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Pavo cristatus (Linnæus, 1758) -- Blauer Pfau} Pavo cristatus -  2. Fund (Weibchen)
Pavo cristatus - 2. Fund (Weibchen)



 

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Schlüsselwörter:

Passeriformes, Motacillidae, Sperlingsvögel, Stelzen, Pieper, Motacilla, alba, Linnæus, 1758, Bachstelze, Deutschland, Sachsen, Lichtenstein

 

Motacilla alba alba - 14. Fund

 
Daten Motacilla alba alba - 14. Fund

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Sachsen)

In der „Miniwelt in Lichtenstein“.

(330 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

29.03.2016

 

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Vorheriges Bild:
Motacilla alba alba - 13. Fund  

Die Bachstelze (Motacilla alba), westflisch auch Wippstirtken, nordniederschisch Wippsteert, im Klner Raum Wibbelstetzje, ist eine Singvogelart aus der Familie der Stelzen und Pieper. Sie fllt durch ihr kontrastreiches, schwarz-wei-graues Gefieder und den stelzentypischen Wippschwanz auf. Der charakteristische Ruf ist ein hohes, metallisches dschiwid.

Das umfangreiche Verbreitungsgebiet reicht von Sdostgrnland durch die gesamte Palarktis bis zur Beringstrae und in den uersten Westen Alaskas. Im Norden reicht es ber den Polarkreis hinaus, im Sden bis in die Subtropen. In Mitteleuropa ist die Bachstelze ein verbreiteter und hufiger Brutvogel. Ursprnglich wohl vor allem an unbewachsene Uferflchen und Gewsser gebunden, ist sie heute berall in der offenen und halboffenen Kulturlandschaft zu finden, wo es passende Nistgelegenheiten und freie Bodenflchen zur Nahrungssuche gibt. Die Art brtet in Nischen und Halbhhlen und ernhrt sich fast ausschlielich von Insekten und anderen Gliederfern.

Im Winter ziehen Bachstelzen meist nach Sden, wobei die Lnge der Zugwege stark variiert. Mitteleuropische Bachstelzen berwintern vorwiegend in Sdwesteuropa und Nordafrika, die berwinterungsgebiete anderer Populationen reichen teils bis zum quator. Einzelne Vgel bleiben aber auch den Winter ber in Mittel- oder Nordeuropa.

Die Bachstelze ist ein schlanker, recht hochbeiniger Singvogel mit einem langen Schwanz, der sich bestndig in wippender Bewegung befindet. Von den 16,5?19 cm Krperlnge entfallen etwa 9 cm auf den Schwanz. Das Gewicht liegt bei etwa 25 g. Der Schnabel ist wie Beine und Fe schwarz, im Schlichtkleid zeigt er eine hornfarbene Basis.

Beim Mnnchen der Nominatform ist im Brutkleid die Stirn bis auf den mittleren Scheitel wei wie auch eine Partie oben hinter dem Auge, die Kopf- und die Halsseiten. Hinterer Scheitel und Nacken sind wie Kinn, Kehle und Vorderbrust glnzend schwarz und grenzen sich meist sauber gegen die weien Gesichtspartien und den grauen Rcken ab. Der Brzel ist schiefer- bis schwarzgrau wie auch die Oberschwanzdecken, von denen die seitlichen auf der Auenfahne wei gesumt sind. Das Grau der Schulterfedern geht an den Brustseiten und den Flanken in das reine Wei der Unterseite ber. Die Unterschwanzdecken sind ebenfalls wei. Der Schwanz ist glnzend schwarz und zeigt, da die beiden ueren Federpaare nur an Basis und Innenfahne schwarz sind, breite, weie Auenkanten, die besonders beim auffliegenden Vogel auffallen. Zudem ist das mittlere Paar Steuerfedern schmal wei gesumt. Das Flgelgefieder ist schwarzbraun und trgt weie bis hellgraue Sume. Die Handschwingen sind wie die Handdecken und der Fittich fein wei gesumt. Auf den Armschwingen werden die Auenrnder zu den Schirmfedern hin breiter und nehmen auf letzteren einen Groteil der Auenfahne ein. Hier sind sie schmutzig wei bis hellgrau. Die groen Armdecken sind ebenso gesumt, die inneren tragen eine ausgedehnt weie, gestufte Spitze. Die mittleren Armdecken zeigen einen breiten Spitzensaum. Die Unterflgeldecken sind schmutzig wei.

Das Weibchen hnelt im Brutkleid dem Mnnchen, jedoch sind die weien Gesichtspartien meist nicht so deutlich von den schwarzen abgesetzt und teils grulich meliert. Die schwarze Frbung des Nackens geht in das Grau des Rckens ber und ist nicht scharf abgesetzt wie beim Mnnchen. Auerdem ist das Flgelgefieder meist nicht so kontrastreich hell gesumt wie beim Mnnchen. Bei einigen Weibchen kann die Kopfzeichnung genau so oder hnlich wie beim Mnnchen ausgeprgt sein.

Im Schlichtkleid fehlen den adulten Vgeln die schwarzen Partien am Kopf. Sie beschrnken sich auf ein halbmondfrmiges Band auf der Brust und einen teils deutlich abgesetzten Wangenfleck. Die Stirn ist schmutzig wei bis grau. Kopf, Nacken, Ohrdecken und Wangen sind grau. Die Gesichtspartie kann einen gelblichen Ton aufweisen. Das brige Gefieder entspricht dem Brutkleid. Das Mnnchen unterscheidet sich vom Weibchen nur durch den dunkleren, von schwarzen Federn durchsetzten Scheitel.

Beim Jugendkleid ist die Oberseite berwiegend grau, der Rcken etwas heller, Oberkopf und Nacken etwas ins brunliche spielend. Oben hinter dem Auge findet sich ein beraugenstreif, der wie die Halsseiten, das Kinn und die Kehle schmutzig wei sind. Die Ohrdecken sind dunkel schmutzig gelb. Ein halbmondfrmiges Brustband sowie ein davon ausgehender Kinnstreif sind braunschwarz bis gelbbraun. Die Brustseiten sind grau, die Unterseite wei. Flgel- und Schwanzgefieder hneln den Adultkleidern, bleichen aber schnell aus und zeigen dann nur geringe Kontraste zwischen Zentren und Sumen.

Der am hufigsten geuerte, typische Ruf der Bachstelze ist ein hohes und aufflliges zi-lipp oder dschi-witt, das auch als dreisilbiges tsi-di-litt vorgebracht werden kann. Er kann mehrere Funktionen und Ausprgungen haben. Von territorialen Mnnchen wird er sowohl zur Brutzeit, als auch in den Winterquartieren von Warten aus vorgetragen und ersetzt dann einen Reviergesang.[1] Als Stimmfhlungs- und Kontaktruf ist er beim Auffliegen oder Landen, im Flug oder auch als Ftterungsruf zu hren. Er hat dann oft eine weniger weiche Ausprgung und kann auch auf ein einsilbiges zick oder zlipp reduziert sein.[2] Als Alarm- oder Erregungsruf hnelt er dem Ruf der Gebirgsstelze, ist dann hher und schrfer und wird als zississ beschrieben.[3] In Nestnhe und von Paaren hrt man noch eine Reihe weiterer Abwandlungen wie zlid, psijip oder plim.[2] Bei der Balz sind verschiedene, zarte und leise Rufe und Rufreihen beobachtet worden.[3]

Eine Art Zwitschergesang ist bei Erregung, als leiser Balzgesang zwischen den Revierrufen oder auf dem Zug zu vernehmen.[2] Er besteht oft nur aus kurzen Strophen, kann aber auch anhaltend sein und entsteht oft aus dem Stimmfhlungslaut heraus, der in verschiedenen Modulationen immer wieder eingeflochten wird. Auch Imitationen anderer Vogelarten kommen vor. Die Gesangsaktivitt ist vermutlich individuell sehr unterschiedlich.[3] Gesang und Rufe sind aber das ganze Jahr ber zu vernehmen.[2]

(Quelle: Wikipedia  )

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