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Eilema caniola (Hübner, 1808) -- Weißgraues Flechtenbärchen} Eilema caniola -  2. Fund
Eilema caniola - 2. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Psittaciformes, Psittacidae, Papageien, Eigentliche, Platycercus, eximius, Shaw, 1792, Rosellasittich, Deutschland, Rheinland-Pfalz, Neuwied, Gefangenschaft

 

Platycercus eximius - 1. Fund

(Gefangenschaft)
Daten Platycercus eximius - 1. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Rheinland-Pfalz)

Im „Zoo Neuwied“.

(182 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

17.04.2016

 

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Der Rosellasittich (Platycercus eximius), engl. Eastern Rosella, ist eine Papageienart aus der Gattung der Plattschweifsittiche. Das natrliche Verbreitungsgebiet des Rosellasittichs ist der Sdosten Australiens sowie Tasmanien. Es werden drei Unterarten unterschieden. Die Art ist auerdem in Neuseeland eingefhrt und hat sich dort etabliert. Rosellasittiche sind in Australien sehr hufige Vgel.

Trotz des scheinbar sehr aufflligen Federkleides sind Rosellasittiche sehr gut getarnt. In freier Wildbahn fallen sie hufig erst auf, wenn sie unmittelbar vor dem Menschen auffliegen.[1]

Der Rosellasittich erreicht eine Krperlnge von 30 Zentimeter und wiegt zwischen 90 und 120 Gramm.[2]

Beim Mnnchen sind Kopf, Hals und Oberbrust leuchtend rot, die Wangenflecken sind vom brigen Kopfgefieder scharf abgegrenzt wei. Die Unterbrust ist gelb und geht auf dem Bauch in ein Hellgrn ber. Die Unterschwanzdecken sowie die Afterregion sind rot. Der Nacken, der Vorderrcken sowie die Schirmfedern weisen breite gelbgrne Sume auf. Der Flgelbug sowie die ueren mittleren Flgeldecken und die ueren Armdecken sind blauviolett. Die Handschwingen und die Armschwingen sowie die Handdecken sind dagegen brunlich schwarz. Hinterrcken, Brzel und Oberschwanzdecken sind hellgrn. Die einzelnen Federn weisen einen sehr feinen dunklen Saum auf. Der Schnabel ist grulich-hornfarben. Die Iris ist dunkelbraun.

Weibchen gleichen den Mnnchen, allerdings ist das Rot des Kopfes und der oberen Brust etwas blasser. Die roten Federpartien sind auerdem etwas kleiner. Jungvgel hneln den ausgewachsenen Weibchen, allerdings ist ihre Gefiederfrbung deutlich matter. Ihr Hals und Kopf sind oft grn. Die volle Frbung wird nach ca. 1 1/2 Jahren erreicht.

Es gibt drei Unterarten des Rosellasittichs: diemenensis (Ost-Tasmanien), eximius (Victoria und sdliches New South Wales) sowie elecica (nrdliches New South Wales), letzterer ist der eigentliche Prachtrosella. Die Unterarten werden jedoch auch miteinander verpaart, was sowohl in freier Wildbahn als auch in der Zchtung geschieht.

Rosellasittiche haben auf kurzen Strecken einen wellenfrmig wirkenden Flug. Auffallend sind ihre Landemanver: Wechseln sie fliegend von einem Baum zum nchsten, gleiten sie zunchst fast bis zum Boden hinab, fchern dann kurz vor dem Boden ihre Steuerfedern auf und landen schlielich mit einer Aufwrtsbewegung auf dem Zielast. Rosellasittiche, die dagegen weitere Strecken zurcklegen, fliegen eher gradlinig und hufig in beachtlicher Hhe.[3]

Der Rosellasittich nutzt als Lebensraum offene Savannen oder lichte Wlder. Dichtere Wlder dagegen werden vom Pennantsittich und Gelbbauchsittich besiedelt, zwei Arten, die zur selben Gattung wie der Rosellasittich zhlen. Der Rosellasittich ist auch in Baumgruppen zu finden, die landwirtschaftlich genutzte Flchen sumen sowie in Restbestnden der Baumsavanne auf Farmland. Er hat sich auch urbanen Lebensrumen angepasst und nutzt Golfpltze sowie stdtische Park- und Gartenanlagen.[4] Rosellasittiche suchen hufig Heumieten, Lagerschuppen und Hhnerfarmen auf, um die dort verstreuten Getreidekrner aufzunehmen.

Rosellasittiche fressen berwiegend Grassamen sowie die Samen krautiger Pflanzen. Sie nehmen ihre Nahrung berwiegend auf dem Boden auf. Zum Nahrungsspektrum zhlen aber auch Samen und Frchte von Struchern und Bumen sowie Beeren, Nsse, Knospen, Bltter, Stngel, Blten und Nektar. Von groer Bedeutung fr sie sind Eukalyptus- und Akazienbume. Auch fressen sie gerne Obst, insbesondere pfel und Birnen, und knnen auf Obstplantagen betrchtliche Schden anrichten. Tierische Nahrung bilden Insekten und deren Larven.[5]

Rosellasittiche leben auerhalb der Paarungszeit in Gruppen oder Schwrmen. Rosellasittiche sind Hhlenbrter, die in der Regel im Zeitraum August bis Februar nisten. Zu Beginn der Fortpflanzungszeit sind die Rufe der Mnnchen hufiger zu hren, wenn sie beginnen, Territorien fr sich in Anspruch zu nehmen und diese gegen Rivalen zu verteidigen. Rosellasittiche sind sehr fruchtbar und knnen in einer Fortpflanzungsperiode mehr als zwei Bruten hochziehen. Bei einem Paar in menschlicher Obhut gehaltener Rosellasittiche kam es schon zu drei Jahresbruten, bei denen insgesamt 19 Jungvgel grogezogen wurden.[6] Das Gelege umfasst vier bis neun Eier. Die Brutdauer betrgt 19 Tage. Es brtet nur das Weibchen.

(Quelle: Wikipedia  )

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