beste Ansicht = 1280x1024 pix
Erweiterte Suche
 

Zufallsbild

Anas platyrhynchos (Linnæus, 1758) -- Stockente} Anas platyrhynchos - 15. Fund (Männchen)
Anas platyrhynchos - 15. Fund (Männchen)



 

Impressum

ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ÿ¿ber mich...

 

E-Mail

Schlüsselwörter:

Rodentia, Cricetidae, Nagetiere, Wühler, Myodes, (Clethrionomys), glareolus, Schreber, 1780, Gemeine, Rötelmaus, Waldwühlmaus, Deutschland, Hessen, Beuerbach

 

Myodes glareolus - 6. Fund

 
Daten Myodes glareolus - 6. Fund

 

Myodes glareolus -  6. Fund
Myodes glareolus -  6. Fund
Myodes glareolus -  6. Fund
Myodes glareolus -  6. Fund
Myodes glareolus -  6. Fund
Myodes glareolus -  6. Fund
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Im Waldgebiet Nähe des „Beuerbacher Sees“ südlich von Beuer-bach.

(253 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

03.08.2015

 

nach oben




Vorheriges Bild:
Myodes glareolus - 6. Fund  
Nächstes Bild:
Myodes glareolus - 6. Fund   

Die Rtelmaus (Myodes glareolus, Syn.: Clethrionomys glareolus) oder auch Waldwhlmaus ist eine Art innerhalb der Gattung der Rtelmuse (Myodes), die der Unterfamilie der Whlmuse zugeordnet ist. Sie hat mehrere Unterarten gebildet, von denen drei in Mitteleuropa vertreten sind. Der Name Rtelmaus geht auf die rotbraune Rckenfellfrbung zurck, whrend der Name Waldwhlmaus auf die Vorliebe dieser Art fr schattige Habitate in Wldern oder deren Nhe zurckgeht. Diese Art ist eines der hufigsten Sugetiere in Europa, sie gilt daher als ungefhrdet.

Die mit einer Kopf-Rumpf-Lnge von sieben bis mehr als 13 Zentimetern relativ kleine Museart hat eine Schwanzlnge von 3 bis 6,5 cm und wiegt zwischen 12 und 35 Gramm. Die Art zeigt Gren- und Gewichtsunterschiede von bis zu 300 Prozent zwischen Populationen verschiedener Regionen.

Das Rckenfell ist rotbraun bis fuchsrot, manchmal auch gelblich. Die Flanken sind brunlich bis graubraun und meist cremefarben berhaucht. Das Bauchfell ist weilich bis grau. Die Unterwolle ist grau. Die Pfoten sind hell. Die schwarzen Haare am Schwanzende sind etwas lnger als die brige Behaarung des Schwanzes und farblich von dieser deutlich abgesetzt. Die Ohren sind mit neun bis 16 Millimetern gro bis mittelgro.

Die Rtelmaus hat ein typisches Nagetiergebiss, das aus je zwei vergrerten Schneidezhnen und je sechs Molaren (Backenzhnen) in Ober- und Unterkiefer besteht. Die Zhne sind wurzellos und wachsen zeitlebens nach.

Grafisch lsst sich die Zahnformel der Rtelmaus so ausdrcken:

Die linke und rechte Gebisshlfte sind identisch, so dass blicherweise nur eine Seite dargestellt wird.

Die Rtelmaus findet sich in groen Teilen Europas und Nordasiens. Einigen Quellen zufolge ist sie das hufigste Sugetier Mitteleuropas. Ihr Lebensraum wird von Buchen- und Mischwldern, waldnahen Hecken und Gebschen sowie Feuchtgebieten gebildet. Sie findet sich zudem hufig in der Nhe von Fliegewssern. Auch waldnahe Grten werden als Habitat angenommen. Dort baut die Rtelmaus auch in wenig genutzten Scheunen, Lagerschuppen, Gartenhtten oder sonstigen Holzbauten ihre Nester. Hinweise auf ein vorhandenes Nest geben unter anderem Laub, trockene Moospolster und Zweige, die von den Rtelmusen eingetragen und abgelegt wurden.

Im Sden Europas ist die Rtelmaus eng an die Verbreitungsgrenze der Buchen gebunden. Dementsprechend ist sie nur im Norden der Iberischen Halbinsel und Nordgriechenland verbreitet. In Skandinavien und England dehnt sich das Verbreitungsgebiet bis zum 68. Breitengrad nach Norden aus, weiter als das der Laubwlder. Im nrdlichen Skandinavien weicht die Rtelmaus aufgrund der fehlenden Laubwlder auf die Nadelwlder aus und hat ihre Nordgrenze gemeinsam mit der Fichte. Die stliche Verbreitungsgrenze bildet der Altai. In den Alpen kommt die Rtelmaus auch noch oberhalb der Baumgrenze, bis in 2.400 m Hhe, vor. Hufiger ist sie jedoch unterhalb der Waldgrenze in den Bergmischwldern anzutreffen.

Ihre Nester und Baue legen die Rtelmuse meist unterirdisch an, wobei die Gnge nur wenige Zentimeter unter der Oberflche verlaufen. Zu diesen Bauen gehrt ein weitlufiges Netz aus Wegen unter der Laubschicht oder der Schneedecke. Zum Bau gehren Blindgnge und Erweiterungen, in denen Nahrungsvorrte eingelagert werden und das Nest angelegt sein kann. Befindet sich das Nest in einer der Erweiterungen des Baues, liegt es im Mittel 45 Zentimeter unter der Oberflche. Es werden aber auch Nester an der Oberflche, in der Vegetation, in verrottenden Baumstmpfen oder unter liegenden Totholzstmmen angelegt. Die Nester werden aus verschiedenen Materialien gebaut und unterschiedlich gepolstert. So wurden Nester gefunden, die komplett aus Moos bestanden oder zustzlich mit zerfasertem Holz gepolstert waren. Daneben findet man auch Nester aus trockenem Laub, meist mit Moos als Ergnzung. Es werden aber auch Tierhaare oder Bastfasern verwendet.

Die Nester dienen neben der Jungenaufzucht auch als Aufenthaltsort fr Einzeltiere, als Fraplatz oder Vorratsspeicher. Bei tiefen Temperaturen ist der Energiebedarf der Tiere bei Aufenthalt in einem Nest erheblich geringer. Das gegenseitige Wrmen von mehreren Tieren in einem Nest hat nur wenig Einfluss auf den Energieverbrauch der Einzeltiere. Dies wurde durch Untersuchungen an einzelnen und in Gruppen berwinternden Tieren nachgewiesen.

(Quelle: Wikipedia  )

nach oben