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Natrix natrix natrix (Linnæus, 1758) -- Ringelnatter} Natrix natrix natrix -  4. Fund
Natrix natrix natrix - 4. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Nymphalidae, Schmetterlinge, Edelfalter, Araschnia, levana, f., Linnæus, 1758, Landkärtchen, Frühlingsgeneration, Deutschland, Hessen, Fürfurt

 

Araschnia levana f. levana - 5. Fund

 
Daten Araschnia levana f. levana - 5. Fund

 

Araschnia levana f. levana -  5. Fund
Araschnia levana f. levana -  5. Fund
Araschnia levana f. levana -  5. Fund
Araschnia levana f. levana -  5. Fund
Araschnia levana f. levana -  5. Fund
Araschnia levana f. levana -  5. Fund
Araschnia levana f. levana -  5. Fund (Fundortfoto)
Araschnia levana f. levana -  5. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Am Ufer der „Lahn“ südlich von Fürfurt an „ Springkraut (Impatiens)“.

(123 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

22.05.2016

 

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Araschnia levana f. levana - 5. Fund   

Das Landkrtchen (Araschnia levana) oder der Landkrtchenfalter ist ein Schmetterling (Tagfalter) aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Die Falter der zweiten in einem Jahr geborenen Generation unterscheiden sich stark von denen der ersten Generation. Man nahm deshalb frher an, dass es sich um zwei verschiedene Arten handle. Dieser Saisondimorphismus wird hier durch die Tageslnge whrend der Raupenentwicklung gesteuert. Die von der zweiten Generation stammenden Puppen berwintern. Aus ihnen werden Falter der ersten jhrlichen Generation.

In den letzten Jahrzehnten hat der Falter sein Verbreitungsgebiet in Europa sowohl nach Norden als auch nach Sden erweitert. Das Landkrtchen wurde zum Schmetterling des Jahres 2007 gewhlt.

Der Name des Falters begrndet sich auf die Zeichnung der Flgelunterseiten, die mit einem Netz von Linien berzogen sind und daher an eine Landkarte erinnern. Der Gattungsname leitet sich vom griechischen Wort Arachne fr Spinne ab und bezieht sich ebenfalls auf die Netzzeichnung der Flgelunterseite. Die falsche Schreibweise mit sch statt ch kann aufgrund der Nomenklaturregeln des ICZN nicht mehr gendert werden.[1] Der Name der Frhlingsform levana leitet sich vom lateinischen levare (aufheben, entlasten, mildern) ab und bezieht sich auf das Erwachen der Natur im Frhjahr. Die Bezeichnung der Sommerform prorsa geht auf das lateinische Wort prorsus (vorwrts) zurck.

Die weiblichen Falter sind grer als die mnnlichen. Im Durchschnitt betrgt die Spannweite bei den Mnnchen 32 Millimeter bei der ersten bzw. 38 Millimeter bei der zweiten Generation; bei den Weibchen liegen die Spannweiten bei 38 bzw. 43 Millimeter. Der schlanke Krper ist schwarzbraun, unterseits heller, mit weilichen Segmentringen, und leicht behaart. Als Merkmale der Gattung haben die Falter beider Generationen behaarte Facettenaugen und zottige Palpen. Die am Ende kolbenfrmig verdickten Fhler sind etwa halb so lang wie die dreieckigen Vorderflgel mit ihrer stumpfen Flgelspitze. Die rundlichen Hinterflgel haben einen gewellten Auenrand.

Die Falter der Frhlingsgeneration sind kleiner als jene der Sommergeneration. Die Falter zeigen auf der Flgeloberseite eine brunlichrote bis orangefarbene Grundfarbe, die mit schwarzen Flecken durchsetzt ist. Um die Spitzen der Vorderflgel befinden sich weie Flecken. In der Submarginalregion befindet sich ein blaues Fleckenband. Damit hnelt die Flgeloberseite jener der Schecken- und Perlmutterfalter.

Die Flgeloberseite der Sommergeneration hat eine schwarzbraune bis schwarze, manchmal auch blauschwarze Grundfarbe. Auf den Hinterflgeln befindet sich ein cremefarbenes, unterbrochenes Band, das sich auf den Vorderflgeln mit mehreren gleich gefrbten Flecken fortsetzt. Daneben befinden sich weitere solche Flecken auf den Vorderflgeln, die aber deutlich kleiner bzw. strichfrmig sind. Die orangefarbene Frbung der Frhlingsgeneration ist nur durch feine Striche am hinteren Vorderflgelrand und besonders auf den Hinterflgeln in der Submarginal- und Postdiskalregion vorhanden. Die dunkle Flgelfrbung der Tiere mit dem hellen Band erinnert an den Kleinen Eisvogel (Limenitis camilla). Bei manchen Tieren der Sommergeneration scheint die levana-Zeichnung ganz schwach angedeutet zu sein. Das blaue Fleckenband der Frhlingsgeneration ist bei der Sommergeneration oft bis auf einen Fleck im Analwinkel reduziert.

Im Gegensatz zur Flgeloberseite unterscheidet sich die Flgelunterseite der beiden Generationen nur geringfgig. Die dunkle Grundfarbe, die bei der Frhlingsgeneration heller ist, wird von einer hellen Linienstruktur aus Schuppen auf den Flgeladern unterbrochen. Ein oft dunkel gesprenkeltes helles Band in der Postdiskalregion der Flgelunterseite ist bei der Sommergeneration strker ausgebildet. Dagegen ist bei der Frhlingsgeneration ein verwischter violetter Fleck mit weiem Kern strker ausgeprgt.[1]

Neben der Frbung und Form der Flgel ist auch der Krperbau je nach Generation unterschiedlich. Bei den Faltern der Sommergeneration ist die Flgelform stumpfer, und im Verhltnis zum Krper sind Flgelflche und Flgelmuskeln grer. Durch die strkeren Flugmuskeln ist der Thorax schwerer, ebenso das Abdomen. Allerdings ist dieses im Verhltnis zum Thorax leichter als bei der Frhlingsgeneration, deren Weibchen mehr Eier legen, die im Abdomen gebildet werden.[2]

Fr die vielen in der Natur vorkommenden Abweichungen vom normalen Habitus der beiden Generationen wurden diverse infrasubspezifische Namen vergeben, die in der wissenschaftlichen Nomenklatur heute ohne Bedeutung sind. Nur die gelegentlich auftretende Zwischenform oder dritte Generation, deren Zeichnung zwischen den beiden anderen Formen liegt, wird als A. levana f. porima bezeichnet.[3] Von manchen Autoren wurden abweichende (aberrative) Falter im Falle von prorsa als subprorsa bezeichnet, wenn sie dunkler sind und keine roten Pigmente auf der Flgeloberseite haben, bzw. als superprorsa, wenn sie heller sind und mehr rote Pigmente aufweisen als die Stammform. quivalent wurden dunklere und hellere Individuen bei levana als sublevana bzw. superlevana bezeichnet. Bei mnnlichen aberrativen Faltern, die anhand der Zeichnung nicht eindeutig der einen oder anderen Form zugeordnet werden knnen, ist eine eindeutige Zuordnung durch Genitalisierung mglich, wie sie sonst fr die eindeutige Artzuordnung genutzt wird. Dabei werden die Geschlechtsorgane unter einem Lichtmikroskop untersucht. Die Penisspitze der Frhlingsgeneration ist lang und spitz im Gegensatz zur Sommergeneration, deren Penisspitze kurz und breit ist.[1]

Araschnia levana f. levana

(Quelle: Wikipedia  )

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