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Papio hamadryas (Linnæus, 1758) -- Mantelpavian} Papio hamadryas -  1. Fund (Männchen)
Papio hamadryas - 1. Fund (Männchen)



 

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Schlüsselwörter:

Carnivora, Phocidae, Raubtiere, Hundsrobben, Phoca, vitulina, Linnæus, 1758, Gemeiner, Seehund, Deutschland, Friedrichskogg

 

Phoca vitulina - 7. Fund

(Gefangenschaft)
Daten Phoca vitulina - 7. Fund

 

Phoca vitulina -  7. Fund
Phoca vitulina -  7. Fund
Phoca vitulina -  7. Fund
Phoca vitulina -  7. Fund
Phoca vitulina -  7. Fund
Phoca vitulina -  7. Fund
   

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Schleswig-Holstein)

In der „Seehundstation Friedrichskoog“ in Friedrichskoog.

(1 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

04.08.2014

 

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Vorheriges Bild:
Phoca vitulina - 7. Fund  

Der Seehund (Phoca vitulina) ist eine in allen nrdlich-gemigten Meeren verbreitete Robbe aus der Familie der Hundsrobben.

Seehunde sind im Vergleich zu der anderen an deutschen Ksten verbreiteten Robbe, der Kegelrobbe, kleine und schlanke Robben (Mnnchen etwa 170 cm, Weibchen 140 cm, Gewicht 150 beziehungsweise 100 kg). Von der Kegelrobbe unterscheiden sie sich auch durch ihren rundlichen Kopf. Die Frbung ist regional sehr variabel; in deutschen Kstengewssern sind Seehunde dunkelgrau gefrbt und haben unregelmig ber den Krper verteilte schwarze Flecken.

Der Seehund kommt auf der Nordhalbkugel im Atlantik und Pazifik vor. Er bevorzugt Ksten mit trockenfallenden Sandbnken, auf denen er vor Feinden sicher ist. Man findet ihn aber auch an geschtzten Felsksten.

Die weltweite Gesamtpopulation der Seehunde wird auf 500.000 Individuen geschtzt. Von diesen leben 90.000 an europischen Ksten.

Whrend der Seehund an der gesamten Nordseekste verbreitet ist, ist er in der Ostsee eine extreme Seltenheit; der Bestand in diesem Binnenmeer wird auf 250 Tiere geschtzt, womit Seehunde in der Ostsee noch seltener als Kegel- und Ringelrobben sind. Die Ostsee-Seehunde leben an den Ksten dnischer Inseln und des sdlichen Schwedens. Umherwandernde junge Seehunde kommen manchmal auch an deutsche Ostseeksten.

Seehunde sind sehr gute Schwimmer, die bis zu 200 m tief und 30 Minuten lang tauchen knnen. Fr gewhnlich dauert ein Tauchgang aber nur drei Minuten. Ausgewachsene Seehunde fressen ausschlielich Fische, und zwar Heringe, Sardinen, Dorsche, Lachse, Stinte und Plattfische. Jngere Seehunde ernhren sich zu einem Groteil von anderen Meerestieren wie Krebs- und Weichtieren. Im Wasser sind Seehunde einzelgngerisch, auf Sandbnken kommen sie oft zu kleinen Gruppen zusammen. Sie sind jedoch keine sozialen Tiere und reagieren aggressiv auf Berhrung durch Artgenossen; vor allem Mnnchen fgen sich gelegentlich gegenseitig blutige Wunden zu. Auf den Sandbnken findet man sie daher meistens gleichmig verteilt, mit eineinhalb Metern Mindestabstand zwischen zwei Tieren.

Von Juli bis Anfang September findet die Begattung im Wasser statt. Mehrere Mnnchen sammeln sich dabei um ein Weibchen und versuchen, auf ihren Rcken zu gelangen. Das Weibchen wehrt sich zunchst mit Bissen und Fluchtversuchen gegen die Paarung. Letztlich siegt eines der Mnnchen, indem es das Weibchen mit einem Biss in den Nacken ruhigstellt. Nach etwa drei Minuten ist der Paarungsakt beendet und beide Partner schwimmen ihrer Wege. Seehundmnnchen sind weder monogam noch bewachen sie nach Art mancher anderer Robben einen Harem.

Die Tragzeit betrgt anschlieend 11 Monate, wobei das embryonale Wachstum ber die ersten zwei bis zweieinhalb Monate ausgesetzt wird. Die Wurfzeit liegt dadurch im folgenden Jahr erneut in den Monaten Juni und Juli. Es wird in der Regel nur ein Jungtier geboren, das bei der Geburt rund 10 kg schwer, 85 cm lang und voll schwimmfhig ist. Es wird ungefhr fnf Wochen gesugt und dann allein gelassen.

Seehunde knnen 30 bis 35 Jahre alt werden. Dabei haben Weibchen in der Regel eine hhere Lebenserwartung als Mnnchen, die sich bei den Aggressionen gegen Geschlechtsgenossen mehr verausgaben und vielleicht deshalb selten lter als 25 Jahre alt werden.

Es werden geographisch fnf Unterarten unterschieden:

(Quelle: Wikipedia  )

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