse auf die Umweltqualitt gezogen werden.[3]

Der Saprobienindex der Wandermuschel betrgt 2,2.[4]

(Quelle: Wikipedia  )

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