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Rana kl. esculenta (Pelophylax kl. esculentus) (Linnæus, 1758) -- Teichfrosch} Rana kl. esculenta -  1. Fund
Rana kl. esculenta - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Coleoptera, Staphylinidae, Käfer, Kurzflügler, Paederus, littoralis, Gravenhorst, 1802, Uferkurzflügler, Gemeiner, Uferräuber, Deutschland, Sachsen, Amtsberg

 

Paederus littoralis - 1. Fund

 
Daten Paederus littoralis - 1. Fund

 

Paederus littoralis -  1. Fund
Paederus littoralis -  1. Fund
Paederus littoralis -  1. Fund
Paederus littoralis -  1. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Sachsen)

Inmitten Pflanzbewuchs am Waldrand zwischen Zschopau und Amtsberg / OT Vorderschlößchen.

(405 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

06.06.2015

 

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Paederus littoralis - 1. Fund   

Der Uferkurzflgler (Paederus littoralis), auch als Gemeiner Uferruber bekannt, ist eine Art aus der Familie der Kurzflgler.

Die Kfer werden etwa acht Millimeter lang (von 7,5 bis 8,5 Millimeter). Die Zugehrigkeit zur Gattung Paederus ist an der charakteristischen Frbung leicht erkennbar: Der Kopf ist schwarz, das in Aufsicht runde Pronotum rot gefrbt. Es folgen die sehr kurzen Flgeldecken, die metallisch dunkelblau glnzen und leicht granuliert sind. Die ersten vier sichtbaren Hinterleibsringe sind wieder rot, whrend das hintere Ende des Abdomens wieder schwarz ist. Die Beine sind gelb, die Spitzen der Schenkel und manchmal die ueren Tarsenglieder sind geschwrzt. Die Fhler sind gelb, zur Spitze hin unscharf und undeutlich verdunkelt. Von anderen Arten der Gattung sind sie (in Mitteleuropa) an folgenden Merkmalen unterscheidbar: Die Flgeldecken sind sehr kurz, deutlich krzer als der Halsschild, und nach hinten nicht erweitert. Der Halsschild ist an den Seiten deutlich gerandet. Fr eine sichere Artbestimmung ist die Untersuchung der Form des Aedeagus des Mnnchens erforderlich (nur nach Prparation sichtbar).[1]

Die Gattung Paederus umfasst mehr als 600 Arten, von denen 13 in Europa vorkommen. Die taxonomische Gliederung der umfangreichen Gattung ist schwierig und von verschiedenen Forschern sind unterschiedliche, teilweise einander widersprechende Systeme aufgestellt worden. Paederus littoralis gehrt nach der Systematik des Entomologen Otto Scheerpeltz, die vor allem auf der Form des Aedeagus des Mnnchens aufbaut, zur Untergattung Dioncopaederus.[2]

Die Unterart Paederus littoralis ilsae wird von den meisten Forschern als eigene Art Paederus ilsae aufgefasst, wie bereits in der Originalbeschreibung durch Max Bernhauer vorgeschlagen. Nach neueren Untersuchungen ist der Name ein Synonym von Paederus fuscipes Curtis.[5]

Die Fauna Europaea listet folgende Synonyme:

Die Tiere sind in Sd- und Mitteleuropa verbreitet, sie kommt nach Osten bis West-Sibirien vor. Aus Afrika ist die Art nur aus Algerien bekannt. Im Sdosten erreicht ihre Verbreitung Zypern, die Trkei und den Iran.[7] Man findet sie hufig an Gewsserufern und auf Feuchtwiesen, vor allem auf Lehmboden. Vor allem im Norden ihres Verbreitungsgebiets werden sie auch in trockenwarmen Biotopen gefunden.

Die tagaktiven Tiere laufen flink in der Gegend umher, whrend sie sehr kleine Schnecken und Insektenlarven jagen, daneben wird auch pflanzliche Kost genutzt. Beim Laufen strecken sie ihren Hinterleib nach oben. Bei Gefahr spreizen die Tiere ihre Kieferzangen und strecken ihren Hinterleib nach vorne, um den Feind einzuschchtern. Sie sind aber auch in der Lage, aus den Pygidialdrsen am Ende des Abdomens eine tzende Flssigkeit zu verspritzen. Die Larven leben an Ufern von Gewssern unter Pflanzenteilen, wo sie auf Jagd nach Kleintieren gehen. Nach zwei Larvenstadien verpuppen sich die Tiere im Boden. Aus der Puppe schlpft der fertige Kfer.

Wie andere Arten der Gattung, kann diese Art eine entzndliche Dermatitis auslsen. Die giftige Hmolymphe der Tiere, die das zu den Amiden gehrende Gift Pederin enthlt, lst eine heftige Hautreizung aus. Gelangt es in die Augen, kann es zu zeitweiligem Erblinden fhren. Dies ist vor allem ein Problem, wenn die Tiere zerquetscht werden, was vor allem Nachts geschieht, wenn sie in warmen Nchten fliegend vom Licht angelockt in menschliche Wohnungen einfliegen. Schdigungen sind vor allem in wrmeren Lndern ein Problem.[5][8]

(Quelle: Wikipedia  )

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