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Acanthodactylus schreiberi (Boulenger, 1878) -- Schreibers Fransenfinger} Acanthodactylus schreiberi -  1. Fund
Acanthodactylus schreiberi - 1. Fund



 

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Schlüsselwörter:

Charadriiformes, Charadriidae, Watvögel, und, Möwen, Regenpfeifer, Vanellus, vanellus, Linnæus, 1758, Kiebitz, Deutschland, Wedel

 

Vanellus vanellus - 5. Fund

 
Daten Vanellus vanellus - 5. Fund

 

Vanellus vanellus -  5. Fund
Vanellus vanellus -  5. Fund
Vanellus vanellus -  5. Fund
Vanellus vanellus -  5. Fund

Funddaten:

Gefunden in Deutschland (Schleswig-Holstein)

Auf den Deichwiesen in der Nähe der „Carl Zeiss Vogelstation im Wedeler Marsch“ bei Wedel.

(-1 m Höhe NN)

 

Größe:

 

 

Funddatum:

06.08.2014

 

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Der Kiebitz (Vanellus vanellus) ist eine Vogelart aus der Familie der Regenpfeifer (Charadriidae). Er brtet typischerweise in den Marschwiesen, auf Vordeichwiesenflchen und anderen Weidelandschaften der Niederungen. Der Watvogel mit den breiten, paddelfrmigen Flgeln ist fr seine spektakulren Balzflge bekannt, die auch als gaukeln bezeichnet werden.

Kiebitze kommen in Eurasien vor, auerhalb der Paarungszeit, also von Juli bis Mrz, knnen sie in greren Schwrmen im Watt und auf kstennahen Flchen auftreten.

Kiebitze sind Bodenbrter; ihre Eier galten frher als Delikatesse, drfen heute aber nicht mehr gesammelt werden, da der Kiebitz in seinem Bestand global bedroht ist. 2015 wurde die Art auf die Internationale Rote Liste gefhrdeter Vogelarten gesetzt.[1]

Der Kiebitz wird mit 28 bis 31 Zentimeter Krperlnge etwa taubengro, die Flgelspannweite liegt dann zwischen 70 und 80 Zentimetern. Adulte Kiebitze haben einen metallisch grn-grau schimmernden Mantel mit einem blau-violetten Schulterfleck. Der Bauch ist wei gefrbt mit einem schwarzen, scharf abgegrenzten Brustband. Der Kopf ist wei mit schwarzer Stirn, die in einer langen zweizipfligen Haube ausluft, die als Holle bezeichnet wird. Vom schwarzen Schnabel ausgehend verluft eine unscharf abgegrenzte schwarze Binde unter dem Auge zum Hinterkopf. Der Unterleib ist verwaschen sandfarben bis rostorange eingefrbt. Im Brutkleid unterscheidet sich das Mnnchen vom Weibchen lediglich durch eine lngere Holle, eine etwas intensivere Schwarzfrbung sowie durch den durchgehenden Kehlfleck. Fr einen Regenpfeifer besitzen Kiebitze vergleichsweise kurze Beine, die dunkelrot bis braun gefrbt sind.

Im Schlichtkleid ist bei beiden Geschlechtern das Kinn und der Vorderhals wei. Die Federn der oberen Handdecken und Schultern sind blass gelbbraun gesumt, was ein schuppenartiges Muster erzeugt. Die Holle ist deutlich krzer als im Brutkleid. Juvenile Kiebitze sehen aus wie adulte im Schlichtkleid, haben zudem aber breitere, gelb-braune Federsume sowie ein deutlich helleres, braun gefrbtes Brustband.

Das Flugbild des Kiebitzes ist charakteristisch und unverwechselbar: Kiebitze fliegen mit lockeren, gemchlichen Flgelschlgen, die Flgel selbst sind auffllig breit und paddelfrmig gerundet. Durch die im Flug blinkende schwarze Ober- und schwarzweie Unterseite kann man fliegende Kiebitze schon aus weiter Entfernung bestimmen.

Kiebitze sind whrend der Brutzeit sehr stimmfreudig; ihr Rufen klingt klagend schrill, wie ?ksch? oder ?kiju-wit?, was ihnen den deutschen und auch den niederlndischen Namen ?Kievit? eingetragen hat. Im Balzflug kann mit den Flgeln ein wummerndes Gerusch erzeugt werden.

Der Kiebitz ist in seiner Verbreitung auf die Palarktis beschrnkt. Er brtet in einem Gebiet, das von Grobritannien und Irland im Westen bis nach Ostsibirien reicht. Die nrdliche Verbreitungsgrenze in Fennoskandinavien stellt etwa der 70. und im europischen Teil Russlands der 65. nrdliche Breitengrad dar. In Europa liegt die sdliche Verbreitungsgrenze etwa beim 40. nrdlichen Breitengrad, in Spanien kommt er allerdings auch etwas sdlicher vor. Weiter im Osten dehnt sich sein Brutareal bis in die Trkei, in den Nordwesten des Irans, nach Kasachstan, die Mongolei und den Norden Chinas aus.[2]

Der Kiebitz ist ein Zugvogel, in manchen Teilen seines Verbreitungsgebietes auch ein Strich- oder sogar Standvogel. Das berwinterungsgebiet ist von der 3-Grad-Isotherme nach Norden hin begrenzt, wobei sich Kiebitze je nach der aktuellen Wetterlage auch weiter im Norden oder Sden aufhalten. Zu den berwinterungsgebieten gehren Grobritannien und Irland, die Niederlande, die iberische Halbinsel, der Mittelmeerraum inklusive Nordafrika, der Nahe Osten, Sdwestasien, Nordindien und der Sdosten Chinas. berwinternde Kiebitze knnen auch in Burma, Taiwan, Sdkorea und Japan beobachtet werden.[2]

Im Sdwesten ihres Brutareals sind Kiebitze Standvgel. Im brigen Gebiet sind sie Zugvgel, wobei die klimatischen Bedingungen einen starken Einfluss auf die Zugbewegungen haben. Der Teil der europischen Population, der sein Brutareal verlsst, zieht in sdlicher und sdwestlicher Richtung. Zugbeginn ist im Mittsommer, die Hauptzugzeit fllt jedoch in die Herbstmonate. So wird in Dnemark eine erste Welle durchziehender Kiebitze bereits im Juni und Juli beobachtet. Es handelt sich dabei um nord- und osteuropische Brutvgel. Die grte Zahl durchziehender Kiebitze, nmlich etwa 100.000 bis 200.000 Kiebitze, sind im August zu beobachten. Dabei handelt es sich um Kiebitze, die sich noch in der Mauser befinden. Eine dritte Zugwelle von Kiebitzen, die weiter im Osten ihre Mauser durchlaufen hat, erscheint in Dnemark im Oktober und November.[2] In Israel sind nach Sden ziehende Kiebitze ab Ende August bis Ende Dezember zu beobachten. Der Hhepunkt des Zuges hier ist der Zeitraum von Ende Oktober bis Ende November.[2] Der Heimzug ins Brutgebiet beginnt in Westeuropa und im Nahen Osten bereits Ende Januar mit einem Zughhepunkt im Zeitraum von Ende Februar bis Anfang Mrz. Kiebitze halten sich damit in ihren sdlichsten berwinterungsquartieren nicht mehr als zwei Monate auf.[3]

(Quelle: Wikipedia  )

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