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Salticus scenicus (Clerck, 1757) -- Zebraspringspinne} Salticus scenicus -  6. Fund
Salticus scenicus - 6. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Anseriformes, Anatidae, Gänsevögel, Entenvögel, Anser, anser, Linnæus, 1758, Graugans, Deutschland, Wedel

 

Anser anser - 10. Fund

 
Daten Anser anser - 10. Fund

 

Anser anser - 10. Fund
Anser anser - 10. Fund
Anser anser - 10. Fund
Anser anser - 10. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Schleswig-Holstein)

In der „Carl Zeiss Vogelstation im Wedeler Marsch“ bei Wedel.

(1 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

06.08.2014

 

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Die Graugans (Anser anser) ist eine Art der Gattung Feldgnse (Anser) in der Familie der Entenvgel (Anatidae). Graugnse zhlen zu den hufigsten Wasservgeln und sind, nach der Kanadagans, die zweitgrte Gnseart in Europa. Sie sind die wilden Vorfahren der domestizierten Hausgnse. Mitteleuropa gilt als die Region, in der diese Gans domestiziert wurde.[1] Auf die verwandten Schwanengnse (Anser cygnoides) gehen die domestizierten asiatischen Hckergnse zurck. Die Graugans wurde von Carl von Linn 1758 in seinem Werk Systema naturae beschrieben.

Die Graugans ist heller als die anderen grauen Gnse. Der Hals wirkt relativ dick und durch die streifige Anordnung der Federn leicht lngsgestreift. Die Vorderflgel sind auffllig hell und der Bauch hat mehr oder minder stark ausgeprgte schwarze Flecken. Der Schnabel ist relativ gro und klobig. Sie erreicht eine Lnge von 75 bis 90 cm, eine Flgelspannweite von 147 bis 180 cm und ein Gewicht von 2 bis 4 kg. Ganter sind dabei schwerer als Weibchen und wiegen in der Regel zwischen 3 und 4 Kilogramm. Die leichteren Weibchen dagegen kommen auf 2 bis 3,5 Kilogramm.[2]

Frisch geschlpfte Gnsejungen sind an der Oberseite olivbraun. Dies ndert sich spter zu einem graubraunen Farbton. Die Bauchseite ist von einem dunklen Rahmwei. Der Kopf, der Hals und die Krperseiten sind grnlich gelb. Das Jugendkleid ist verglichen mit adulten Vgeln etwas brauner. Der Bauch ist noch ohne schwarze Fleckungen. Der Schnabel ist zunchst grau und frbt spter gelblich um. Die Fe sind olivgrau. Im ersten Jahreskleid gleichen die Jungvgel weitgehend den Altvgeln. Sie haben nur wenige oder gar keine schwarzen Bauchfedern.

Graugnse knnen bis zu 17 Jahre alt werden. Bekanntester Laut ist das auch von Hausgnsen bekannte ?ga-ga-ga?, jedoch verfgt die sehr rufaktive Graugans ber mehr als ein Dutzend verschiedener Lautuerungen. Dabei gibt es individuelle Unterschiede. Einige Graugnse rufen immer in einer sehr hohen Kopfstimme, whrend andere eher geruschhaft knarrende Laute von sich geben.[3] Sie haben jedoch auch laut trompetende Rufe im Repertoire. Gelegentlich kommt es zu einem duettartigen Rufen zwischen zwei Individuen, wobei die Gnse dabei jeweils im Wechsel rufen.[3]

Die Graugans ist ein Brutvogel Nord- und Osteuropas sowie Asiens.

Whrend des Zuges ist die Graugans in ganz Europa anzutreffen. Sie brtet in Grobritannien, ganz Fennoskandinavien auer den weit von der Kste entfernten Gebieten sowie in ganz Kontinentaleuropa nordstlich einer Linie von Dnkirchen bis Patras in Griechenland mit Schwerpunkt in den Niederlanden, Norddeutschland, der Sdkste der Ostsee sowie in einem Gebiet zwischen sterreich, Ungarn und Tschechien.

Die berwinterungsgebiete der Graugans sind an der Westkste der iberischen Halbinsel, an den Nordksten von Algerien und Tunesien und die Ksten der Adria. Groe Populationen mit mehreren zehntausend Gnsen rasten regelmig im Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel auf den brachliegenden Wiesen.

Graugnse sind sowohl tag- als auch nachtaktiv. Wenn sie hufig gestrt werden, verlagern sie ihre Nahrungssuche in die Nacht. Bevorzugter Brutplatz der Graugnse sind Seen mit breiten Riedgrteln und angrenzenden Wiesen, die sie zur sung nutzen. sungspltze knnen aber auch weit entfernt liegen. Brtende Graugnse finden sich auch in Mooren, auf bewaldeten Inseln und in Flussauen. Die Graugans ist ein Zugvogel, der fr gewhnlich im Winter nach Sden zieht. In den letzten Jahrzehnten ist eine Tendenz zu beobachten, dass Graugnse immer weiter im Norden berwintern, besonders in den Niederlanden oder berhaupt in den nicht zu weit nrdlich gelegenen Brutgebieten, und dadurch zu Standvgeln werden. Begnstigt wird das durch eine intensivierte Landwirtschaft, die auch im Winter gengend Nahrung auf abgeernteten oder neu eingesten Feldern bietet, dem geringeren Jagddruck als in Sdeuropa sowie eventuell dem Klimawandel. Bis vor wenigen Jahrzehnten berwinterten noch fast alle Graugnse in den Marismas des Guadalquivirs und in Tunesien um den Ischkeul-See sowie in Westalgerien. Wenn sie auf dem Zug sind, bilden sie eine charakteristische V-Formation, die in sich stetig in Bewegung ist, weil einzelne Gnse ihre Pltze wechseln.

Die Wanderungsrouten der Graugans sind nicht genetisch fixiert, sondern werden in den verschiedenen Teilpopulationen tradiert. Neben dem Zug in die berwinterungsquartiere gibt es einen sogenannten Mauserzug, der nicht brtende Tiere zu bestimmten Mauserpltzen fhrt. Seit den sechziger Jahren hat sich das Oostvaardersplassen zum wichtigsten Mauserplatz Europas entwickelt. Abgesehen von Paarungs- und Brutzeit leben Graugnse in groen Schwrmen. Graugnse verpaaren sich bereits im Herbst des zweiten Kalenderjahres, brten aber selten vor Erreichen des vierten Kalenderjahres.

Fr gewhnlich zeigen Graugnse eine groe Partnertreue, verpaaren sich jedoch bei Verlust des Partners neu. Die Brut beginnt je nach Standort Mitte Mrz bis Ende April. Der Niststandort befindet sich bevorzugt auf Inseln in Swassergewssern, in Sumpf- und Marschland, am Ufer von Seen oder langsam flieenden Flssen. Sie brten in einem sehr lockeren Kolonienverbund, bei dem zwischen den einzelnen Nestern ein grerer Abstand besteht.

(Quelle: Wikipedia  )

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