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Libellula quadrimaculata (Linnæus, 1758) -- Vierfleck} Libellula quadrimaculata -  3. Fund
Libellula quadrimaculata - 3. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Hymenoptera, Vespidae, Hautflügler, Faltenwespen, Polistes, dominula, Christ, 1791, Gallische, Feldwespe, Deutschland, Hessen, Usingen, Weibchen

 

Polistes dominula - 6. Fund (Weibchen)

 
Daten Polistes dominula - 6. Fund (Weibchen)

 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Am Waldweg im Waldgebiet Nähe des „Hattsteinweihers“ bei Usingen.

(353 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

02.08.2015

 

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Polistes dominula - 5. Fund  
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Polistes dominula - 7. Fund   

Die Gallische Feldwespe (Polistes dominula [1], Syn.: P. gallica), auch Franzsische Feldwespe oder Haus-Feldwespe genannt, zhlt innerhalb der Familie der Faltenwespen (Vespidae) zur Gattung Polistes.

Arbeiterinnen und Drohnen der Gallischen Feldwespe erreichen eine Krperlnge von 11 bis 15 mm, Kniginnen werden etwa 18 mm lang. Auf dem Hinterleib (Abdomen) haben sie ein sehr variables, gelb-schwarzes Muster. Auf dem zweiten Hinterleibssegment (Abdominaltergit) sind zwei auffllige gelbe Flecken erkennbar, whrend die anderen Tergiten gelb gestreift sind. Die Unterseite des letzten Hinterleibssegmentes ist gelb. Meist ist der Kopfschild (Clypeus) vollkommen gelb, bei sdlicheren Individuen auch mit einem schwarzen Fleck in der Mitte versehen.

Die Gallische Feldwespe unterscheidet sich von den brigen mitteleuropischen Faltenwespen durch ihre recht langen Beine, die beim Fliegen auffallend nach unten hngen. Die Beine weisen am unteren Drittel eine deutliche Orangefrbung auf, ebenso sind die Antennen ab dem dritten Glied gelborange gefrbt.

Sehr bemerkenswert ist der anhaltende Ausbreitungstrend der Wespen in Richtung Norden. Von dieser Art war noch bis vor wenigen Jahren in Norddeutschland kein Vorkommen bekannt, seit dem Ende des 20. Jahrhunderts dehnte sie ihr Verbreitungsgebiet bis nach Dnemark aus.[2] Auer in Sd-, Zentraleuropa und Asien heimisch sind sie mittlerweile auch nach Japan, Australien, Nordamerika und Chile verschleppt worden, auch dort haben sie sich schon sehr gut verbreitet.

Die Tiere bewohnen offenes und warmes Gelnde, wie Wiesen und buschreiche Heiden, und bauen ihre Nester auch gerne im Siedlungsbereich der Menschen. Sie kommen dort regelmig bis hufig vor und fliegen von April bis September.

Die sehr ntzlichen Gallischen Feldwespen verteidigen sich nur bei Strung gegen den Menschen. Ansonsten sind sie sehr friedlich.

Sie ernhren sich ruberisch von anderen Insekten und Spinnen, aber auch von Bltennektar.

Gewhnlich wird das Nest der Gallischen Feldwespe im Frhling von einer Jungknigin oder meist von mehreren gemeinschaftlich gegrndet. Als Bausubstanz wird Holzkitt gebraucht, der aus Holz vertrockneter Pflanzenstngel und dem Sekret der Speicheldrsen gemischt wird. Das kleine, mantellose (nach auen offene Wabe) Nest wird an einem Neststiel (als Engstelle gute Verteidigungsmglichkeiten) zumeist in Gebuden oder auerhalb an einem Stngel oder Stein vertikal gebaut und besteht aus etwa 50 Zellen, es kann aber auch manchmal bis zu 150 Zellen beinhalten und erreicht einen Durchmesser von etwa 10 cm. Gelegentlich werden Nester auch in Hohlrumen gebaut, beispielsweise in Metallrohren von Brckengelndern. Das Nest wird von bis zu etwa 30 Arbeiterinnen betreut. Es ist den Arbeiterinnen mglich, die Temperatur im Nest zu regeln: bei Hitze nehmen sie an stehenden Gewssern oder anderen Wasservorkommen Wasser auf und spucken es aufs Nest, dann wird es khlend mit den Flgeln befchelt; bei Klte zittern sie mit den Muskeln und geben somit Wrme ab.

Kurz nach der Eiablage frisst die strkste Knigin die Brut der Konkurrentinnen, bis diese die Eiablage aufgeben und sich nur noch als Arbeiterinnen bettigen. Sollte das strkste Weibchen sterben, folgt das zweitstrkste an ihre Position. Die Arbeiterinnen fttern die Larven und ihre Knigin mit Insekten (berwiegend Fliegen) und Spinnen, die sie erst zerkauen und in Kugelform weitergeben. Ab Anfang Juni schlpfen die ersten Arbeiterinnen und ab Ende Juli Weibchen und Mnnchen der nchsten Generation aus den Waben. Im September verenden die Gallischen Feldwespen, nur die Jungkniginnen berwintern.

Die Gallische Feldwespe kann von parasitoiden Fcherflglern der Art Xenos vesparum befallen werden.

(Quelle: Wikipedia  )

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