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Timarcha tenebricosa (Fabricius, 1775) -- Tatzenkäfer, Labkraut-Blattkäfer} Timarcha tenebricosa -  3. Fund (Weibchen)
Timarcha tenebricosa - 3. Fund (Weibchen)



 

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Schlüsselwörter:

Perciformes, Pomacentridae, Barschartige, Fische, Riffbarsche, Chromis, chromis, Linnæus, 1758, Mönchsfisch, Kroatien, Primorje-Gorski, kotar, Njivice

 

Chromis chromis - 2. Fund

 
Daten Chromis chromis - 2. Fund

 

Chromis chromis -  2. Fund
Chromis chromis -  2. Fund
Chromis chromis -  2. Fund
Chromis chromis -  2. Fund
Chromis chromis -  2. Fund
Chromis chromis -  2. Fund
Chromis chromis -  2. Fund
Chromis chromis -  2. Fund

Funddaten:

Gefunden in Kroatien (Primorje-Gorski kotar)

In Njivice, im Flachwasserbereich Nähe der Straße „Ribarska obala“.

(-1 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

01.09.2015

 

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Chromis chromis - 2. Fund   

Der Mnchsfisch (Chromis chromis) ist einer der hufigsten Fische und die einzige Art der Riffbarsche im Mittelmeer. Ausgewachsen werden die Fische ca. 13 cm lang und sind damit eine verhltnismig kleine Art. Die Fische halten sich normalerweise an felsigen Riffen in kleinen, lockeren Schwrmen auf[1]. Ab dem juvenilen Stadium sind sie Karnivoren und fressen hauptschlich Plankton und bodenlebende Beute[2]. Durch ihre stark eingekerbte Schwanzflosse lassen sich die Fische schon von weitem gut erkennen.

Die Fische sind mit einer Lnge von 40-134 mm relativ klein und werden bis zu 40 g schwer. Die Gre der Fische hngt unter anderem von den kologischen Verhltnissen und der Wassertemperatur der Umgebung ab[1]. Sie besitzen groe Augen, groe Schuppen und ein stark vorstlpbares Maul mit drei Reihen kleiner spitzer Zhne. Ihre Rckenflosse besteht aus 13-14 Hartstrahlen und 10-11 Weichstrahlen. Die Afterflosse aus 2 Hart- und 9-11 Weichstrahlen[3].  Der vordere Kiemenbogen besteht aus 30 dnnen Kiemenreusendornen. Der Kopf ist vollstndig beschuppt und die Seitenlinie enthlt 24-30 Schuppen. Sehr junge Fische sind noch schillernd blau wohingegen etwas ltere Artgenossen nur noch wenige blaue Streifen besitzen[3].

Adulte Tiere sind dunkelbraun, wobei die Mitte jeder Schuppe eine etwas bleichere Stelle aufweist. Der hintere Rand der Schwanzflosse ist ungefrbt, sodass der Eindruck entsteht, dass diese sehr stark eingekerbt ist. Manchmal, zum Beispiel auf den Azoren kommt es vor, dass ein Farb-Dimorphismus zwischen Weibchen [null (und jungen, nicht-nestbauenden Mnnchen)] und nestbauenden Mnnchen herrscht[3]. Die Weibchen (und jungen, nicht-nestbauenden Mnnchen) sind hierbei goldbraun mit orange gefrbten Brust- Bauch-, After und Schwanzflossen, wobei durch letztere ein schwarzer Streifen zieht[3].

Der Mnchsfisch ist im Mittelmeer weit verbreitet. Zudem kann die Art auch an der Kste Portugals, bei den Azoren angetroffen werden. C. chromis wurde gelegentlich auch an der Ostkste des Atlantischen Ozeans bis zum Golf von Guinea (So Tom) gefunden und kommt eventuell noch weiter sdlich bis Angola vor [4].

Mnchsfische halten sich normalerweise im Litoral nahe an Felsriffen oder ber dem Seegras auf. In lockeren Schwrmen schwimmen sie in einer Tiefe von 3-35 m[1]. Mit Hilfe von Ruderbewegungen der Brustflossen bewegen sie sich im Wasser vorwrts. Diese Schwimmweise wird auch als ?labriform? bezeichnet[4].

C. chromis ist ab dem juvenilen Stadium ein Karnivore. Seine Nahrung besteht aus Plankton und bodenlebenden Wirbellosen. Darunter sind Ruderfukrebse (Copepoden) ihre wichtigste Nahrungsquelle. Ab und zu fressen die Fische auch Vielborster (Polycheaten), Muschelkrebse (Ostracoden) und Schwebegarnelen. Im Frhling ist der Nahrungserwerb am grten, was durch das vermehrte Vorhandensein der Beute zu erklren ist. Sobald die Temperaturen sinken, sinkt auch der Nahrungserwerb der Fische[2].

Das Fortpflanzungsverhalten von C. chromis wurde unter anderem von Picciulin et al (2002) nher beschrieben. Die Laichzeit findet von Juni bis September statt. In dieser Zeit sammeln sich Mnnchen in kleinen Revieren auf Fels- oder Gerllgrund. Zu Beginn der Reproduktionszeit sammeln sich die Mnnchen in diesen Revieren zusammen, bereiten ihre Nester 0,01-0,5 m voneinander entfernt vor und locken die Weibchen an, indem sie diese bis auf kurze Entfernung anschwimmen und danach schnell zu ihren Nestern zurckkehren. Auch visuelle und akustische Signale spielen bei der Umwerbung der Weibchen eine wichtige Rolle. Ungefhr ein bis drei Tage nach dem Beginn der Reproduktionsphase fangen die Weibchen an, ihre Eier in die Nester abzulegen. Diese haften aufgrund ihrer klebrigen Oberflche gut am felsigen Untergrund fest. In der parentalen Phase, welche zwei bis drei Tage lang dauert, bewachen die Mnnchen ihre Eier und fcheln ihnen mit ihren Flossen frisches Wasser zu, bis die jungen Fische schlpfen. Die Wassertemperatur muss dabei bei ca. 22?23 C liegen. Die Mnnchen, deren Eier unbefruchtet sind und daher nicht schlpfen knnen geben ihre Nester nach einiger Zeit auf. Einige Mnnchen bereiten keine Nester vor und umwerben auch keine Weibchen. Sie halten sich im Wasser ber den Nestern auf und ?klauen? die Eier der Weibchen von ihren Nachbarn, indem sie diese selbst befruchten. Dieses parasitische Laichverhalten wird auch bei Fischen beobachtet, welche eigene Nester besitzen[5].

Zu den Fressfeinden von C. chromis zhlen unter anderem der Braune Zackenbarsch (Epinephelus marginatus) und der Braune Drachenkopf (Scorpaena porcus)[4], welche auch hufig im Mittelmeer anzutreffen sind.

Die derzeit gngigste Theorie zur Artentstehung von C. chromis wurde unter anderem durch Domingues (2005) beschrieben. Nach dieser geht man davon aus, dass nach der Austrocknung des Mittelmeers und whrend der Messinischen Salinittskrise, welche vor ungefhr 6,0-5,3 Millionen Jahren stattfand, die Gattung Chromis durch die Strae von Gibraltar mit der Wiederauffllung des Mittelmeers in genau dieses gelangte und sich dort zu C. chromis entwickelte. Whrenddessen evolvierte die atlantische Abstammungslinie zu C. limbata. Es kann dennoch nicht ausgeschlossen werden, dass C. limbata und C. chromis sich erst nach der Messinischen Salinittskrise im Atlantik entwickelten und C. chromis daraufhin das Mittelmeer besiedelte. Diese Theorie scheint jedoch unwahrscheinlich, da mit ihr eine schnelle Kolonisation des Mittelmeers und ein schnelles Aussterben von C. chromis im Atlantik in einer kurzen Zeit einhergehen wrde.

Zudem konnte herausgefunden werden, dass ein intensiver Genfluss zwischen den C. chromis Individuen des Atlantiks und des Mittelmeers stattfindet. Auch innerhalb des Mittelmeers findet ein Genfluss zwischen stlichen und westlichen Individuen statt. Dieser Genfluss ist ostwrts gerichtet, sodass man davon ausgeht, dass die Art im Westen ihren Ursprung hat und sich mit der Zeit in Richtung Osten bewegte[6]

(Quelle: Wikipedia  )

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