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Mustela nivalis (Linnæus, 1766) -- Mauswiesel} Mustela nivalis -  2. Fund
Mustela nivalis - 2. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Strigiformes, Strigidae, Eulen, Eigentliche, Strix, nebulosa, Forster, 1772, Bartkauz, Deutschland, Rheinland-Pfalz, Neuwied, Gefangenschaft

 

Strix nebulosa - 2. Fund

(Gefangenschaft)
Daten Strix nebulosa - 2. Fund

 

Strix nebulosa -  2. Fund
Strix nebulosa -  2. Fund
Strix nebulosa -  2. Fund
Strix nebulosa -  2. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Rheinland-Pfalz)

Im „Zoo Neuwied“.

(182 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

17.04.2016

 

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Der Bartkauz (Strix nebulosa) ist eine Vogelart aus der Gattung Strix innerhalb der Familie der Eigentlichen Eulen (Strigidae). Er kommt in zwei Unterarten in der borealen Zone der Holarktis vor. Sein deutscher Name leitet sich von einer schwarzen Gefiederregion unter dem Schnabel ab, die wie ein kleiner Bart aussieht. In vielen anderen europischen Sprachen wird der Bartkauz nach seinem europischen Verbreitungsgebiet Lapplandeule genannt. Sein englischer Name ist Great Grey Owl, also Groe Graueule. Er ist die grte Art der Gattung Strix und die einzige mit holarktischem Verbreitungsgebiet. Auch innerhalb der Familie Strigidae gehrt der Bartkauz zu den grten, nicht aber zu den schwersten Arten.

Der Bartkauz ist eine auffallend gro- und rundkpfige sowie langschwnzige Eule. Im Gesamteindruck wirkt sie kontrastarm graubraun. Federohren sind wie bei allen anderen Arten dieser Gattung nicht ausgebildet. Die Art ist bei ausreichenden Beobachtungsbedingungen mit keiner anderen Eule zu verwechseln.

Die Oberseite ist auf weilichem, grauweiem, manchmal leicht rahmfarbenem Grund brunlich lngsgestreift und fein brunlich gebndert beziehungsweise gesprenkelt. Das Kopf- und Nackengefieder ist feiner und dichter gemustert und wirkt wie pulloverartig gestrickt. Die Oberschwanzdecken sind nur gebndert, die Lngsstrichelung fehlt in diesem Bereich.

Der Gesichtsschleier ist annhernd kreisrund, grauwei und mit bis zu neun konzentrischen dunkelgrauen Ringen deutlich zonal gegliedert. Nach auen ist er vom brigen Kopfgefieder durch einen dunkelbrunlich gesprenkelten Federrand abgegrenzt. Zwei markante halbmondfrmige, weie Federsume umfassen teilweise die relativ kleinen gelben Augen und weiten sich seitlich des gelben Schnabels. Sie bilden eine auffallende Markierung in Form eines X, die durch einen feinen schwarzen Medianstrich oberhalb des Schnabels und durch die schwarze barthnliche Federregion unterhalb des Schnabels zustzlich betont wird. Die untere Begrenzung des Gesichtsschleiers bildet ein unterschiedlich breiter, weier Federsaum. Die Brust- und Bauchseite ist oft eine Spur heller als die Oberseite und ebenfalls schwarzbraun lngsgestreift. Besonders im Brustbereich ist die Querbnderung deutlich. Die breiten, gerundeten Schwingen und die Steuerfedern sind auf dunkelbraunem Grund hell gebndert. Die Unterflgeldecken sind bis auf die dunklen Schaftstriche sehr hell, manchmal fast wei. Die dichte, fast pelzig wirkende graue Bein- und Zehenbefiederung weist eine undeutliche braune Zeichnung auf. Die nicht sehr krftigen Krallen sind dunkel braungrau. Die Geschlechter unterscheiden sich in der Frbung nicht. Jungvgel sind meist an stehen gebliebenen Resten des Zwischengefieders im Kopf- und Nackenbereich zu erkennen.[1] Die beiden Unterarten unterscheiden sich recht deutlich: bei den nearktischen Bartkuzen berwiegt die Querbnderung, bei den palarktischen die Lngsstrichelung.[2] Jedoch kommen, vor allem in Ostasien, nicht selten Individuen des nearktischen Typs vor.[3]

Das Flugbild ist charakterisiert durch die sehr groen, brettartigen, tiefgefingerten Flgel und den langen Schwanz. Trotz seiner Gre und Flgelspannweite vermag der Bartkauz in dichteren Baumbestnden gewandt zu manvrieren. Er fliegt mit weichen, langsamen, wenig ausholenden Flgelschlgen und gleitet ber lngere Strecken mit leicht nach oben gehaltenen, im Flgelbug abgewinkelten Flgeln. Im Gleitflug sind die Enden der Handschwingen deutlich aufwrts gebogen.

Bartkuze werden bis zu 67 Zentimeter lang und bis zu 1900 Gramm schwer,[2] erreichen also trotz vergleichbarer Gre nur etwa die Hlfte des Gewichtes eines Uhus (Bubo bubo), das bei groen, schweren Weibchen ber 4000 Gramm betragen kann.[4] Der reverse Geschlechtsdimorphismus ist bei dieser Art vor allem in Bezug auf das Gewicht recht deutlich; Mnnchen sind im Durchschnitt um 300 Gramm leichter, aber weniger als 3 Zentimeter kleiner als Weibchen.[4] In Finnland betrug das Durchschnittsgewicht mnnlicher Bartkuze bei einer Lnge von 64,6 Zentimetern 884 Gramm, Weibchen wogen jedoch 1186 Gramm bei einer Gre von 67 Zentimetern. Individuen der nearktischen Nominatform scheinen geringfgig grer und schwerer zu sein als palarktische Bartkuze, doch sind die bisher zur Verfgung stehenden Daten nicht reprsentativ.[5]

Das Rufrepertoire des Bartkauzes setzt sich aus wenigen Grundelementen zusammen, die jedoch individuell vielfltig variiert werden, sodass eine Flle verschiedener Lautuerungen besteht. Der Reviergesang des Mnnchens ist ein dumpfes, hohl klingendes, bis in hchstens etwa 400?500 Meter Entfernung wahrnehmbares (B)muu ?, das meist zu 8?10 Silben gereiht wird. Der Gesang beginnt leise, nimmt an Lautstrke und Tempo zu und klingt gegen Ende der Strophe wieder ab. Die Intervalle betragen etwa 0,6 Sekunden. Die hchste Gesangsintensitt liegt in den Abendstunden und nachts.[6] hnlich, nur bedeutend schneller sind die Kontaktrufe des Mnnchens, auf die das Weibchen kehlig-rau, etwa chro?chro?chro antwortet. Daneben sind weitere, vom Grundmuster abgewandelte Rufe, wie der monotone, maschinengewehrartige Nestzeigelaut zu hren. Als universeller Stimmfhlungslaut dient ein weiches, gedehntes Muhen, das ebenfalls vielfltigst abgewandelt und situationsbedingt adaptiert wird, sodass es kaum transkribierbar ist.[7] Wie viele Eulenarten knappen Bartkuze, vor allem in Aggressions- oder Abwehrreaktionen, anhaltend und laut mit dem Schnabel. Whrend der Balz ist gelegentlich Flgelklatschen zu hren.

Zur Mauser dieser Art liegen nur wenige spezifische Angaben vor.

Kken tragen die schtteren Eidunen etwa bis zum fnften Tag, danach wachsen die Halbdunen des Zwischengefieders (Mesoptil) und bis zum Erreichen der Flugfhigkeit entwickelt sich das Grogefieder. In der Zwischenmauser nach dem Selbstndigwerden, die sptestens im 5. Lebensmonat abgeschlossen ist, mausern die immaturen Bartkuze in das erste Adultkleid: Dabei fallen die Halbdunen des Mesoptilgefieders weitgehend aus, das erste Grogefieder wird aber nicht gewechselt.[8] In der ersten Jahresmauser, die im spten Frhjahr des nchsten Jahres beginnt und im Herbst abgeschlossen ist, werden, wie in den darauffolgenden Jahresmauserungen, Teile des Klein- und Grogefieders gewechselt.

Der Bartkauz ist ein Bewohner des borealen Nadelwaldgrtels der gesamten Holarktis. Er ist ein Charaktervogel der mittelborealen Zone; sowohl nrdlich als sdlich davon nimmt die Siedlungsdichte stark ab.[9]

(Quelle: Wikipedia  )

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