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Anas platyrhynchos (Linnæus, 1758) -- Stockente} Anas platyrhynchos - 13. Fund (Männchen)
Anas platyrhynchos - 13. Fund (Männchen)



 

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Schlüsselwörter:

Pulmonata, Enidae, Lungenschnecken, Vielfraßschnecken, Zebrina, detrita, Müller, 1774, Märzenschnecke, Deutschland, Bayern, Füssen

 

Zebrina detrita - 4. Fund

 
Daten Zebrina detrita - 4. Fund

 

Zebrina detrita -  4. Fund
Zebrina detrita -  4. Fund
Zebrina detrita -  4. Fund (Fundortfoto)
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Bayern)

An einer Felswand in Füssen auf dem „Zwingerweg“ Nähe des „Hohen Schlosses“.

(809 m Höhe NN)

 

Größe:

6 x 5,5 x 13,5 mm

 

Funddatum:

25.07.2016

 

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Zebrina detrita - 4. Fund  
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Die Mrzenschnecke (Zebrina detrita), auch Weie Turmschnecke, Zebraschnecke oder Kaiserstuhlschnecke bezeichnet, ist eine auf dem Land lebende Schneckenart aus der Familie der Vielfraschnecken (Enidae). Die Familie wird zur Unterordnung der Landlungenschnecken (Stylommatophora) gerechnet.

Das Gehuse erreicht eine Adultgre von 12 bis 25 mm Hhe und einen Durchmesser von 8 bis 12 mm. Es ist im Umriss langgestreckt-kegelfrmig und rechtsgewunden. Es besitzt 6,5 bis 7 Windungen. Die Windungen sind nur schwach gewlbt. Es gibt bei gleicher Hhe relativ schlanke und relative bauchige Exemplare. Die Mndung ist ohrfrmig und oben zugespitzt. Der Mndungsrand ist nur leicht verdickt und im Spindelbereich leicht umgebogen.

Die Oberflche ist dickschalig glnzend. Auf den ersten Windungen kommen auch Spiralstreifen vor. Die Grundfarbe ist meist weilich und cremefarben. Meistens sind die Exemplare mit hell-, dunkel- bis rtlichbraunen Querstreifen versehen, die aber unregelmig auf der Oberflche angeordnet sind. Die Schale ist recht dick und festwandig.

Der Weichkrper ist gelblich-grau bis hellgrau gefrbt. Bei sinkenden Temperaturen im Sptherbst wird der Weichkrper etwas dunkler, im Frhjahr bei steigender Temperatur wieder etwas heller.

Das Verbreitungsgebiet reicht von Sd- und Sdostfrankreich ber Sddeutschland und Tschechien bis nach Ungarn, Bulgarien und der Trkei. Auch in Sdengland gibt es einige kleinere Vorkommen. In Deutschland liegt die Nordgrenze etwa auf Hhe des Harzes. In den Alpen kann sie bis auf 1600 m ansteigen. Die Mrzenschnecke ist inzwischen auch in andere Regionen der Welt verschleppt worden.

Die Mrzenschnecke bevorzugt sonnige und trockene Standorte auf Kalkbden, wie z. B. Magerrasen, Weinberge und trockene Wiesen.

Bedingt durch die Trockenheit ihrer Lebensrume sind meist zwei Fortpflanzungsperioden zu beobachten. Die erste im April/Mai und die zweite im Sptsommer/Frhherbst. In Sddeutschland beobachteten Friederike Kunz und Angelika Kobel-Lamparski, dass die Jungtiere nur im Herbst schlpften, was auf nur eine Fortpflanzungsperiode hindeutet. Die Kopulationen finden nach feuchter Witterung statt, im Frhjahr nach den ersten warmen Regentagen. Die Kopulation dauert etwa eine Stunde und kann mehrmals stattfinden. Etwa 10 bis 20 Tage nach der Kopulation werden 16 bis 68 Eier in lockerer Erde vergraben; die Eier kommen meist einzeln zu liegen, d. h. die einzelnen Eier eines Geleges sind durch Erde von den anderen getrennt. Die Eier sind kugelig, weilich und haben einen Durchmesser von 2,0 bis 2,4 mm. Nach 27 bis 36 Tagen Entwicklungszeit schlpfen die Jungen. Sie ernhren sich zunchst von modernden Pflanzenteilen, die lteren Tiere fressen auch welke Pflanzenteile. Die Tiere sind mit etwa 2 bis 2 1/2 Jahren ausgewachsen und geschlechtsreif. Sie knnen fnfeinhalb Jahre alt werden. Bei lngeren Trockenphasen fallen die Tiere in eine Trockenruhe. Man kann sie oft in groer Zahl angeheftet an Pflanzenteilen, sten, Blttern oder Stngeln finden. Die Art ist hufig Zwischenwirt fr den Kleinen Leberegel (Dicrocoelium dendriticum).

Die Art wurde von Otto Friedrich Mller als Helix detrita im Jahre 1774 erstmals wissenschaftlich beschrieben.[1] Es existieren mindestens fnf Synonyme.[2] Jungbluth und von Knorre schlagen als deutschen Trivialnamen den Begriff Weie Turmschnecke vor, auch Groe Turmschnecke wird von manchen Autoren verwendet. Weitere neuere Vorschlge sind Zebraschnecke oder auch Weie Vielfraschnecke. Letztere zwei Namen haben jedoch noch keine Verbreitung gefunden. Da der Name Turmschnecke bereits fr marine Schnecken (Turmschnecken = Turritellidae) reserviert ist, wird hier der von Jungbluth und von Knorre empfohlene Name nicht verwendet und stattdessen auf den vor allem in der lteren Literatur gebruchlichen Namen Mrzenschnecke zurckgegriffen. Er ist zudem einer der wenigen volkstmlichen Namen innerhalb der Landschnecken.

Die Art wird von manchen Autoren in vier Unterarten unterteilt, Z. detrita detrita (O. F. Mller), Z. detrita cilica Kobelt, Z. detrita inflata Kobelt und Z. detrita major Westerlund. Die genauen Verbreitungsgebiete dieser Unterarten sind jedoch unklar.

Die Mrzenschnecke wird in Deutschland und sterreich als stark gefhrdet angesehen[3][4].

(Quelle: Wikipedia  )

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