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Laudakia stellio cypriaca (Daan, 1967) -- Schleuderschwanzagame, Hardun} Laudakia stellio cypriaca -  2. Fund
Laudakia stellio cypriaca - 2. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Lepidoptera, Nymphalidae, Schmetterlinge, Edelfalter, Aglais, (Vanessa), urticae, Linnæus, 1758, Kleiner, Fuchs, Deutschland, Sachsen, Sosa, Fundort

 

Aglais urticae - 8. Fund (Fundortfoto)

 
Daten Aglais urticae - 8. Fund (Fundortfoto)

 

Aglais urticae -  8. Fund
Aglais urticae -  8. Fund (Fundortfoto)
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Sachsen)

Am Waldrand östlich von Sosa, Nähe der „Schwarzenberger Strasse“.

(689 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

28.12.2015

 

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Aglais urticae - 8. Fund  
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Aglais urticae - 1. Raupenfund   

Der Kleine Fuchs (Aglais urticae, Syn.: Nymphalis urticae) ist ein Schmetterling (Tagfalter) der Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Der Name Aglais urticae leitet sich ab von lat. Aglaie, oder gr. Aglaia bzw. ?????? (?Glanz?, ?Pracht?), der jngsten der drei Grazien und lat. urtica, die Nessel und beschreibt die grazile Gestalt sowie die Brennnessel als Futterpflanze. Daher wird er auch hufig ?Nesselfalter? genannt.

Die Falter erreichen eine Flgelspannweite von 40 bis 50 Millimetern. Ihre Flgeloberseiten haben eine orange Grundfrbung, wobei der Flgelansatz, besonders der Hinterflgel dunkelbraun ist. Sie tragen am Vorderrand der Vorderflgel ein schwarz, gelb und weies Fleckmuster und dicht am dunkelbraunen Flgelauenrand beider Flgelpaare einen blauen Fleckensaum, der dunkel umfasst ist. Auf den Vorderflgeln befinden sich je zwei kleinere und ein groer schwarzer Fleck, am Hinterflgel je nur ein groer schwarzer Fleck, der am dunkelbraunen Basalteil anschliet.[1]

Aglais urticae

? Aglais urticae

In Mittel- und Hochgebirgslagen sind die Falter hufig grer und haben eine hellere Frbung. Im nrdlichen Europa sind sie eher kleiner und dunkler.[2]

Die Raupen werden etwa 30 Millimeter lang, andere Quellen geben eine Lnge bis 22 Millimeter an.[3] Die Raupen sind schwarz, fein wei gefleckt und besitzen zwei unterbrochene, gelbe Seitenlinien. Unterhalb der Seitenlinien ist der Krper purpurbraun und gelegentlich mit einer rtlichbraunen Zeichnung zwischen den gelben Seitenlinien versehen. Der Raupenkrper trgt auf dem Rcken und an den Seiten Stacheln, die schwarz oder gelblich sind. Der Raupenkopf ist schwarz.[1][3]

Die Tiere kommen in ganz Europa und Asien, stlich bis an den Pazifik vor. Man findet sie normalerweise bis in eine Hhe von 3.000 Meter, gelegentlich werden Falter auch bis in Hhen von 3.500 Meter gefunden.[4] Sie leben in verschiedensten Lebensrumen (Ubiquist), weswegen sie weit verbreitet sind und sehr hufig vorkommen.[2]

Die Imagines ernhren sich vom Nektar verschiedener Pflanzenarten. Allein in Baden-Wrttemberg sind weit ber 200 Nektarpflanzen bekannt, die sie besuchen, darunter etwa 40 % meist fremdlndische Gartenpflanzen. Die Falter werden unter anderem auf nektarreichen Hochstaudenfluren mit Vorkommen der Hauptnektarpflanzen Wasserdost (Eupatorium spec.) und Kratzdistel (Cirsium spec.) angetroffen. In hheren Lagen sind dies Alpen-Milchlattich (Cicerbita alpina), Alpendost (Adenostyles spec.) und Fuchssches Greiskraut (Senecio ovatus) Auf Magerrasen kann der Falter auch saugend an Silberdisteln (Carlina acaulis) beobachtet werden.[5]

Die Tiere sind Wanderfalter, und zwar Binnenwanderer erster Ordnung. Sie unternehmen innerhalb ihres Verbreitungsgebietes krzere Wanderungen. So fliegen sie beispielsweise im Herbst oftmals aus dem Gebirge in die wrmeren Tieflagen und die nchste Generation im Frhsommer wieder zurck. Der Kleine Fuchs berwintert wie das ebenfalls zu den Edelfaltern gehrende Tagpfauenauge (Inachis io) an geschtzten Orten wie Kellern, Dachbden, Garagen oder auch in natrlichen Verstecken, wobei die berwinterung an warmen Tagen unterbrochen werden kann.

Zumindest die Mnnchen scheinen hnlich wie bei einigen anderen Edelfalter-Arten bei gnstiger Witterung tagsber Territorien zu besetzen, aus denen sie vorbeifliegende andere Falter oder sonstige grere Insekten verfolgen und vertreiben; gern z. B. von besonnten Holzsten als Ansitzplatz aus.

(Quelle: Wikipedia  )

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