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Plebejus sp. (Kluk, 1780) -- Bläuling} Plebejus sp. -  1. Fund (Männchen)
Plebejus sp. - 1. Fund (Männchen)



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Geometridae, Schmetterlinge, Spanner, Phigalia, pilosaria, Denis, &, Schiffermüller, 1775, Schneespanner, Deutschland, Hessen, Beuerbach, Raupe

 

Phigalia pilosaria - 2. Raupenfund

 
Daten Phigalia pilosaria - 2. Raupenfund

 

Phigalia pilosaria -  2. Raupenfund
Phigalia pilosaria -  2. Raupenfund
Phigalia pilosaria -  2. Raupenfund
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

An „Rispengras (Poa)“ am Wegesrand im Waldgebiet südöstlich von Beuerbach.

(210 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

28.05.2016

 

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Phigalia pilosaria - 1. Raupenfund (Fundortfoto)  
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Phigalia pilosaria - 2. Raupenfund   

Der Schneespanner (Phigalia pilosaria) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Spanner (Geometridae).

Der mnnliche Schneespanner ist mit einer Flgelspannweite bis zu 45 Millimetern[1] ein vergleichsweise groer Spanner. Die Weibchen sind flugunfhig und besitzen nur noch sehr kurze Flgelstummel. Der Krper der flugunfhigen Weibchen ist olivbraun; die Fhler sind fadenfrmig. Die Mnnchen haben relativ breite Vorderflgel. Zeichnung und Grundfarbe variieren stark. Die Vorderflgeloberseite ist weilich, gelblich grau bis hell olivbraun mit einem schwarzen Fleckenmuster. Die Querlinien sind meist nur schwach ausgeprgt. Die Hinterflgel sind weilich. Die Antennen sind federfrmig.

Leraut unterscheidet folgende Farb- und Zeichnungsvariationen[1]:

Weibchen mit dsteren Farben werden als f. subnigraria Uffeln, 1914 bezeichnet.

Das Ei ist oval und grnlich gefrbt mit braunen Punkten.[2] Die Raupe ist gelblich bis brunlichgrn und trgt an vier Segmenten kegelfrmige Warzen mit Borsten. Am fnften und elften Segment sind die Warzen etwas grer. Sie ist auf dem Rcken schwarz gestrichelt mit orangegelben Punkten, oder sie weist v-frmige Flecken auf dem 2. und 3. Abdominalsegment auf.[2] Die Puppe ist rotbraun. Der Kremaster hat eine gegabelte Spitze.[2]

Der Schneespanner ist in Europa weit verbreitet und nicht selten. Die Art fehlt auf Sardinien, Kreta und Zypern. Im Norden der Britischen Inseln ist sie selten. Im Osten erstreckt sich das Verbreitungsgebiet bis zum Kaukasusgebiet.

Er lebt hauptschlich an Waldrndern, Parks, Grten und Feldhecken und kommt von der Ebene bis in die Gebirge hinein vor. In den Nordalpen kommt die Art bis etwa 1100 m ber NN vor, in den Sdalpen bis 1300 m.[2]

Die jhrlich in einer Generation auftretenden Falter fliegen von Ende Januar bis Mitte April. Die Falter kann man in milden Wintern beobachten, wie sie an den Stmmen von Eichen und Hainbuchen sitzen. Die Raupen sind ab Ende April bis Mitte Juli anzutreffen. Sie verpuppen sich in der Erde und berwintern auf diese Weise. Die Futterpflanzen des Schneespanners sind neben der Salweide (Salix caprea), der Stieleiche (Quercus robur), dem Schlehdorn (Prunus spinosa) und der Zitterpappel (Populus tremula) auch die Hainbuche (Carpinus betulus).[3] Leraut nennt zudem noch Ulmen (Ulmus ssp.), Linde (Tilia ssp.), Birke (Betula), Hasel (Corylus) und "andere Laubbume".[1] Die Raupe verpuppt sich in der Erde. Die Puppe berwintert.

Der Schneespanner ist in Deutschland nicht gefhrdet[4].

Der Schneespanner wird in der neueren Literatur auch zur Gattung Apocheima gestellt. Allerdings unterscheiden sich die Genitalapparate der Typusarten von Phigalia und Apocheima erheblich. Leraut (2009) lehnt daher eine Synonymisierung ab und betrachtet Phigalia als gltige Gattung. Derzeit werden drei Unterarten des Schneespanners unterschieden:

(Quelle: Wikipedia  )

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