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Ctenopharyngodon idella (Valenciennes, 1844) -- Graskarpfen, Weißer Amur, Grasfisch} Ctenopharyngodon idella -  2. Fund
Ctenopharyngodon idella - 2. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Anseriformes, Anatidae, Gänsevögel, Entenvögel, Aix, sponsa, Linnæus, 1758, Brautente, Deutschland, Sachsen, Zschopau, Männchen

 

Aix sponsa - 3. Fund (Männchen)

 
Daten Aix sponsa - 3. Fund (Männchen)

 

Aix sponsa -  3. Fund (Männchen)
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Aix sponsa -  3. Fund (Männchen)
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Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Sachsen)

Auf dem Fluss „Zschopau“ bei Zschopau.

(346 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

31.12.2014

 

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Die Brautente (Aix sponsa) ist eine Vogelart aus der Familie der Entenvgel (Anatidae). Ihr natrliches Verbreitungsgebiet ist Nordamerika. Sie lebt an Waldseen und ist an ein Leben in Waldgebieten angepasst. Bume dienen ihr als Brut- und Rastplatz. Sie brtet bevorzugt in verlassenen Nisthhlen von Spechten. Die Kken springen wenige Stunden nach dem Schlupf mehrere Meter auf den Erdboden hinab, um dem weiblichen Elternvogel zum nchsten Gewsser zu folgen. Brautenten sind sehr manvrierfhige Flieger, die auch dichte Baumbestnde geschickt durchfliegen. Sie zhlen heute zu den hufigsten Enten Nordamerikas. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren ihre Bestnde stark zurckgegangen, so dass man befrchtete, diese Art wrde aussterben. Zahlreiche Schutzmanahmen haben dazu beigetragen, dass sich der Bestand dieser Art wieder stark erholt hat.

Die Mnnchen tragen ein kontrastreiches Prachtkleid, die Art wird daher hufig als Ziergeflgel gehalten. Verwilderte Brautenten leben als sogenannte Gefangenschaftsflchtlinge in kleinen Populationen auch freilebend in Europa.

Die Brautente wird gemeinsam mit der ostasiatischen Mandarinente der Gattung Aix zugeordnet. Die beiden Arten sind die einzigen rezenten Vertreter dieser Gattung. Carl von Linn ordnete bei seiner wissenschaftlichen Erstbeschreibung die Brautente noch zu den Eigentlichen Enten. Taxonomisten haben seitdem die Art mehreren unterschiedlichen Gattungen zugeordnet, unter anderem auch der Gattung Dendrocygna, zu denen Arten wie die Herbst- und Witwenpfeifgnse gehren.

Die heute bliche Einordnung der Brautente in die Gattung Aix wurde 1828 erstmals von Friedrich Boie vorgeschlagen und 1858 von Spencer Fullerton Baird in einem Katalog von Vogelarten fr das Smithsonian Institution wieder aufgegriffen.[1] ber lange Zeit stellte man die Gattung mit acht weiteren zum Tribus Cairinini. Heute wird sie den Schwimmenten zugeordnet. Allerdings wird die Feingliederung der Anatinae von Taxonomen unterschiedlich beurteilt und die Gattungs- und Artzugehrigkeit ist wegen neuer morphologischer Erkenntnisse teilweise stark im Umbruch. Hier wird dem Standardwerk Ducks, Geese and Swans gefolgt, das 2005 von der auf Entenvgel spezialisierten Ornithologin Janet Kear herausgegeben wurde.[2]

Obwohl Brautente und Mandarinente zwei eng miteinander verwandte Arten sind, kommt es bei ihnen zu keinen Hybriden. Ursache dafr ist vermutlich, dass die Mandarinente einen abweichenden Karyotyp besitzt. Sie ist auch mit den meisten anderen Entenarten nicht fortpflanzungsfhig.[3]

Die Brautente ist eine kleine Entenart und erreicht eine Krperlnge von 47 bis 54 Zentimeter.[4] Die Flgellnge betrgt zwischen 21 und 24 Zentimeter.[5] Die etwas greren Mnnchen wiegen durchschnittlich 680, die Weibchen 640 Gramm. Die Brautente ist damit etwas kleiner als eine Stockente und hat in etwa die Krpergre des nordamerikanischen Kappensgers. Die Grengleichheit der Brautente mit dem nordamerikanischen Kappensger ist nicht zufllig. Beide nutzen Baumhhlen des Helmspechts. Auch das Verbreitungsgebiet aller drei Arten ist weitgehend identisch.[6]

Zu den aufflligen Besonderheiten im Krperbau gehrt, dass das Auge der Brautente mit durchschnittlich 12,3 Millimeter den grten Durchmesser von allen Wasservogelarten aufweist.[6] Auch der Schwanz ist ungewhnlich lang und wird innerhalb der Schwimmenten nur von der Spieente bertroffen.[6]

Das Mnnchen hat ein aufflliges und farbenprchtiges Prachtkleid. Die metallisch grn und violett schimmernden Nackenfedern sind zu einem Schopf verlngert. Dieser ist auf jeder Kopfseite von zwei weien Farblinien gerahmt. Die obere weie Farblinie beginnt an der oberen Schnabelbasis und verluft in einem Halbbogen bis zum Nacken. Die weie Frbung von Kinn und Kehle luft auf den Wangen u-frmig aus.[7] Das Rckengefieder ist dunkel grnbraun. Die Schwingen sind metallisch blau, grn und schwarz und weisen einen blauen Flgelspiegel auf. Die Federn der Armschwingen haben eine weie Spitze. Das Schwanzgefieder ist glnzend dunkelgrn. Die oberen Schwanzfedern weisen gelegentlich eine goldbraune Streifung auf. Die Vorderbrust ist kastanienrot und weist kleine, dreieckige, cremefarben bis weie Flecken auf und ist an den Seiten von einem weien und einem schwarzen senkrechten Streifen begrenzt.[7] Die brige Krperunterseite ist wei. Die Flanken sind goldbraun mit einer sehr feinen dunklen Strichelung.[8] Der Schnabel ist auf der Oberseite rtlich mit einem deutlich abgegrenzten schwarzen Schnabelnagel. Die Nasenlcher finden sich im hinteren Drittel des Schnabels sehr weit oben auf dem Schnabelfirst. Der Unterschnabel ist dunkel. Die Beine sind dunkelgelb bis schwarzbraun. Der Augenring und die Iris sind auffllig orangerot.[7]

Die Mnnchen tragen ihr Prachtkleid ab dem spten Sommer bis in den frhen Sommer des nchsten Jahres. Die Vollmauser beginnt mit dem Wechsel des Kleingefieders. Zwei bis drei Wochen spter erfolgt der Abwurf der Schwingenfeder. Ab September trgt der grte Teil der Mnnchen wieder das Prachtkleid.[9]

Whrend der kurzen Zeit, in der die Mnnchen ihr Schlichtkleid tragen, hnelt ihr Krpergefieder dem der Weibchen. Sie weisen allerdings noch die fr Mnnchen charakteristischen weien Farbpartien an Kehle und Kinn auf.[10] Auch ihre auffllige orangerote Augenfrbung sowie die Schnabelfrbung bleiben unverndert. Auf Grund dieser Merkmale lassen sie sich eindeutig von Brautentenweibchen unterscheiden und knnen auch mit den Weibchen der Mandarinente nicht verwechselt werden.[4]

(Quelle: Wikipedia  )

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