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Vespula rufa (Linnæus, 1758) -- Rote Wespe} Vespula rufa -  2. Fund
Vespula rufa - 2. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Pulmonata, Vitrinidae, Lungenschnecken, Glasschnecken, Vitrina, pellucida, O., F., Müller, 1774, Kugelige, Glasschnecke, Deutschland, Walsdorf, Idstein

 

Vitrina pellucida - 7. Fund

 
Daten Vitrina pellucida - 7. Fund

 

Vitrina pellucida -  7. Fund
Vitrina pellucida -  7. Fund
Vitrina pellucida -  7. Fund
Vitrina pellucida -  7. Fund
Vitrina pellucida -  7. Fund
Vitrina pellucida -  6. Fund (Fundortfoto)
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Hessen)

Auf dem Gemäuer in Walsdorf (Idstein) unterhalb des „Hutturmes“.

(235 m Höhe NN)

 

Größe:

3,5 x 2,5 x 2,5 mm

 

Funddatum:

08.02.2015

 

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Vitrina pellucida - 7. Fund  
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Vitrina pellucida - 7. Fund   

Die Kugelige Glasschnecke (Vitrina pellucida) ist eine Schneckenart aus der Familie der Glasschnecken (Vitrinidae), die zur Unterordnung Stylommatophora der Landlungenschnecken (Pulmonata) gerechnet wird.

Das rechtsgewundene, kleine Gehuse ist niedrig-kegelig. In der Seitenansicht ist das Gewinde deutlich erhaben. Das Tier kann sich im Erwachsenenstadium noch ganz in das Gehuse zurckziehen.[Anmerkung 1] Das Gehuse misst 4,5 bis 6 mm im Durchmesser und bis 3 mm in der Hhe. Es weist 2,75 bis 3,5 Windungen auf, die rasch zunehmen. Die letzte Windung nimmt weniger als 50 % des Gehusedurchmesser ein. Die Oberseite der Windungen ist flach gewlbt, die Naht ist mig tief. Die Peripherie ist gut gewlbt, und der Apex ist halbkugelig gewlbt. Dadurch ergibt sich ein insgesamt kugeliger Gesamthabitus (Name!). Das Gehuse ist ungenabelt. Die Mndungsffnung ist mig weit und steht sehr schrg. In der direkten Aufsicht ist die Mndung abgeflacht elliptisch, vom geringen Anschnitt durch die vorher gehende Windung abgesehen. Der Mndungsrand ist gerade und scharf. Die Mndung weist keinen oder einen nur sehr kleinen Hautsaum auf.

Die Schale ist dnn, zerbrechlich und durchscheinend, gewhnlich zeigt sie einen grnlichen Schimmer. Die Oberflche des Teleoconchs ist glatt und glnzend, abgesehen von sehr feinen, unregelmigen, oft runzeligen Anwachsstreifen. Der Protoconch weist sehr kleine Gruben auf, die spiralig angeordnet sind. Der Weichkrper ist in der Regel grau bis dunkelgrau, Kopf und Fhler sind meist etwas dunkler. Gestreckt kann das Tier etwa 10 mm messen. Der Mantel ist relativ schmal mit einem kleinen, grauen oder dunkelgrauen Mantellappen. Dieser bedeckt nicht den Apex des Gehuses. Durch den (dunkel)grauen Weichkrper wirkt beim lebenden Tier auch das Gehuse sehr dunkel.

Im zwittrigen Geschlechtsapparat ist der Samenleiter (Vas deferens) sehr kurz. Der leicht keulenfrmige Penis ist kurz, schlank und gebogen, Er ist fast ber die gesamte Lnge von einer Gewebehlle umgeben. Der Samenleiter taucht schon am unteren Penisende unter diese Hlle ein, dringt aber erst apikal in den Penis ein. Daneben setzt auch der Penisretraktormuskel an. Intern besitzt der Penis eine groe Pilaster-hnliche Struktur. Im weiblichen Teil ist der freie Eileiter (Ovidukt) kurz und weit, eine Vagina ist quasi nicht vorhanden. Penis, Spermathek und freier Eileiter mnden fast auf derselben Hhe in das lange Atrium. Nach Guisti et al. (2011) mndet die Spermathek jedoch etwas oberhalb des Penis in das Atrium. Dieser kurzer Teil zwischen Einmndung der Spermathek und des Penis ist von Drsengewebe umgeben, das sich auch noch auf die Basis der Spermathek ausdehnt, und wird von Giust et al. (2011) als kurze Vagina interpretiert. Die Spermathek besitzt einen an der Basis stark verdickten, kurzen Stiel. Die Blase ist vergleichsweise gro und eifrmig. Sie legt sich an den unteren Teil des Eisamenleiters (Spermovidukt) an.[1][2][3][4]

Die Art unterscheidet sich durch den kugeligen Habitus des Gehuses von den meisten anderen Arten der Glasschnecken. Lediglich die Groe Glasschnecke (Phenacolimax major) hat noch eine gewisse hnlichkeit. Das Gehuse ist jedoch gedrckter und die letzte Windung ist etwas breiter (im Verhltnis zum Gehusedurchmesser). Auch die Mndung ist strker abgeplattet quer-elliptisch.

Das Verbreitungsgebiet umfasst ganz Europa, Kleinasien und Zentralasien. Im Norden Skandinaviens dringt sie sogar ber den Polarkreis vor. Sie kommt auch auf Island vor.[6] In der Schweiz Gebirge steigt die Art auf 3.100 m ber Meereshhe an, in Bulgarien bis 1.800 m. berhaupt ist die Art in der Schweiz in der Hhenlage zwischen 1,000 und 2,000 m ber Meereshhe am hufigsten.

Die Tiere leben in feuchten bis trockenen Standorten von Nadel- und Laubwldern, Wiesen, zwischen Steinen, an Mauern, Gerllhalden, auch in der Vegetation von Bachlufen und in Senken von grasbewachsenen Dnen. Sie toleriert auch saure Bden.

Im Flachland hat die Art einen jhrlichen Zyklus. Die Eier werden im Herbst abgelegt und die Tiere sterben bald darauf. Die Jungtiere schlpfen im Frhjahr, sie werden bis Herbst geschlechtsreife. Die Eier haben einen Durchmesser von 0,9 bis 1,2 mm. In Irland berwintern die adulten Tiere und legen im Frhjahr Eier ab. Die Jungtiere schlpfen im Frhsommer. Im stlichen Deutschland und in Polen legen die erwachsenen Tiere im Oktober Eier ab. Die Jungtiere schlpfen im Februar und Mrz. Die Tier sterben meist nach der Eiablage, einige wenige berleben den Winter und sterben im Frhjahr.[7][8] In der Schweiz werden die Eier zwischen September und November abgelegt. Die Tier sterben jeweils nach der Eiablage ab. In Sdfrankreich werden die Eier zwischen Juli und Oktober abgelegt. Pro Gelege werden etwa 6 bis 8 schmutzigwei gefrbte Eier abgelegt. Die uere Hlle ist undurchsichtig, die Gre der sprichwrtlich eifrmigen Eier betrgt 0,9 bis 1,0 mm 1,l bis 1,2 mm. Die Jungtiere leben zunchst fast ausschlielich unterirdisch und erst im Herbst an die Oberflche. In der Schweiz beobachtete Lothar Forcart auch im Sommer geschlechtsreife Tiere, neben Jungtiere. Er deutet dies so, dass die Art im Hochgebirge einen mehrjhrigen Zyklus hat. Bei der Kopulation wird jeweils gegenseitig der Penis in das Atrium eingefhrt und das Sperma bertragen.[1]

Die Tiere ist sehr klteunempfindlich und knnen sogar in milden Wintern bei geringer Schneelage noch bis in den Januar oder sogar Februar beobachtet werden. Sie ernhren sich von welken Blttern und abgestorbenen Pflanzenteilen. Allerdings wird auch Aas angenommen.[1]

Das Taxon wurde 1774 von Otto Friedrich Mller als Helix pellucida aufgestellt.[9] Es ist die Typusart der Gattung Vitrina Draparnaud, 1801 und allgemein akzeptiert.[10][11][12][5][13]

(Quelle: Wikipedia  )

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