beste Ansicht = 1280x1024 pix
Erweiterte Suche
 

Zufallsbild

Oedemera podagrariae (Linnæus, 1767) -- Echter Schenkelkäfer} Oedemera podagrariae -  1. Fund (Weibchen)
Oedemera podagrariae - 1. Fund (Weibchen)



 

Impressum

ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ber mich...

 

E-Mail

Schlüsselwörter:

Heteroptera, Miridae, Wanzen, Weichwanzen, Calocoris, Rhabdomiris, striatellus, Fabricius, 1794, Eichen-Schmuckwanze, Deutschland, Hessen, Fürfurt

 

Rhabdomiris striatellus - 1. Fund

 
Daten Rhabdomiris striatellus - 1. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Am Waldrand Nähe der „Lahn“ südlich von Fürfurt.

(124 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

22.05.2016

 

nach oben




Vorheriges Bild:
Rhabdomiris striatellus - 1. Fund  
Nächstes Bild:
Rhabdomiris striatellus - 2. Larvenfund   

Die Eichen-Schmuckwanze (Rhabdomiris striatellus) ist eine palarktisch verbreitete Art, die zur Familie der Weich- oder Blindwanzen (Miridae) gehrt. Sie ist in ihrer Lebensweise eng an Eichen (Quercus) gebunden. Synonyme des wissenschaftlichen Artnamens sind Calocoris quadripunctatus (Villers, 1789) und Calocoris ochromelas (Gmelin, 1790).

Die lnglich-ovalen Insekten erreichen Krperlngen zwischen 7 und 8,5 Millimetern. Die Grundfrbung der Tiere ist gelb- bis rotbraun. Die Adern der gelben Flgeldecken (Hemielytren) sind im ledrigen Teil (Corium) von dunkleren Streifen flankiert. Bei dunklen Formen sind diese verbreitert. Zuweilen sind die Flgel vllig schwarz. Die Flgelenden (Cuneus) des ledrigen Teiles sind kurz vor der Membran gelb mit schwarzer Spitze. Die langen Beine mit bedornten Schienen (Tibien) sind ebenso wie die Antennen rotbraun bis schwarz gefrbt. Kennzeichnendes Merkmal der Tiere ist das gelbbraune Halsschild (Pronotum), welches eine dunkle Querbinde dicht vor dem Hinterrand und vier schwarze Flecke trgt. Letztere knnen bei dunklen Individuen verbunden sein. Die Wanze hnelt im ueren Erscheinungsbild der deutlich greren Prachtwanze (Miris striatus). Diese ist ferner deutlich schlanker, meist dunkler gefrbt und der Cuneus trgt keine schwarze Spitze.

Die Eichen-Schmuckwanze ist in ganz Europa, mit Ausnahme des uersten Nordens und des sdlichen Mittelmeerraumes weit verbreitet. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich nach Osten ber Kleinasien bis in den Kaukasus. Sie besiedelt vor allem Eichen (Quercus), sowohl dichte Bestnde als auch Einzelbume.

Die Wanze ist zoophytophag: Die Larven saugen vor allem an den Blten und Frchten ihrer Wirtsbume. Die erwachsenen Tiere leben berwiegend ruberisch von Blattlusen und den Larven anderer Insekten. Beide Geschlechter sind mit voll ausgebildeten Flgeln flugfhig und oft recht aktiv. Sie sind von Mai bis Juni auerdem hufig auf anderen Laubgehlzen, an Krutern und gelegentlich auch an Koniferen zu finden. Eine Bindung ihrer Lebensweise liegt aber offenbar nur an Eichen vor. Die hemimetabolen Tiere berwintern im Eistadium. Die Larven schlpfen zuweilen bereits im Mai. Ab Juni legen die Weibchen ihre Eier in die weiblichen Bltenknospen der Eichen, die dadurch meist absterben.

(Quelle: Wikipedia  )

nach oben