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Zootoca (Lacerta) vivipara (Jacquin, 1787) -- Bergeidechse, Waldeidechse} Zootoca vivipara -  4. Fund (Fundortfoto)
Zootoca vivipara - 4. Fund (Fundortfoto)



 

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Schlüsselwörter:

Pulmonata, Planorbidae, Lungenschnecken, Tellerschnecken, Planorbarius, corneus, Linnæus, 1758, Posthornschnecke, Deutschland, Hessen, Oberselters

 

Planorbarius corneus - 4. Fund

 
Daten Planorbarius corneus - 4. Fund

 

Planorbarius corneus -  4. Fund
Planorbarius corneus -  4. Fund
Planorbarius corneus -  4. Fund
 

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

In einem Tümpel zwischen den Feldern bei Oberselters und Erbach.

(270 m Höhe NN)

 

Größe:

21,0 x 17,3 x 8,6 mm

 

Funddatum:

16.05.2009

 

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Planorbarius corneus - 4. Fund   

Die Posthornschnecke (Planorbarius corneus) ist ein Vertreter der Wasserlungenschnecken (Basommatophora) und wird zur Familie der Tellerschnecken (Planorbidae) gerechnet; sie ist nicht zu verwechseln mit der zur selben Familie gehrenden Gattung der Posthrnchen (Gyraulus).

Sie weist ein flach trochospirales, linksgewundenes Gehuse mit einem Durchmesser von bis zu vier Zentimetern auf. Es besteht aus 4,5 bis 5 Windungen und ist fest und dickwandig. Es weist Anwachsstreifen und gelegentlich deutliche Einschnrungen auf. Der Krper ist dunkelbraun bis rtlichschwarz. Nach dem Tod der Schnecke nimmt das leere Gehuse nach einiger Zeit eine kalkweie Farbe an.

Als einzige der europischen Schneckenarten besitzt sie als Blutfarbstoff Hmoglobin und deshalb rotgefrbtes Blut. Durch die hohe Sauerstoffaffinitt des Hmoglobins kann die Posthornschnecke auch in sehr sauerstoffarmen Gewssern berleben. Obwohl es sich um eine Lungenschnecke handelt, erfolgt die Atmung nur zu einem sehr geringen Teil durch die Aufnahme von atmosphrischer Luft. Es berwiegt der Gasaustausch ber die Haut und eine in der Mantelhhle (?Lunge?) gelegene sekundre Kieme (auch Pseudokieme oder Hilfskieme genannt). Diese sekundre Kieme ? ein lappenfrmiger Fortsatz ? ragt bei aktiven Tieren oft aus der Mantelhhle heraus.

Bisweilen gibt es albinotische Tiere. Diesen fehlt das dunkle Pigment Melanin, so dass die entsprechenden Schnecken aufgrund des Hmoglobins einen roten Krper haben.

Wie die meisten Wasserlungenschnecken ist auch die Posthornschnecke ein Zwitter und legt im Sommer ihre Eier ab. Die Wassertemperatur muss mindestens 12 C betragen[1]. Die Schnecken knnen sich gegenseitig geschlechtlich in beide Richtung befruchten (jedes Individuum kann bei der Paarung sowohl als Weibchen als auch Mnnchen auftreten), in der Regel befruchten sich beide Individuen bei einer Paarung gegenseitig[2]. Nach dem Geschlechtsakt wird im Krper der Schnecke, die den weiblichen Part abgibt, ein Vorrat der Samen zurckgehalten, so dass sie spter, getrennt von Artgenossen, noch fr Nachwuchs sorgen kann. Eine ?reine? Selbstbefruchtung (ohne Partner) ist mglich, allerdings bei hoher Letalrate.[3] Von diesen Nachkommen berleben im Schnitt nur 3 %. Die bliche, berlebensfhige Vermehrung geschieht also durch die Kreuzung zweier Exemplare. Die Eier werden als flache, geleeartige Klumpen an Blattunterseiten von Wasserpflanzen gelegt. Die Lebensdauer betrgt bis zu 3 Jahre.

Die Posthornschnecke ist ein Allesfresser. Hauptschlich ernhrt sie sich von Algen, abgestorbenen Pflanzenteilen und Aas. Nur wenn Nahrungsmangel auftritt, frisst sie auch lebende Pflanzen. Die Posthornschnecke ist tagaktiv und lebt im Swasser, bevorzugt in stehenden und langsam flieenden Gewssern. Die berwinterung der Posthornschnecke erfolgt im Schlamm. Ihr Vorkommen erstreckt sich ber ganz Europa, im Osten sogar bis nach Sibirien. In Nordeuropa erstreckt sich das Vorkommen bis Sdnorwegen, Sdschweden und Finnland. Der Saprobienindex fr diese Art betrgt 2,0.[4]

Posthornschnecke weidet Algen in einem Seerosenteich ab.

Planorbarius corneus

Die Posthornschnecke ist ein fester Bestandteil der Aquaristik geworden. Im Handel sind auch etliche erbfeste Farbformen, vor allem blaue und rosafarbene Posthornschnecken erhltlich.

Die Art wird in sterreich und der Schweiz als gefhrdet eingestuft.

(Quelle: Wikipedia  )

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