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Broscus cephalotes (Linnæus, 1758) -- Kopfläufer} Broscus cephalotes -  1. Fund
Broscus cephalotes - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Ciconiiformes, Ciconiidae, Storchenvögel, und, Schreitvögel, Störche, Leptoptilos, crumeniferus, Lesson, 1831, Marabu, Deutschland, Rheinland-Pfalz, Neuwied, Gefangenschaft

 

Leptoptilos crumeniferus - 1. Fund

(Gefangenschaft)
Daten Leptoptilos crumeniferus - 1. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Rheinland-Pfalz)

Im „Zoo Neuwied“.

(182 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

17.04.2016

 

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Der Marabu (Leptoptilos crumeniferus) ist eine in Afrika vorkommende Vogelart aus der Familie der Strche (Ciconiidae). Der Marabu ist im subsaharischen Afrika beheimatet. Auf Grund seiner Anpassungsfhigkeit ist er stellenweise recht hufig und als Abfall- und Unratbeseitiger in menschlichen Siedlungen gern gesehen.

Unter den Strchen gehrt der Marabu mit einer Krperlnge zwischen 115 und 152 Zentimeter zu den grten Vertretern. Seine Spannweite von 300 cm reicht an die des Andenkondors mit 325 cm heran.

Kopf und Hals des Marabu sind nur leicht bedaunt. Der klobige Schnabel ist hornfarben. Sein Gefieder ist am Rcken, Flgel und Schwanz dunkelgrau mit grnem Glanz, die Unterseite ist wei. Charakteristisch ist auch der Kehlsack, der nicht als Kropf dient. Er dient vermutlich der Wrmeregulierung.[1]

Als Aasfresser benutzt der Marabu seinen uerst krftigen, ca. 35 cm langen Schnabel zum Aufbrechen der Bauchdecke verendeter Tiere, um an deren Eingeweide zu kommen. Auch sein nackter Kopf weist ihn, wie auch die Geier, als Aasfresser aus. Federlos lsst er sich leichter von Blut und Fleischresten befreien, die beim Eindringen in Tierleichen haften bleiben und aus hygienischen Grnden entfernt werden mssen. Das Reinigen der Kopffedern fllt den Vgeln naturgem schwer. Auch das Flugbild der Marabus erinnert an das von Geiern, da er mit weit ausgebreiteten Schwingen schwebend nach Kadavern Ausschau hlt und dabei wie die Geier den Hals einzieht. Marabus siedeln sich bevorzugt in Gegenden an, in denen das Nahrungsaufkommen reichlich ist, und sind deshalb auch hufig in der Nhe menschlicher Siedlungen anzutreffen, wo sie gerne auch die Mllhalden durchsuchen. Daneben ernhren sich Marabus auch von Heuschrecken und anderen Insekten, von den Jungtieren kleiner Sugetiere (z. B. Mungos), von Kken der Flamingos und zudem von den in den schrumpfenden Tmpeln zusammengedrngten Fischen und Amphibien.

Da in der Trockenzeit besonders viele Tiere verenden, legen die Marabus ihre zwei bis drei Eier so, dass die Jungen auerhalb der Trockenzeit schlpfen, wenn fr Marabus das Nahrungsangebot gro ist. Die Brutkolonien werden auf Bumen oder auf Felsenklippen angelegt. Die Brutzeit betrgt etwa 30 Tage, wobei beide Elternteile das Gelege bebrten. Die Jungtiere mssen anschlieend etwas mehr als vier Monate von den Eltern versorgt werden.

Da diese Vgel als Aas- und Schdlingsvertilger uerst ntzlich sind, liegt es im Interesse der Menschen, sie vor Verfolgung mglichst gut zu schtzen. Ihrer weichen Unterschwanzdecken des Brutgefieders wegen, die in der Modeindustrie und seit je her in der Kriminalistik Verwendung finden, sind diese Vgel in manchen Gegenden stark bejagt und gefhrdet.

Noch heute werden zur Sichtbarmachung eines Fingerabdrucks bei Tatortaufnahmen der Kriminalpolizei diese Federn verwendet. Mittels der Federn wird Rupulver auf den mglichen Spurentrger aufgetragen. Die Federn ermglichen einen schonenden Auftrag des Pulvers, so dass Ruspuren in den abgedrckten Papillarleisten hngen bleiben.

(Quelle: Wikipedia  )

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